„Oh du hast Haarausfall“. Sätze die man hören möchte, danke 😬 …
Blog
-
Countdown: 6 days to thesis
Nächsten Donnerstag ist Thesis-Verteidigung. Wenn ich mal raten sollte: A. ist gerade frenetisch damit beschäftigt vorzubereiten, zu lernen, zu recherchieren – damit er in der Verteidigung besonders (und vermutlich sehr gern bzw. schon geplant auf meine Kosten) glänzen kann. Aber vermutlich irre ich mich auch, es würde nur komplett ins Muster passen.
Ich habe jede Motivation verloren und werde da mehr oder weniger unvorbereitet reingehen.
-
140-zu-90
Well, Medis sind jetzt seit ein paar Tagen weg, aber mein Blutdruck möchte nicht folgen.
Jetzt überlege ich, ob der einfach etwas schwer von Begriff ist, und zu dämlich, sich zu verpissen („häääh? wo isn … eeey, warte, ich komm mit!!“), oder ob der einfach schon immer da war, und es nur keiner bemerkte.
Letzteres würde dazu führen, dass ich dann so witzige Diskussionen wie „DAMIT IST NICHT ZU SPASSEN!! SCHLAGANFALL!! SABBERN!! WOLLEN SIE STERBEN?!?!?!?„ am Hals habe, und passenderweise anschließend Blutdrucksenker … im Hals.
So langsam nervts schon hart. Und schlafen ist auch … wenig erfrischend aktuell.
Und das Theme finde ich auch irgendwie scheiße.
-
Langzeit-Blutdruck
Irgendwas ist … off.
Ich werde die Kopfschmerzen nicht los, ich werde nicht wach, und seit gerade (schon länger geplant) habe ich bis morgen früh eine „Langzeit-Blutdruckmessung“. Also ein Gerät umhängen, dass mir alle 15 min (ab 22:00h alle 30 min) den Blutdruck misst.
Konzentration ist nicht – müde, Kopfschmerzen. Arbeiten ist so schwierig.
Es nervt. Alles grad. So hart.
-
Mehr hilft … mehr?
Date mit Psychiater, pt II. (Mit den Kopfschmerzen aus der Hölle, seitdem ich im Zug in der 1. Klasse auf dem Boden liegen durfte, weil es so dermaßen übervoll war).
Ergebnis: Wir erhöhen auf 150(mg).
In der Hoffnung, dass wir dann durch das Venlafaxin keine ADHS Medikation brauchen – weil das wohl ebenfalls dort ansetzt.
Wäre ja gut.
-
Eskalation vollständig, Thesis abgegeben
Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich nicht so nett zu A. (meinem Thesis-Partner) war. Zu Recht, wie ich denke.
Ergebnis: You reap what you sow, Karma, etc. A. hat dann die Kommunikation mit mir zu 100% abgebrochen – keine Reaktion mehr, auf nichts. Keine Absprache, keine Diskussion, keine Abstimmung, kein Feedback, nichts.
So kann man natürlich keine Arbeit schreiben. Dann hat er mich bei den Professoren angeschwärzt – ich sei beleidigend (nuja … ja), hätte „Inhalte“ von ihm gelöscht (äh?!), hätte Trotzanfälle (nope, das ist eher so nur er), und es sei notwendig gewesen, einen „cry for help“ auszustoßen.
Der Gipfel der Unverschämtheit am Ende: Er entzog mir sämtliche Rechte für die Thesis-Datei auf OneDrive: Ich konnte nichts mehr verändern, nichts mehr herunterladen, gar nix. Ohne Kommentar, ohne Kommunikation, einfach so.
Weiteres kleines Schmankerl: Er weiß nicht, wie man die Word-Bibliographie-Funktion benutzt. Er hat in das autogenerierte Literaturverzeichnis per Hand Einträge hinzugefügt, also tatsächlich getippt. Und mich dann (natürlich vor den Profs) beschuldigt, diese mutwillig gelöscht zu haben. Die Ironie: Ich hatte gesehen was er tut, und ihn noch davor gewarnt, mehrfach. Keine Reaktion natürlich.
Dann schrieb er irgendwann noch eine mail mit „high moral standards“, in der er kurz mal eben auch gelogen hat: Ich hätte ihm ein Ultimatum für Samstag Mittag gesetzt, wenn er nicht fertig wäre würde ich einfach so den Stand abgeben. Stimmt nicht, ich hatte ihn gefragt, ob wir nicht Samstag schaffen würden, damit wir endlich einander los sind – und geendet mit den Worten „what you you think?“.
Ende vom Lied ist eine wirklcih, wirklich schlechte Arbeit, die jetzt abgegeben ist.
Endlich.
Und einmal muss ich diese Pissnelke noch wiedersehen, bei der Verteidigung, und dann ist gut.
-
TamSamSom & Penetration
Zumindest für eins ist diese Thesis gut: Ein paar Blog Posts hier. Immerhin 🙂 .
Wir sind in der gefühlt 30. Phase unserer Beziehung, nachdem ich A. jetzt seit zwei Tagen nur noch runtermache, was mir heute morgen dann leid tat und ich wieder etwas zurückgefahren habe. Mit dem … dritten? Vierten? Angebot, doch endlich wieder konstruktiv zusammenzuarbeiten.
