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  • Die kleine Cockringseite ❤️

    I’m everywhere. I’m inside each and every single one of you. Just look in and I will be there, wavin‘ out at ya‘ – naked, wearing only a cockring…

    Dieses meinige momentane Lieblingszitat löste unter den zahlreichen Lesern dieser Seite einige heftige Reaktionen aus. Mir wurden abenteuerliche Dinge vorgeworfen. Unter anderem, dass ich nicht mit so etwas anfangen, dann aber nichts dazu schreiben könne. Also gut, dann werde ich eben die einzige mir bekannte Seite im Internet sein, die Informationen und Informationen über besagte Cockringe sammelt und hier zur Verfügung stellt. Kann der Bildung schließlich nicht schaden.

    Fangen wir doch einfach mal mit einigen grundsätzlichen Dingen an…

    Was ist ein Cockring eigentlich?

    Nun, der Cockring, im Deutschen auch Penisring genannt, ist ein Ring, den sich der Mann vor dem Liebesspiel über den noch sich im erschlafften Zustand befindlichen Penis zieht. Es soll auch Personen geben, die einen solchen Ring ständig tragen, weil sie es als angenehm empfinden. Jedenfalls ist es bei korrekter Anwendung auf keinen Fall schädlich… 😉 . Und jetzt kommt ein kleines Detail, was ich bisher noch nicht ermitteln konnte, und mein guter Freund Daniel (seines Berufs Medizinstudent) war auch nicht in der Lage, mir unter Umständen weiterzuhelfen – ich weiss nicht, was der Cockring alles umschließt. Die beiden mir bekannten Varianten sind

    1. alles, also auch den Hodensack. Mann wurstet sozusagen sein gesamtes „Gehänge“ durch den Ring durch (fragt mich bitte nicht, wie das mit unflexiblen Ringen funktionieren soll, ich weiss es nicht…)
    2. nur den kleinen Willy, also etwa so wie ein Ring am Finger.
      Bisher bin ich der Ansicht, dass offenbar beide Varianten existieren. Eine EMail an Wahre Liebe (oder so) demnächst sollte das klären.

    Bekommt der Mann nun seine Erektion fängt der Ring durch die Verdickung des Penis an, Druck auf denselben auszuüben. Dies bewirkt ein schlechteres Abfließen des Blutes, welches in die Penisschwellkörper gepumpt wurde, da der Ring den „Abflusskanal“ sozusagen zuschnürt. Das Ergebnis ist im günstigen Fall eine durchaus nicht unerheblich verlängerte Erektion, dadurch dass der Ring das Blut eben am Abfließen hindert, und ein gesteigertes Lustempfinden. Denn der Ring hält nicht nur die Erektion länger, er sorgt auch ganz nebenbei dafür, dass mehr Blut in den Schwellkörpern gehalten wird.

    Er ist also das absolut ungeeignete Hilfsmittel für den kleinen Quickie zwischendurch („Zwanzig Minuten? – Das schaffen wir!“), allerdings ein eventuell brauchbarer Bundesgenosse für den Langstreckenläufer („Zwanzig Minuten? – Das schaffen wir!“)… . Je nachdem wie Frau eben gerade will. 😉

    „… und weiter?“

    All jenen, die jetzt denken, sie können einfach in den nächsten Baumarkt gehen, einen kleinen (oder auch grossen) Dichtungsring kaufen und sich den über den Pillermann ziehen, soll gesagt sein: Ja, ihr könnt in den nächsten Baumarkt gehen, euch einen passenden Dichtungsring kaufen und ihn euch über den Pillermann ziehen! Das funktioniert!

    Jetzt bitte nicht erschrecken. Ich bin nicht dafür, dass ihr das tut. Ich sage nur, es funktioniert. Aber – Sex ist Spass für jedermann, und nicht zuletzt deswegen hat sich um selbigen ein nicht allzu kleiner Industriezweig entwickelt, der uns mit einer schier endlosen Vielfalt an Spielereien und Hilfsmitteln überschüttet. Und so ganz nebenbei produzieren diese Firmen auch Cockringe.