Das hatte er dann implizit angenommen, indem er wieder angefangen hat, mit mir zu reden. Das klingt jetzt so als sei ich irgendwie nicht nett – stimmt, war ich auch nicht, allerdings war das die Reaktion auf die letzten 5 oder so Beleidigungen und Unterstellungen die ich mir anhören musste, und irgendwann habe ich den Spieß umgedreht, und zwar mit Wucht. Das war nicht nett, allerdings wollte ich auch nicht wieder heulend jemandem im Arm liegen wegen dieses einen Themas.
Also musste A. ziemlich viel einstecken die letzten Tage. Viel, mit Wucht, und derb präsentiert. Bis heute morgen, und meinem, wie gesagt, bis dato halbwegs erfolgreichem Vorschlag, doch jetzt wieder konstruktiv zusammenzuarbeiten. Er hat noch keine einzige Beleidigung fallen lassen. Ein Fortschritt.
Kommen wir zu TamSamSom. Das ist kein chinesischer Lieferdienst, sondern drei Begriffe aus dem Marketing: Total Adressable Market, Servicable Adressable Market, und Servicable Attainable Market.
Häh?
Ihr stellt in Deutschland Schallplatten her. Ihr möchtet wissen, ob sich das lohnt. Ihr habt ausgerechnet, dass ihr 1 mio Schallplatten / Monat verkaufen müsst, damit es das tut. Hier kommen TAM, SAM und SOM ins Spiel.
Der Weltmarkt für Schallplatten ist TAM (total). Ihr seid aber klein, in Deutschland, und aufgrund von Bürokratie und Porto könnt ihr nur nach Europa liefern und bewerben, a.k.a. „bedienen“. Das ist SAM (servicable). Der Unterschied zwischen SAM und SOM ist nicht mehr so eindeutig – sagen wir mal, es gibt einen etablierten Konkurrenten mit sehr hohem Werbebudget, aber mieser Qualität. Es ist also unrealistisch, dass ihr als Neuankömmling (trotz hoher Qualität) den gesamten Markt abgrasen werdet. Realistisch (was auch immer das heißt) könnt ihr ein Publikum erreichen, das schon länger von dem genervt ist – das ist SOM (obtainable).
So nu. Wäre doch gut, wenn dieser SOM jetzt größer als 1 mio wäre, die ihr braucht – oder? Weil wenn nicht … dann wirds schwer mit dem Platten pressen auf Dauer, weil halt die Kohle fehlt.
Warum erzähle ich das alles? Weil das schon für so einen Business-Plan (meine Master-Thesis) nicht unwesentlich ist, dass man so eine Betrachtung für sein Business macht. Hatten wir nicht. A. hatte das unbedingt machen wollen, und bisher nicht geliefert.
Heute morgen chatteten wir darüber. Er meinte, er hätte die Lösung. Wir haben kurz philosophiert – und er hat nicht damit angefangen.
Stand ist also, während wir Sonntag abgeben müssen, mache ich die TamSamSom-Betrachtung, und er malt Bildchen mit Logos unserer Wettbewerber, und philosophiert über unsere (längst feststehende) Pricing-Strategie, in der er etwas von Penetration-Pricing erzählt.
(Einschub: Was ist „Penetration-Pricing“? Naja, pricing das so unwiderstehlich ist, dass der Markt es einfach annehmen muss. Und was ist das? Richtig! BILLIG!!!!)
Tja, in der Theorie schön und gut – aber … machen wir das überhaupt? … Ne.
-
Thesis, continued
Die letzten Tage des März sind auch die letzten Tage der MBA Thesis. Abgabe ist am 31.03., 23:59:59. Das ist Sonntag Abend.
Und es kam wie es wohl kommen musste. Wir haben wieder Rosenkrieg, traurigerweise. Allerdings wurde mir gesagt, das lese sich wie „Bantering unter Bros“ – und seitdem sehe ich nur noch das, und verhalte mich auch so. Was meinen lieben Thesis Partner offenbar zur Weißglut treibt.
Heute war ich schon unkooperativ, unzivilisiert (in diesem konkreten Fall war gemeint: chaotisch, vergesslich, und meinungsstark – was das mit „unzivilisiert“ zu tun hat habe ich noch nicht nachgehakt), nervig, ein Störenfried, und ich glaube noch ein paar Sachen mehr.
Die neueste Nachricht von A. wartet gerade in Whatsapp, aber da ich gleich schlafen gehen möchte liegt die da auch noch gut bis morgen.
Fortschritt jedenfalls ist trotzdem gut, ich bin optimistisch, dass wir tatsächlich relativ entspannt Sonntag abgeben können.
Dann zuguterletzt noch die Verteidigung in ca. 3 Wochen, und ich bin das Thema „MBA“ dann mal los.
-
Neuro-Platistizät
Man soll sich ja geistig fit halten. Vor einer Weile fiel mir auf, dass ich meine Schuhe „falsch“ knote. Meine „Methode“ (über die ich nie nachgedacht hatte) erzeugt nämlich am Ende den sog. „Granny Knot“ – den „nutzlosesten Knoten aller Zeiten“. (ob der jetzt Schlaufen hat oder nicht ist egal – der Knoten ist derselbe, ob mit oder ohne). Und natürlich gibts dazu auch das ein oder andere Youtube Video, Reddit Post, und diese Seite illustriert das richtig gut. Meine Erkenntnis ist also weder weltbewegend noch neuartig.
Also schnüre ich jetzt meine Schnürsenkel „andersrum“.
Und ich muss gestehen – ich kann meinem Hirn beim verzweifeln zuhören, jedesmal wenn ich das mache. Das ist einfach SO anders eingeübt, und es ist echt schwierig, das zu machen.
Aber es macht Spaß.
-
Du siehst fresh aus!!
Flaxinusilf, Tag 6.
Mittwoch und Donnerstag – nicht zu fassen großartig. Jedweder Druck – verschwunden. Und davon war abstrus große Menge vorhanden. Was man erst realisiert, wenn es weg ist.
Erste Reaktion von M. am Mittwoch: „Du siehst entpannt aus!!“, und meines Friseurs am Donnerstag: „Hey! Du siehst fresh aus!!“. Ich bin also nicht ganz daneben.
Freitags wirds dann leider schlechter, und heute ist alles wie ohne Meds.
Allerdings wird mir immer noch übel beim Gähnen. Das ist bisher die einzige Nebenwirkung.
-
Tag I von Fluffonil
Nuja, Tag 1 … und … eija, mir ist schon mal schlecht. Nicht schlimm, aber merklich. Das ist OK.
Kopfschmerzen waren dankenswerterweise nicht Teil des Tages, das war gut. Davon brauche ich echt nicht mehr.
Sonst fühlte ich mich heute recht gut, das war angenehm. Seltsam, tatsächlich. So als ob das irgendwie nicht mehr normal wäre. Da das Zeug 14 Tage braucht, um sich einzupendeln, würde ich sagen – 95% Placebo-Effekt. Nehm ich aber auch.
-
Flanuffinil
Was ich ganz vergessen hatte: Ich bekam ebenfalls ein „aktivierendes“ Medikament verschrieben. Ab morgen gehts los, mit 75mg.
Wo-ho.
-
Auf dem Spektrum
Aufgrund verschiedener Ereignisse der letzten Zeit (und ehrlich gesagt auch schon länger vorher) hatte ich mich entschieden, mal „professionelle Hilfe“ in Anspruch zu nehmen. Mein mentaler Zustand ist nicht der allerbeste, um es mal zurückhaltend auszudrücken.
(Und wie lange es in der viertgrößten Volkswirschaft in einer Zeit dauert, die geistig ziemlich arm, aber dafür sehr reich an schwer-zu-verarbeitenden-Nachrichten ist, einen Termin bei einer solchen zu bekommen – das wäre auch nochmal ein ganz eigenes Thema …)
Nun ja. Jedenfalls war ich im MVZ Dr. Nau, Google-Bewertung eine katastrophale 2.4, bei einer Psychiaterin, die diese Bewertung allerdings offenbar nicht kannte oder sich einfach nicht dran halten wollte, denn ich fand sie ehrlich gesagt richtig gut.
Effizient war sie auch noch – für den Preis eines Termins habe ich jetzt eine Autismus- und ADHS-Verdachtsdiagnose. Und ebenfalls gelernt, dass seit ICD-11 das kein binäres „ja/nein“ mehr ist, sondern eine „Spektrums-Diagnose“, die man verschieden stark … leben kann.
Erstere Diagnose war mir jetzt auch neu, ich hätte mich selbst nie so gesehen, tatsächlich – allerdings hatte ich schon oft mit einigen der „typischen“ Eigenschaften von „Autisten“ sympathisiert, wenn ich das so gelesen hatte an der ein oder anderen Stelle. Letzteres war mir schon länger eigentlich klar.
Das ist jetzt alles irgendwie unstrukturiert, das liegt allerdings auch daran, dass ich da gerade rauskam und noch am Verarbeiten bin … .
-
Fluchtversuch
Das ist eine etwas heiterere Story (von depressiven habe ich genügend, das wird dann allerdings ein sehr schwarzes Blog).
Nach dem Gespräch mit unseren Profs war ich mit K. zum Kaffee verabredet, einer Kollegin aus dem MBA. Da der Call etwas überlief war ich auch etwas spät. Also aufs Fahrrad und los gings. Auf dem Weg rief mich M. an – also fuhr ich telefonierend auf dem Fahrrad über den Kreisverkehr am Chlodwigplatz.
„Hey! Polizei! Halten Sie mal an!!“
Huch?AhShit. Ich schaue hin, und ein Polizist schaut mir an und brüllt mir hinterher. Ich schaue sofort weg und fahre weiter, beende das Gespräch. Netterweise wird die nächste Ampel rot – ich schaue mich kurz um, nix zu sehen, und drüber.
Leider holt mich dann Herr Polyp trotzdem ein (CUBE e-Bike). Mist. Er holt mich von der Straße, und fängt an (ziemlich sauer) mir Telefonverstoß auf dem Fahrrad, Fluchtversuch, Überfahren einer roten Ampel (mit vorherigem „vergewissern“, aber das sei ja rein subjektiv …) und noch etwas vorzuwerfen.
Shiiiit.
Schnell Strategie überlegen: Eins zugeben, die anderen lächerlich machen.
Bei dem „aus meiner subjektiven Wahrnehmung haben Sie sich noch vorher umgedreht“ machte ich ein „Ah was? Das ist ja schon seine sehr krasse Anschuldigung …“ (wenn auch vollkommen korrekt 😬).
Als er dann das letzte vom Stapel ließ meinte ich „Ach? Sonst noch was? Hab ich noch jemanden erschossen auf dem Weg?“ (Tonfall: Rechtmäßige Entrüstung, Sarkasmus). Dann kam er nochmal mit dem Fluchtversuch, und ich meinte nur „Eija, ich war halt am Handy, was soll ich sagen … war halt abgelenkt, war nicht so clever halt :)“
Ah, schön dass Sie das so einfach einsehen …
Und schwupps, 55 EUR, kein Punkt, nur Ordnungswidrigkeit, alles andere weg.