    Penisringe gibt es also dank der kapitalistischen Vielfalt in verschiedensten Variationen. Es gibt sie aus Metall, Holz, Gummi, Plastik, Leder, oder aus Kombinationen von irgendwelchen anderen Stoffen. Es gibt die einfachen Varianten (Ring) in verschiedenen Farben, einige leuchten im Dunkeln, andere sind chrompoliert oder gesprenkelt. Die Verspielteren mögen vielleicht gelgefüllte Exemplare lieber, oder Ringe mir diversen stimulierenden Auswüchsen, oder vielleicht auch einen mit ein- oder angebauter Vibrationsvorrichtung.

    Für alle diejenigen, die schon den Motor für die Fahrt in den nächstgelegenen Baumarkt warmlaufen lassen, denen kann ich nur sagen: „Haltet ein!“. Denn bevor ihr euch das Jaherssortiment Dichtungsringe Marke „Klempnerfreund“ über den Lümmel schiebt, so lasst mich noch die eine oder andere Sache anmerken …

    Aber … wo ist der Haken?

    Nun, zuerst einmal eine Warnung: Es könnte peinlich werden. Im Internet als unermüdliche Quelle sinnloser Informationen fand ich auch gleich ein peinliches Erlebnis mit dem Titel Das Ding mit dem Cockring.

    Nein, aber nun Spaß beiseite, denn es gibt ein kleines Risiko. Es ist nämlich nicht ganz unwichtig, die passende Größe für seinen kleinen Freund zu finden.

    Denn: Der Penisring hindert das Blut am Abfließen aus den im Penis vorhandenen Schwellkörpern, darf also nicht zu weit sein, denn sonst hat er keinen Effekt oder verschwindet beim Sex still und heimlich (über das wohin will ich jetzt nicht philosophieren), obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie er da wieder von alleine loskommt. Vielleicht stört er auch einfach nur. Hat er also genau die richtige Größe, so erfüllt er seine Funktion und der Mann kann länger, besser, und was sonst noch alles.

    Interessant wird es, ist der Ring zu eng. Das ist eine sehr unangenehme Sache, denn nun landet man nach der ersten Erektion über kurz oder lang mit einem Priapismus (=krankhafte Dauererektion, die zu ziemlich häßlichen und vor allem dauerhaften Schäden am Gewebe führen kann) beim Arzt, der den Übeltäter dann schnellstens entfernen muss. Als Faustregel kann man sagen, alles über drei Stunden ist schädlich. In solch einem unangenehmen Fall können sich diejenigen glücklich schätzen, die einen Cockring mit Knopf oder mit Schlaufe oder einen anderen mit variabler Größe ihr Eigen nennen dürfen. Ein Ring aus einem schneidbaren Material (z.B. Leder) ist auch noch mit Hausmitteln entfernbar.

    Eine Tabelle z. B. zum Herausfinden der passenden Größe ist eine Möglichkeit, eine andere ist die „kompetente Beratung im gutinformierten Fachhandel“. Ich selbst habe noch keinen solchen gefunden (nicht, dass ich besonders danach gesucht hätte ;), und eine Tabelle ist mir leider auch nocht nicht begegnet. Ich weiss aber von deren Existenz, und wenn ich eine finde, dann kommt sie auch hierher. Ansonsten glaube ich mich erinnern zu können, dass der durchmesser des kleinen Lurchs in schlafendem Zustand ein guter Maßstab für den Ring ist. (Nicht mich darauf festnageln, bitte!!)

    Neugierig geworden? Na klar doch, die einzige Frage in eurem Hirn ist ab jetzt bestimmt nur noch…

    Wo kann ich sowas bekommen?

    Cockringe gibt es in allen möglichen Varianten. Erhältlich sind sie im guten Sex-Shop von nebenan, über den Versandhandel und natürlich auch über den Versandhandel im Internet. Hier nur einige Startpunkte:
    Die Links habe ich rausgenommen, die waren alle nicht mehr aktuell. Falls ich über neue falle, setze ich sie hier rein.

    Die Geschichte der Cockringe

    Kenne ich leider nicht. Aber ich werde natürlich Ausschau halten, sonst ist das ja nur eine halbe Seite… ;))


    Dieser Text befand sich vor UR-zeiten (Archiv-Datum 5.9.2001!) auf einer der allerallerersten Versionen dieses Blogs, verloren geglaubt durch einen entweder einen Backup-Fehler bei einem der zahlreichen Wechsel (am Anfang schrieb ich noch HTML per Hand … !!), oder durch einen Hacker-Unfall. Und durch puren Zufall hat mir gerade der eklig klugscheißerische mit offenbar wesentlich besseren Such-Fertigkeiten ausgestattete Maschinist nach elfeinhalb Sekunden suchen den Link zur dem Ding in der Wayback-Machine geschickt, den ich in über Jahre hinweg nicht in der Lage war zu finden – denn ich hatte selbst auch schon geschaut, und das nicht nur einmal.

    (Lies: Dankedankedankedanke ❤️❤️❤️😍😍😍 …)

  • Ich raste aus.

    … wer sieht warum? 😬

  • Sport frisst Blog

    Ich bin zu fett.

    Ich muss Sport machen.

    Urban Sports Club scheint eine gute Idee.

    Kostet Geld.

    Könnte ja mal ein paar Abos kündigen, dann ist „Budget frei“.

    Daher: Blog zieht um. Datei-Sync auch. Das kostet jetzt (Sync: 10 EUR, Blog: 6 EUR) 16 EUR.

    Vorher: Host bei DO. 17$.

    Joa. Klingt … „sinnvoll“.

    Aber wenigstens mal was gemacht. 🙄

  • Ungenehmigte Bauliche Maßnahme

    Meine Laune ist wieder auf einem Tiefpunkt.

    Ich habe mir auf meinem Balkon ein Sonnensegel aufgespannt, zwischen Wand und einer Konstruktion am Balkongeländer.

    Enter this email:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir senden Ihnen hiermit eine Information zu dem Vorgang 14813/321090 ungenehmigte bauliche Veränderungen / $ADDRESS:

    Sehr geehrter Herr $NAME,

    uns wurde eine nicht genehmigte Terrassenüberdachung gemeldet.

    Wir bitten Sie, diese umgehend, spätestens jedoch bis zum 22.07.2026, zurückzubauen.

    Bitte übersenden Sie uns anschließend als Nachweis Fotos Ihrer Terrasse nach dem Rückbau.

    Warum triggert mich das so hart.

  • Eject (reprise) und die existentiellen Fragen nach „wie machen das andere eigentlich“?

    Gerade diese eMail geschickt.

    hallo zusammen,

    das wird eine komische email, von der ich bis jetzt nicht weiß wie ich sie eigentlich formulieren soll.

    fangen wir so an:

    – ich bin ganz offensichtlich in absolut gar keinen design- oder diskussionsprozess eingebunden.

    – wenn schon nicht das, dann brauche ich antworten auf meine fragen, einfach um meinen job machen zu können. die kamen nicht, und (ich weiß wie du arbeitest, $1 😉 ein kurzes telefongespräch ist nicht der ersatz für eine strukturierte anforderungsliste im kontext eines klaren ergebnisses. (das KLINGT groß, das KÖNNEN auch 10 stichpunkte sein – die schlüsselworte sind konkret, schriftlich, strukturiert, ergebnis).

    eine änderung des oben genannten hätte die reaktion auf meine letzte email sein müssen, das war sehr deutlich nicht der fall. ich sehe hier also aus meiner initiative heraus keine möglichkeit, den beitrag zu leisten, den ich gern leisten würde, daher würde ich gern das projekt an dieser stelle beenden. persönliches sahnehäubchen: ich adressiere gerade zwei menschen und weiß trotzdem nicht weiß, wer davon der richtige wäre – mit $1 rede ich bisher, $2 zahlt. (und fragt dann „was ist das eigentlich?“ – vollkommen verständlich, gleichzeitig für mich eine maximal starke warnung dass etwas nicht passt).

    road forward:

    – der schreib user für die DB steht in k8s secrets (zwecks pw management), da ziehe ich den auch immer her. claude kann helfen. (cnpg operator, bi-data namespace, bi-data-… secret)

    – der server läuft mit k3s, die notwendigen k8s credentials kann claude auch ziehen. (ssh zugriff reicht, dann zieht er die admin creds aus /etc)

    – den rest kann dann auch claude machen, so wie mir ich die anforderungen bisher zusammenreimen kann.

    als letztes: das war nicht meine absicht, und ich hätte SEHR SEHR GERN hier einen beitrag geleistet, die art von projekt macht mir nämlich eigentlich großen spaß. nur so kann ich leider nicht optimal arbeiten, und daher verzichte ich auch gern, auch weil ich „was machst du eigentlich“ aus dieser position heraus ein zweites mal nicht verhindern kann.

    tut mir wirklich leid, und es ist wirklich nichts persönliches (im gegenteil, ich habe mich auf eine intensivere zusammenarbeit gefreut).

    trotz allem liebe grüße!

    Die ist jetzt raus, das Kind ist also im Brunnen und ersäuft langsam. Und manche Kinder müssen sterben, oder wie sonst erkläre ich mir das gute Gefühl, das ich gerade habe? 😉 … und dass ich bei der Anspielung direkt an unsere moralischste Demokratie im Mittleren Osten denken muss bringt uns wo ganz anders hin.

    Egal.

    Fragen die ich mir stelle:

    • War das gut? (Bauch sagt „JA!!“, Hirn sagt „fuck it, die Alternative war schlechter, also mach mal …“)
    • War das jetzt wirklich besser als meine bisherigen Ansätze, so etwas zu handhaben?
    • Wie (zur Hölle) will ich eigentlich Geld verdienen? 😬

    Ach naja.

    Aber: Heute ist wieder erst mal … wenig arbeiten angesagt (nicht aufgrund der eMail – damit wurde ich nicht reich –, sondern einfach weil ich aktuell auch einfach nicht will). Und ich liebs. Den letzten Punkt … schau ich mir morgen an 😬

  • Good news for once

    British Prime Minister Keir Starmer announces resignation.

    Das war auch so einer von denen die auch wirklich gar nichts tun was normalen Menschen zugute kommt.

    Mir scheint auch, dass in UK ein halbwegs brauchbarer Ersatz (oder zumindest ein „nicht schlimmerer“) bereit steht. Im Gegensatz zu good old Germany.

  • Schock

    Ich befürchte, das ist kein KI.

    zwei welpen am straßenrand, einer leblos. beide haben die vorderbeine und hinterbeine und das maul mit klebeband zusammengebunden.
    Screenshot

    Und falls nicht – krank. Krank. Krank. Und wer auch immer das getan hat, den brauchen wir auf diesem Planeten nicht. Der hat hier nichts verloren, der darf gehen, oder gegangen werden. Und wenn den einer hier wegräumt, hey, Freispruch, Joker, get-out-of-jail-free-card, willste noch nen Kaffee auf dem Heimweg, nicht, was zu Essen vielleicht, geht auf mich, überlegs dir.

    Und falls doch KI bzw. gestellt – krank. Krank. Krank.

    Nichts hier ist gesund. Gar nichts.

  • Parfüm

    Ich poste immer noch zu wenig.

    ZB wollte ich neulich eine neue Partei gründen, also so abstrakt, weil „Die Linke“ ja irgendwie nicht konsensfähig ist.

    Und welche „Marktlücke“ ist noch nicht besetzt? Well, eine Partei, die sich prinzipiell an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, und nicht an denen der Wirtschaft.

    Die kommt dann ins Spiel, wenn sie „den Menschen“ zugute kommt – also klar wird „Die Wirtschaft“ ernst genommen, nur eben ausschließlich unter der genannten Bedingung.

    Auf der großen Bühne dasselbe – nicht diskussionsfähige Kante für Menschenrechte auf Basis des deutschen Grundgesetzes („Die Würde des Menschen …“) und der UN Menschenrechtskonvention.