Hat gut geklappt :))
-
Deine Betonung ist … scheiße
Sticht in die gleiche Wunde. Hab grad mal die MBAs gefragt … . Im Original kam das von I., aus dem Projekt des Krankenhauses aus Bißchen schwer alles, I. Sie mag mich sehr gern, und gab mir dann dieses Feedback.
Und das Blog wird echt grad zu einer Therapiesitzung … .
Na egal, hier die Nachricht, die gerade in unseren MBA group chat ging.
hey folks, i thought for a while if i should ask this question here. yet i think this is one of the best places to do this … so: i have a personal question.
it’s a bit of a weird one.
i have heard more than once that i can seem (or are) pretty arrogant. (you might be surprised … but yes, people actually think that 😬). joking aside, often i really do NOT know why, even if that’s surprising to others.
and recently someone gave me a very specific reason for that, which was: my „intonation“. the precise wording was „your intonation is shit. [because it makes you seem … etc]“. (yeah, ouch)
now, artem mentioned the same thing about me quite recently here in the chat (even if not in this context), so … there seems to be something, maybe? it’s kinda stuck in my brain, so i thought i’d ask, since we’ve all have been together for a while.
mind, i’m really interested in the answer (or any answer that comes to mind), and if you do i will think about it, so i’d ask you to maybe think a second or two before answering as well.
thanks already 🙂
(und warum die
quotes so riesig(fixed) sind und der normale Text nicht … werd ich nicht verstehen. Muss vllt doch mal das Theme anpassen 🙂 -
Bißchen schwer alles, III.I
Es ist so seltsam.
H., mein „Vorgesetzter“ (bei ihm liegt das Thema für das ich eingekauft wurde), wusste nichts von meiner nicht-Verlängerung.
Diese wurde am Dienstag beschlossen, mir am Mittwoch morgen kommuniziert, und in einem Gespräch zwischen H. und den für die Entscheidung zuständigen Personen Mittwoch Nachmittag / Abend – nicht erwähnt.
Wie können Unternehmen so funktionieren? Und was mache ich, dass solche Reaktionen auftreten?!
-
Bißchen schwer alles, rebound
Ein eher positivier Post. A. (mein Thesis Partner) und ich, wir hatten heute einen Call, zu dem ich ihn gestern erfolgreich im Beisein unserer beiden Supervisors gezwungen hatte.
Ironie: Er hatte mir mal ein Buch empfohlen: Crucial Conversations (Crucial what? Well, emotions run strong, stakes are high, opinions are opposed).
Ich hatte echt Angst vor dem Termin. Ich bin auch nicht der stabilste gerade.
Jedenfalls lese ich das Buch, so bis 1/3 (bis dahin gutes Buch!), und steige damit ein. Hatte mich vorbereitet. Habe drei Punkte adressiert: Was will ich für mich, für ihn, und für die Beziehung zwischen uns. (Zum dritten Punkt kamen wir nicht …).
Am Ende waren wir beide sehr erleichtert, hatten wieder einen Arbeitsmodus, und eine Arbeitsbeziehung, und einen Regel-Call, und sind überzeugt, dass wir die Thesis in den verbleibenden fünf Wochen ins Ziel bringen können.
Aber das war so gut, ich bin tatsächlich mistrauisch. Klar bin ich jetzt auch empfindlich. Aber mein Detektor, der mir bisher immer sehr gute Dienste geleistet hat, der schlägt an. Bei sehr kleinen Dingen, aber er schlägt an.
Nur was waren meine Ziele, tatsächlich für mich und ihn?
- Ich möchte die Thesis beenden.
- Ich möchte beitragen.
- Ich möchte sie möglichst stressfrei beenden.
- Ich möchte nicht ausgeschlossen werden.
Ich denke, das sollte sich machen lassen. Ich habe mir allerdings vorgenommen, sehr aufzupassen.
-
Bißchen schwer alles, III
Es hatte sich schon angekündigt. Weil „alles so schwierig ist mit dem Einkauf“ wurde ich in dem Projekt nur um 4 Wochen verlängert. Also bis zum 29.02.
Heute teilte man mir 8 Tage vor Ablauf – ganz „fuck you freelancer“ style – mit, man hätte sich entschieden, meinen Vertrag nicht zu verlängern.
Mir war das ja schon klar, ich war schon das letzte mal überrascht von der Verlängerung – ehrlich gesagt. Es tut trotzdem natürlich massiv weh.
Grund? Persönlicher Natur. Der genannte Grund war „Zu viel Technik, zu wenig Projektmanagement“. Sischa, Dicka. (ok, das kann in manchen Unternehmen ein valider Grund sein, in diesem ist das unter den Bedingungen meines Erachtens nicht realistisch).
Der Abschied war auch … sagen wir, ein gelebtes „Fuck you“. Why?
One. In unserem mittwöchlich ein Regelmeeting teilte S. den Anwesenden die Entscheidung mit. Dabei: Kein „Danke für deine Arbeit“, kein alles Gute, nix. Joa, kann man so machen.
Two. Direkt nach oben genannter Mitteilung, alle schauten noch etwas bedröppelt, meinte B. – ihres Zeichens PMO Leitung und Moderatorin des Meetings, und garantiert Teil der Entscheidungsfindung – : „Ok, dann tschüss in die Runde!“ … und war weg. Ich musste laut loslachen, so krass war das.
Ich wüsste das echt gern was ich da mache, dass ich dann sowas bekomme. Und bei aller Ironie, bei allem Galgenhumor, bei aller „ich bin so toll und die sind einfach alle doof“ Fassade – spricht hier einfach nur die pure Verzweiflung.
-
Bißchen schwer alles, II
Dann die Master-Thesis. Wir waren drei. Erst zwei, dann drei, dann – seit gestern – wieder zwei.
Mein Kollege A. fragte mich, ob wir das nicht zusammen machen wollten. Sicher 🙂 . Und alles lief ganz ok … . Dann meinte A., ob wir nicht K. mit dazunehmen wollen – hm. War nicht ganz fan, aber ok.
K. war dann auch einmal mit uns ein Wochenende zusammen, an dem wir die Arbeit voranbringen wollten. Dann … war er weg. ChatGPT generierte Ergebnisse, kollossal unstimmig, ohne tieferes Einsteigen, keine Einordnung, kein Kontext – zu 95% unbrauchbar. Gestern stieg er wieder aus. „I need to fix basic things first“. Das ist eine gute Entwicklung, aber nun ja.
Dann zwei Situationen mit A. Zweimal dieselbe, tatsächlich, und bei beiden bin ich nach einer Weile dann auch „nicht mehr ruhig“ geblieben. So in etwa wie in der Schule, so, hm, irgendwo zwischen 7. und 10. Klasse, wenn man den Mitschüler auf die Palme bringen möchte: Man wiederholt einfach immer und immer wieder denselben Satz.
Das zweite mal in diesem Kontext: Wir schreiben einen Business Plan. Ich hatte einen besorgt von einem Team vor uns, das bereits abgeschlossen hatte. A. kopierte ein paar Zeilen dieses Dokuments in unseres hinein, markierte es, nach dem Motto „da muss ich nochmal nachlesen“. Soweit alles gut.
Allerdings stand in diesem Teil auch zweimal der Name des fiktiven Unternehmens der ursprünglichen Business Plans. Und wir haben nächste Woche ein Review mit unseren Profs. Also ging ich in einem call hin und XX-te diesen Namen aus.
„DO NOT TOUCH IT!!!“
What?
„I TOLD YOU TO NOT TOUCH IT!!! YOU DO NOT TOUCH IT!!“
Jegliche Diskussion war sinnlos. Ich wurde nach einem Wort unterbrochen. Minutenlang hörte ich nur diesen einen Satz, wortgleich, ohne Abwandlungen, spätestens in mein drittes Wort rein wenn ich etwas zu sagen versuchte.
Am Ende war ich auch nicht mehr besonders freundlich und beendete den Call mit klaren Worten (nicht beleidigend, wohlgemerkt). Ich empfand das nur sowohl als wenig respektvoll, professionell und zielführend.
Seitdem reden wir nicht mehr. Und ich bekomme gesagt, was mir „erlaubt“ ist zu tun, und was nicht.
Wir schreiben jetzt eine Master Thesis, ohne miteinander zu sprechen.
Wenn ich das so lese klingt das alles … naja, nicht so schlimm. Trotzdem nimmt es mich natürlich ziemlich mit, das ist wieder mehr Stress, und „Kraft“ ist gerade etwas rar.
Ein Shout-out an meinen Freund M. an dieser Stelle: „Hey, wenn du so billig rausfindest, was für ein Typ das ist – das ist doch großartig! Stell dir vor, ihr hättet wirklich was gestartet!?“ Das ist die richtige Einstellung. Das hat geholfen.
Aber auch hier wieder – wo ich bin, ist Konflikt.
-
Bißchen schwer alles, I
Eins meiner Projekte warf mich raus, vor ein paar Wochen schon. In etwa die gleiche Situation wie damals bei der GfK – prominente Figuren weigerten sich mehr oder weniger, mit mir zusammenzuarbeiten.
Dann zwei Meetings mit einem externen Zulieferer (von dem wir abhängig waren, die allerdings … wenig professionell agierten), das vollkommen eskaliert ist.
Es wäre natürlich einfach, das alles „den anderen“ anzukreiden (ich hätte auch gute Argumente), allerdings gilt natürlich auch: In all diesen Situationen bin dann doch ich immer das verbindende Element.
-
Is alles ein bißchen schwer gerade …
Da stehe ich vor dem Karnevalslokal, und höre mich zu einer Freundin sagen: „Is alles ein bißchen schwer gerade“ – und merke, wie mir die Tränen runterlaufen.
-
Du bist weder …
Am Telefon mit einem meiner ältesten Freunde. Folgender Satz:
Du bist weder genetisch noch intellektuell privilegiert.
Ein kleiner PennerWäre es nicht so lustig hätte ich ihn getötet … 😉
-
Shellshocked
Ich habe finanziell alles schleifen lassen letztes Jahr, glaube ich.
Ich hatte seit Jahre noch nie so „wenig“ Geld, und ganz offensichtlich ohne es zu bemerken komplett die Kontrolle verloren. („wenig“ weil das immer noch Jammern auf _sehr_ hohem Niveau ist, verglichen mit dem Rest von Deutschland, allerdings gemessen an dem was war ist es ein unternehmerisches Vollversagen).
Ach ja: MBA Studium. HAHAHAHAHAHA.
Ich bin grad … wenig gut drauf. Aber ich möchte keinen Arbeitsvertrag.