    Und wie nennt man eine solche Partei?

    Als Meister der miserablen Abkürzungen kam ich auf „Partei für Menschlichkeit“.

    Oder kürzer:

    Parfüm.

  • Regen ist schön 🙂

    Ich hab ein Sonnendach auf meinem Balkon installiert.

    Hat mich auch nur diverse hundert Euro und drei Versuche gekostet, bis ich das (halbwegs) sinnvoll konstruiert hatte.

    Aber jetzt regnet es, und ich sitze hier entspannt drunter, im Trocknen, und rauche eine Zigarre.

    Und es ist schön 🙂 .

    (und ich merke schon wo ich immer noch etwas nacharbeiten muss, weils dann da doch a bissl reintröppelt …)

  • Ameisen II: Die Eskalation

    Mein Boden ist übersät mit Leichen, und die erste Defense-Budget-Erhöhung hat auch schon zu einer Aufrüstung (lies: Bestellung) geführt.

    Erste Stufe: Biowaffen (lies: natürliche Stoffe, oder, ganz weird, das hier).

    Falls das alles nicht hilft kommen ggf. C-Waffen zum einsatz (lies: das hässliche Zeug mit den Totenköpfen drauf).

  • Schlafen und Ameisen

    Schlafen. Seit dem ich mein Nemesis-Projekt endlich abgeschlossen habe (also den Meilenstein, das Projekt geht weiter …) … Moment, ich hatte nicht berichtet? ei ei ei ei …

    Ich habe mein Nemesis-Projekt abgeschlossen!!!

    Am 01.05. ging der Code live, an dem ich seit > 6 Monaten fröhlich herumschreibe. („fröhlich“ bitte mit dem größtmöglich bittersauren Sarkasmus versehen den es zu kaufen gibt, im Spezialhandel für besonders giftige Substanzen)

    Und es hat richtig gut funktioniert. Und ich fahre schon die ersten Ergebnisse ein. (Finanziell trotzdem ein Desaster, aus dem Aspekt hätte ich das absolut lassen sollen).

    Seitdem … schlafe ich eigentlich an jedem freien Tag. Bzw liege im Bett. Bzw tue einfach … nichts. Und es ist herrlich.

    Ameisen. Ich habe Ameisen auf dem Balkon. Die haben, so stellte sich beim Umstellen der BlumenBaumkübel heraus, hier eine Kolonie.

    So weit, so nuja.

    Da es jetzt allerdings warm ist lasse ich meine Balkontür einfach oft auf. Und heute habe ich entspannt irgendwas zwischen 50 und 150 von den kleinen Kerlchen wieder per Schippe und Besen nach draußen befördert. Bzw. die Überreste der letzten paar Dutzend aufgesaugt, weil irgendwann reichts und ich hab nur noch plattgetreten. Ich hoffe, ich brauche keine Falle, weil töten will ich die Kolonie ja nicht – auf der anderen Seite brauche ich in meiner Wohnung nu wirklich keine 4.239 Mitbewohner.

  • Marder

    Bei Autofahren laut mitsingen ist immer gut. Ich bin kurz davor, in Darmstadt in die letzte Straße einzulaufen.

    Und kurz bevor ich abbiege – ein toter Marder neben einem Auto. Ein zweiter kauert sich fast daneben noch unter besagtes Auto und schaut mich (bzw. mein Auto im Vorbeifahren) an.

    Und plötzlich ist mir nicht mehr nach mitsingen.

  • Shotgun, meet face.

    Yup. Und dann heute Abend der Shotgun ins Gesicht.

    Ich habe ein großes Projekt verloren, weil ich zu langsam war. Die letzten Monate waren auch nicht freundlich zu mir. Und ich weiß nicht wo die Zeit hin ist …

    Und prompt geht es mir ÜBERHAUPT nicht mehr gut.

    So ganz und elementar gar nicht.

  • … *leben* Sie es mal!

    Fazit der Therapie heute:

    Sie haben ein schönes Leben – leben Sie es mal!

    Und vermutlich ist das der richtigste und beste Impuls seit langem.