Fuck.
Das nennt man dann wohl „Lektion“.
-
Herantasten an Themen
Ich muss mich tatsächlich ja etwas herantasten, was dieses „neue“ Blog hier so „ist“. Nicht, dass das alte mit Lesern überflutet wurde, das war noch nie der Fall 😀 . Allerdings ist es ein Neubeginn, und ich bin ja ohnehin „aus dem Rhythmus“ (meine Posts wurden ja seltener und seltener).
Erwähnenswert auf jeden Fall ist ein sehr schöner Abend mit P. gestern. Dabei fiel ein recht prägnanter Satz: „Du hast deine Freunde noch nicht nicht vernachlässigt“.
Das ist durchaus sehr korrekt, und da wären wir dann auch recht schnell bei recht persönlichen Themen, und den Dingen, die mich gerade sehr beschäftigen. So that’s it then. Warum auch nicht, ich taste jedenfalls mal vorsichtig weiter.
(Es klingt übrigens gelesen sehr viel härter als es gesagt wurde, zum Glück 🙂
-
Gesangsunterricht
Eine Freundin studiert Gesang. Und musste eine Gesangsstunde auf Video aufnehmen – und brauchte einen Versuchs-Brunftschreier.
Me.
Der Plan: Feel, von Robbie. Auto-erprobt, und ich kann den Text ziemlich auswendig.
Die Realität: Ich singe so schlecht, dass sich die Gesangslehrerin zu folgendem Kommentar hinreißen ließ: „Ey du triffst ja wirklich keinen Ton!“
Und ich musste mich wegschmeißen. Klar das Highlight der Woche, schon jetzt.
:)))
-
00:02 und weiter gehts
„heute“ ist erster Arbeitstag wieder.
Lust hab ich ja keine. Zeit verging zu schnell.
-
Erster Eindruck 2024
… Konto gesperrt.
Huh?!
„Bitte vervollständigen Sie Ihre Angaben um das Konto zu entsperren“.
Joa, geht gut los. Ist wenigstens eine digitale Bank (Kontist, mit der Solarisbank hintendran), also war das Konto nach 5 min so automatisch entsperrt, wie es wohl auch gesperrt wurde.
Es fängt schon mal gut an …
-
Bücher 2023
Letztes Jahr hatte ich ja ein wenig geschummelt – 2022 waren ziemlich viele „Novelas“ dabei, statt einiger „Novels“. (Namentlich die Murderbot Serie, bei der ich die Novelas auch besser finde als die längeren Formate). Dieses Jahr habe ich also „übererfüllt“ – mehr in Zahl und Seiten 😉 .
So here we go – die ganzen 24 Bücher:
- System Collapse (The Murderbot Diaries, #7) by Martha Wells
- Children of Blood and Bone (Legacy of Orïsha, #1) by Tomi Adeyemi
- Station Eternity (The Midsolar Murders, #1) by Mur Lafferty
- Way Station by Clifford D. Simak
- Hench (Hench, #1) by Natalie Zina Walschots
- Lovecraft Country (Lovecraft Country, #1) by Matt Ruff
- The Broken Earth series by N.K. Jemisin
- The Fifth Season
- The Obelisk Gate
- The Stone Sky
- An Ember in the Ashes series by Sabaa Tahir (aborted)
- An Ember in the Ashes
- A Torch Against the Night
- A Reaper at the Gates
- Gentleman Bastard series by Scott Lynch (awaiting new books)
- The Republic of Thieves
- Red Seas Under Red Skies
- The Lies of Locke Lamora
- Revelation Space cycle by Alastair Reynolds
- Absolution Gap
- Redemption Ark
- Revelation Space
- Children of Time saga by by Adrian Tchaikovsky
- Children of Time
- Children of Ruin
- Children of Memory
- Red Rising Saga by Pierce Brown (aborted)
- Red Rising
- Golden Son
- Morning Star
Ein paar Anmerkungen.
Man sieht, entweder war ich faul und habe es nicht aufgelistet, oder ich habe tatsächlich kein einziges Fachbuch gelesen.
Meine Highlights waren wirklich Children of Time (Serie), Hench (wird hoffentlich eine ;), Broken Earth (Serie, beendet), Children of Blood and Bone (Serie in der Entstehung).
Kein „Highlight“, sondern „nur“ die Guten waren die Gentlemen Bastards (der letzte Teil allerdings … sagen wir, ich hoffe, dass die nächsten wieder besser werden), Lovecraft Country (Serie, aber abgebrochen – trotzdem fand ich das irgendwie … gut!).
„OK“ war Murderbot #7 (bitte schreib wieder kürzer :/ … die langen Bücher sind „so lala“ – die kurzen sind herrlich) und Red Rising.
Richtig derbe enttäuscht war ich von Alastair Reynolds‘ Revelation Space – ich mag den Autor sonst sehr gerne … dachte ich zumindest. Das war nix, das Ende der Serie war einfach zum brechen schlecht. Ebenfalls drastisch abraten kann man nur von Ember in the Ashes, das ist ein guter Anfang, und dann sollte man ganz schnell aufhören. Way Station war so langweilig dass ich abbrechen musste.
-
Finger und Messer
Pünktlich zu Weihnachten eine blutige Story. (Es passierte allerdings schon am Dienstag, nur war schreiben – statt „tippen“ – bisher tricky, und ist immer noch nicht gut).