  • FML: Müde und ADHS.

    Neulich.

    Ich hatte maximal schlecht geschlafen, und war also komplett durch den ganzen Tag über. Nach ein paar Stunden im Büro, in denen ich eigentlich nur auf den Monitor geschaut hatte, ohne auch nur irgendwas zu tun, beschloss ich, nach Hause zu fahren.

    Ich mache mein „alles 3x prüfen“ Ritual, damit ich nix vergessen, setze mich aufs Fahrrad, und fahre los.

    Nach ca. 50m – „wo ist mein Telefon?!“. Nicht Jackentasche, nicht Hosentasche, sonst gibts nix.

    Ich fluche und drehe um. In dem Moment ruft mich O. an – ich drücke ihn weg, weil ehrlich, heute nicht, kann warten, bin grad einfach zu durch.

    (dem geneigten Leser wird hier was auffallen …).

    Ich fahre also wieder in die Büroeinfahrt, steige ab, gehe die Rampe zur Tür rauf, und als ich den Schlüssel reinstecken wollte kommt mir … „Moment mal … häh?“.

    Und naja, das Telefon war in seiner Fahrradhalterung. Direkt vor mir. Ist mir nicht aufgefallen, aber ich hab fröhlich einen Anrufer stumm geschaltet während ich auf dem Weg war, mein Telefon zu holen, das ich vergessen hatte.

    Ja nun.

    Ich gehe also rein, berichte P. von dem Vorfall, damit ich nicht umsonst zurück bin, und fahre nach Hause. Auf dem Heimweg kaufe ich neue Pedale, weil eins durchgerissen war.

    Zu Hause … finde ich meinen Schlüssel nicht. Ich räume alle Taschen und meinen Rucksack aus. Nix.

    Fuck.

    Aber gut. Zurück zum Fahrradladen – kein Schlüssel. Weiter zurück zum Büro. Und als ich zum zweiten Mal in die Einfahrt fahres sehe ich am Ende, brav in der Tür steckend, meinen Schlüsselbund.

    Ich gehe hoch, ziehe ihn ab, berichte P. von dem Vorfall, damit ich nicht umsonst zurückgefahren bin, und fahre dann nach Hause.

    Zum DRITTEN mal.

    Diesmal klappts.

  • Silent hills

    Oder so. Aber nur außen – innen holpert und stolpert es 😉 .

    Vielleicht allerdings gibts was nettes zu berichten: Morgen startet die Testphase meiner „Nemesis“. Das Ding was mich das letzte halbe Jahr hat pleite gehen lassen. Überspitzt, ich war schon selbst schuld.

    (Und nein, jetzt folgen daraus keine Reichtümer 🤣).

    Aber ich bin einen FETTEN BLOCK los, der schon hart auf mir lag.

  • Ich vergifte Menschen

    … und mich selbst.

    „Willste nen Kaffee?“
    „Ja, danke, gerne!“

    Ich wiege Bohnen, mahle Bohnen, verteile auf zwei Tassen, und zweimal V60 bitte danke.

    Nach einer halben Tasse denke ich „ist echt sauer der Kaffee … irgendwie …“.

    „Sag mal, schmeckt dir der Kaffee?“
    „Geht so. Aber was solls, tiefen Schluck und weg.“

    Hm.

    Ich kippe meinen in den Ausguss.

    Als der Handwerker weg ist fällt mir ein: Ich hatte doch neulich Entkalker in den Wasserkocher ………………

    Urgs.

    Blick aufs Etikett: Milchsäure, Zitronensäure, nix sonst.

    Alles klar, eklig, aber wir dürftens überleben. Leid tut es mir allerdings etwas, er war schon ein paarmal hier wegen meiner Fußbodenheizung, und jedesmal war es danach gut, und er ist nett.

    😬

  • Ich kann Kunst 🙂

    Hintergrund-Info: Bei mir im Büro arbeitet ein freiberuflicher Museums-Kurator: P.

    Und heute hatte ich die wirre Idee, bei uns im Büro ein bissl Kunst aufzuhängen. Ich habe ein paar Ausgaben des .tiff Magazins mit zeitgenössischen aufstrebenden belgischen Fotografen, und das fand ich eine tolle Option für leere Wände.