Neulich (Dienstag, um genau zu sein) hatte ich Hunger. Und noch einen Kanten echt altes Brot. Und ein Brotmesser.
Die erste Scheibe konnte ich noch absägen, die zweite … naja, bei etwas zu viel Schwung und etwas zu wenig Griffkraft flog das Brot aus der Hand, die Hand hinterher, und das Brotmesser – frei von seinem Widersacher – flog auch fröhlich mit.
An einem bestimmten Punkt in weiter vorne trafen sich dann Brot und Hand-Appendix (auch „Finger“ genannt), und aufgrund des bereits erwähnten Schwungs hatte ich dann ein paar Stunden später ein paar Stiche im Finger.
Richtig viel Glück gehabt, weil ich wirklich nur seitlich die Kuppe fast abgesägt habe, und weder Gelenke, noch Musleln oder Bänder getroffen habe.
Zu erwähnen wäre hier noch der Schrei einer Krankenschwester im Krankenhaus (dort im Notdienst wurde ich auf Anraten meiner Ärztin genäht): „Ich brauche eine Liege, hier kann jemand kein Blut sehen und kippt um!!“
… ich war etwas blass. 🙂
-
Brands & mehr Arbeit
Das Jahr 2023 endet, wie es begann. Mit mir relativ frustriert über „den Job“.
Ein Thema, das sich jetzt ändern darf. Vllt berichte ich mal über die weiteren eher wenig witzigen Situationen meines neuesten Lieblingsprojekts, aber vllt auch eher nicht. (Als Comedy witzig, aktuell eher frustrierend).
Ein Problem habe ich schon identifiziert – meinen „Brand“.
Am Ende geht es aber, wie immer und schon lange, auch einfach mal darum, etwas zu tun. Statt nur zu denken / bloggen / reden.
-
Mitten drin in der Politik
Well, nach dem Debakel letzte Woche, das mich schon sehr hart mitgenommen hat, diese Woche die Realisierung.
Eine Menge positives Feedback von vielen Kollegen. Eine Menge mir gegenüber geäußerte Verärgerung bezüglich des Kollegen, bzw. seines Unternehmens, der mich so schön „angeschwärzt“ hat.
Fazit: Ich bin mitten drin in der Politik der Company. So richtig. (Leiderweise bin ich auch das schwächste Glied, weil den externen Projektleiter schmeißt man halt einfach raus …)
-
„Unangenehm“ diesmal.
Langsam gewöhne ich mich dran. Diesmal auch mit Ansage. Und ganze 9 Tage nach den Komplimenten … .
Gestern, Call mit Partner, und externem DL. Ich sage dem Partner offen „Wir haben hier kein Zielkonzept, wir müssen das erarbeiten, weil wir bereits produktive Last auf den Systemen haben, und einfach weiter machen müssen“.
Der DL, dessen Aufgabe das gewesen wäre … well, er wurde nervös. (Ohne Grund, es ist verständlich, dass nichts existiert – es ist nur nicht verständlich, dass einfache Informationen nicht verschriftlicht werden können).
Danach: Gespräch über „meine Rolle“ (Projektleitung). Ich würde mir hier Architektur-Rollen anmaßen, und das sei ja nicht mein Auftrag (nicht korrekt, und korrekt).
So weit, so … naja.
Heute morgen, email vom Auftraggeber. Mein „TON“ (Zitat) sei nicht in Ordnung. Eskalationsgespräch, nett verpackt („nicht schlimm, aber wir müssen reden“).
So wurde mir mein Verhalten vorgeworfen. „Unangenehm“ sei es. Ich ließe Menschen nicht zu Wort kommen. Und – danach – fast wortgleich dieselben Fragestellungen, die der Parter geäußert hatte gestern.
Gut, ich war gewarnt.
Es wird allerdings immer schneller.
2.5 Wochen im Projekt. Und schon solchen Stress.
No fun. Ich weiß so langsam auch nicht weiter – das Feedback meiner Kollegen war bisher durchweg positiv, und ich ziehe das trotzdem immer an.
-
Komplimente
Ich habe ein neues Projekt. Gestern machte mir ein Kollege einen sehr schönes Kompliment: Ich sei „ein frischer Wind“, es würde „sehr viel Spaß machen“ mit mir zusammenzuarbeiten, und er freue sich schon auf das kommende Projekt.
Jetzt bin ich mir unsicher, wie ich von hier aus noch steigern kann … 😬 .
Gefreut hats mich natürlich.
-
Last Stop: Operations Management
Heute um 08:30 war meine letzte MBA Klausur: operations management.
Unerwartet gut, ich hatte mich kaum vorbereitet, und jetzt … ist der gesamte „lern“-Teil vorbei. Keine Klausuren mehr, keine Papers, keine Vorlesungen, nix.
Dafür läuft seit dem 01.11. meine „Thesis-Period“, wir müssen dann also am 31.03. (glaube ich) abgeben.
Schade eigentlich, dieses pseudo-Studentenleben war auf seine Art wieder mal richtig schön.
-
SLOOOOW
Gerade wollte ich hier einen kleinen Mini-Post schreiben, und ich merke, wie ich mich schon wieder darüber ärgere, wie langsam dieses WordPress-Ding hier eigentlich ist.
MANN.
Dass dieser Post allerdings existiert ist ein Beweis für „richtige Entscheidung“. Hätte ich nie gemacht mit dem „alten“ Hugo/Git/TextEditor Prozess. (Ob das jetzt der Menschheit einen Gewinn bringt … nuja, darüber kann man vermutlich streiten).