    Und eine leere Klo-Wand.

    Und P. kam anschließend zu mir und meinte: „Das passt, das ist richtig gut für den Ort“.

    Ich kann also Kunst :))

  • Joa, Kaffee.

    Gestern: Ich mache mir einen Kaffee mit meinem netten kleinen Plastik-V60-Filter, und abends als ich gehen wollte sehe ich, dass der immer noch vor mir steht. Also der Kaffee, mit dem Filter oben drauf.

    Heute bin ich besser.

    Gerade will ich gehen, und ich sehe den noch vollkommen vollen Kaffee vor mir – aber den Filter, den hab ich schon mal runter gestellt.

    Yeah!!

    Yeah.

    Ich schiebe das mal auf ADHS.

  • On. Fucking. Edge.

    Nach und nach bemerke ich immer mehr wie diese Medis eigentlich wirken. Und es ist verrückt. Ohne diese blöden Dinger bin ich konstant „on edge“, wie man so schön sagt. Das war weg.

    Und ich wills wieder haben.

    Das ist purer Wahnsinn wenn man bemerkt wie sehr man eigentlich sein ganzen Leben lang unter Spannung gestanden hat, und realisiert, dass das ja gar nicht „normal“ ist.

    Oder es sind immer noch Nachwirkungen meines kalten Enzugs – das erschließt sich mir aber nicht. Ich bemerke frühere Verhaltensweisen wiederkommen, die während der Einnahme nicht da waren. Die sind nicht neu, die sind alt.

    Und ich bin grantig. Ich battle mich zB mit den wirklich mich hart abfuckenden Entwicklern von Anytype, von denen reden inwzischen schon drei nicht mehr mit mir. (Allerdings, zu meiner Verteidigung, kamen die zu mir, nicht umgekehrt). Trotzdem Zeitverschwendung.

    Privat läufts auch nicht besser. Ich habe in einer Situation mit $Mylady, hm, überreagiert, und das ist jetzt ziemlich broken. Ich bin da nicht der „einzig Schuldige“, und ich stehe zu meiner Abneigung meines „Triggerfaktors“ – aber ICH BIN GRANTIG, und das hat halt … nicht geholfen. Gar nicht, könnte man sagen.

    Und nein, das ist keine Übertreibung – ich beherrsche mich 24/7. Ich bin durchgehend bzzzzzzzzzz, das ist dauer-da, immer-da, überall-da, ich bin streitlustig, schnell genervt, hibbelig, und (glaube zumindest) immer irgendwie IN YOUR FACE. ICH MAG DAS NICHT. (von den Anytype-Hansels abgesehen, die wollen Geld für ne Sync-Software, bei der Sync offenbar nicht funktioniert … und der Editor Text löscht … und von denen du gesagt bekommst „wechsel doch, wir schauen dann, was die besser machen“ … und die mit „AI experimentieren“ möchten obwohl linksrechtshintenvorne BUGS da drin sind … und leider hab ich da jetzt zwei Jahre journalling drin, super, danke, fuck you, der Wechsel wird weh tun, weil, oh Wunder, der Export halt einfach nicht alle Medadaten exportiert, also außer im hauseigenen „Open Source“ FUCKING PROPRIETÄREN ANY-FORMAT … und ja open source nicht frage arrrrrgh … aber „wir tun was wir können“ – und erinnert sich noch jemand an die AOK 1996? Gott war der da jung. Und ich auch. Fuck.)

    Und mir läuft die Zeit einfach durch die Finger. Ich hab ein Ziel für dieses Jahr, und ich merke jetzt schon, wie das … WEGLÄUFT. WEIL WIE IMMER ZEIT.

    Das fühlt sich alles irgendwie gerade an wie herber Kontrollverlust, und ehrlich gesagt könnte ich grad jeden Tag einfach durchbrüllen.

    Ich weiß aber gar nicht, warum eigentlich. Also schon, irgendwie, aber halt auch … nicht.