Erst mal ArtCologne jetzt, und dann schauen wir – vielleicht – mal weiter, in Richtung „optimieren wir das“. Ich überlege tatsächliche auch, die paar Posts hier auf ghost zu migrieren. Das scheint mir etwas schneller, und frischer. Hat allerdings … ach egal. Erst mal Vergnügen, statt „Optimierung eines Blogs das eh niemand liest“.
-
uuund 23 🙂
Tomi Adeyemi, „Children of Blood and Bone“. Wirklich mal eine frische Abwechslung.
Ist zwar recht deutlich „Young adult“ Fantasy, aber ehrlich, frischer als vieles andere, was ich so kürzlich vor den Augen hatte. Bin sehr gespannt auf Band II.
-
Stellt sich als problematisch dar
In meinem aktuellen Projekt gibt es außer mir noch zwei weitere externe Consultants. Einer davon gibt von Zeit zu Zeit immer richtig professionelle Formulierungen von sich.
Aktuelles Highlight: „Das stellt sich in diesem Kontext immer als problematisch dar“.
Was war gemeint? „Die Anbindung macht typischerweise Ärger“.
Ich weiß was ich bevorzugen würde.
-
Thesis-Thema; oder die Frage „Wie arrogant sollte man sein?“
Ich schreibe ja gerade – theoretisch – meine MBA Thesis. Die ist ein EBP, ein „Entrepreneurial Business Plan“. Und wir haben eine Idee.
Leider ist die Idee etwas … komplexer. Also zumindest komplexer als ein einfaches „oh wir stellen 3D Modelle für Web-Shops zur Verfügung“. Das versteht zwar jeder, braucht aber eigentlich keiner. (1)
Was dazu führt, dass in zwei Gesprächen mit Profs der Frankfurt School jetzt jeweils dasselbe Feedback kam. Das ist durchaus valide, allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass diese Menschen verstanden hatten, was uns eigentlich vorschwebt.
Daher die Frage: Was tun, nun?
Sich sklavisch nach den Kommentaren richten mach die Arbeit verbessern. Auf der anderen Seite setzt man dann natürlich Feedback um, was an der eigentlichen Idee vorbei geht.
Oder einfach die Idee durchziehen, und sagen „Ihr habt doch alle keine Ahnung“, was ja auch etwas … hm, gewagt wäre – „die machen das ja beruflich“ (also, ständig Business Pläne evaluieren, und ggf. auch durchziehen mit den motivierten Studis).
Also, an dieser Grenze kauen wir gerade. Diese Linie ist schon etwas schwierig zu finden.
(1) – ich erwähne das, weil diese Idee aus dem Startup-Lab der FS zu einem VC Pitch mitgenommen wurde. Das Startup Lab hat sich im Übrigen „Impact“ auf die Fahnen geschrieben. Man mache mit diesen beiden Informationen, was man will.
-
Peek & Cloppenpfft
Damit sich das hier mal wieder füllt, ein kleiner Schwank von heute. Nicht toll. (Aber was ist schon toll dieser Tage).
Ein Call fiel aus, und ich hatte Gelegenheit, mal nach einem neuen Mantel zu schauen. Dazu ging ich mal zu – weil man’s kennt – Peek & Cloppenburg. Fand zwei Kandidaten, konnte nicht nicht entscheiden, ging wieder.
Auf dem weg nach draußen, ach ja, geh noch kurz pinkeln.
Zwei Verkäuferinnen reden hinter einem Tresen. Ich trete ran, beuge mich vor, schaue sie direkt an, beide bemerken mich. Sie reden über die Registrierungs-Formalitäten von irgendeinem P&C Gewinnspiel oder so.
Sie reden weiter.
Und weiter.
Und weiter.
Ich unterbreche: „Entschuldigung, ganz kurz – wo sind ihre Toiletten?“
Eine schaut mir in die Augen, schaut zurück, redet weiter mit ihrer Kollegin. Diese schaut kaum hin.
Ich warte.
Und warte.
„Vielen Dank, sehr freundlich“ – und ich gehe.
Das war schon _sehr_ krass. Als ich dann zur Rolltreppe ging rief mir eine noch „Tut mir leid“ hinterher – und wollte noch ein „… aber“ anhängen, wurde allerdings durch mein zurückgerufenes „ohne Worte“ davon abgebracht.
-
reboot
Well, was soll ich sagen. Das alte Blog war technisch kaputt, und ich war mit dem ganzen Markdown-Gedöns auch echt nicht zufrieden. Also „back to (uncool) WordPress“.
Das macht mich etwas nervös, allerdings. Zum einen kann ich jetzt endlich wieder „Browser auf, schreiben“ machen … zum anderen war ich ja weg von WP, weil ich damit 2/3 aller Bilder verloren hatte (und genau deswegen bin ich jetzt total entspannt, weil ich alles alte noch in 50 Jahren lesen werden kann …).
Aber wie sagt man so schön? „Einen Tod musst du sterben“. (Wobei wir bei meinem bestimmenden Thema dieser Tage wären – ich bin nicht happy mit den Konsequenzen fortschreitender Zeit, auch „altern“ genannt).
Egal, tja nun, was willste machen, Leben ist kein Ponyhof, mimimi, etc.
Auf jeden Fall bin ich wieder da (war nie wirklich weg – und ich mag weder seine Stimme noch seine Musik, aber diese Zeile klebt in meinem Hirn).