  • Erster Eindruck 2026

    Trump entführt den venezolanischen Präsidenten. Und will Grönland. Und – Zitat irgendein US Sprecher – wer sollte denn da militärisch den Staaten Widerstand leisten? Das sei doch absurd.

    Merz hält ersteres für „komplex“. Spricht vermutlich für seine geistigen Fähigkeiten. (Zu letzterem hat er vermutlich eine ähnlich „differenzierte Meinung“, die habe ich nur gerade nicht parat).

    Russland folgert daraufhin komplett folgerichtig und auf extrem sarkastische art maximal lustig, dass das ja ein überraschend schönes Mittel wäre, und man das jetzt in den eigenen Methodenkoffer politischer Spielarten aufzunehmen gedenke – man könne sich das dann auch bei Friedrich Merz vorstellen. Die maximal hilflose Reaktion (oder hier die Originalquelle in „Langfassung“) unserer rückgratlosen Polit-Versager daraufhin ist bezeichnend, und wäre sie nicht so unglaublich bitter/tragisch für uns alle, es wäre Popcorn-Kino vom feinsten.

    Ja fuck you, was geht denn hier?? Und können wir in good old Deutschland bitte mal wieder ein paar Politiker ausgraben, die noch ein minimales Mindestmaß an Rückgrat und Moral haben? Ist doch echt nicht schwer, hier „das Richtige“ zu erkennen.

    Und (kleines Update, weils gerade passt, und der Post einfach noch nicht alt ist) – in Argentinien entsteht gerade ein neuer neoliberaler Kapitalismus-Diktator (meine Worte).

    Yah, lässt hoffen, das Jahr.

  • Vorsätze 2026

    Well, „Vorsätze“ ist etwas „falsch“ ausgedrückt, ich habe eigentlich nur persönliche Ziele und „ein paar“ TODOs. Die stehen brav analog auf einem Zettel, weil das irgendwie persönlicher ist als so hier runterzuschreiben.

    Der Zettel folgt.

    Das bestimmende Thema des nächsten Jahres (der nächsten Jahre, vermutlich) wird sein:

    gain financial freedom
    privat „ankommen“

    Wie genau ich das erreichen kann und will … das ist ja eben das Thema. Bestimmt nicht weiter pro-bono arbeiten über Monate hinweg. Schauen wir mal, was ich hier so reißen kann.

    Ansonsten gibts ein paar „digitale TODOs“, die schon länger auf der Agenda stehen, und einfach mal gemacht werden müss(t)en. Ein paar Auszüge:

    • Spotify zu Tidal wechseln; aus purer destillierter Abneigung dem Spotify-Gründer gegenüber, und dem, was Spotify geworden ist (Details auch hier).
    • Weg von WordPress; es nervt. Backup suckt. Und es ist immer noch lahm.
    • a3b3 und flypenguin wieder aufgreifen; am besten auf derselben Engine.
    • meinen Hetzner-dedictated-Server endlich in Betrieb nehmen; das ist sonst langsam ein ziemlich idiotisches Sponsoring eines rum-idleden Servers.

    Hier die „lange liste“ 😉 …

  • Die Welt 2025

    Weil das echt lang wurde, und es in … „RANT RANT FUCK YOU ALL“ ausartete – ein eigener Post. Vllt kommt das einfach dazu, als Rückblick-Post-Kategorie.

    Und wie man bereits bemerkt, ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Jahr 2025, großpolitisch.

    „Zensur war gestern, heute wird der ‚feed kuratiert’“

    … wäre für mich das Motto dieses Jahres. Leider funktioniert es. Darauf gehe ich nicht so sehr ein, reicht auch so.

    Hier also meine Lowlights 2025.

    In #Gaza ist endlich #Waffenruhe, also für alle außer Israel natürlich, wie auch anders. Aber sie haben ja keine Wahl, die arme moralischste Armee der Welt, denn die Terroristen wachsen ja nach. Passend dazu meint unser Kanzler, jetzt gäbe es da ja nix mehr zu demonstrieren, weil „alles geklärt“, bitte gehen sie weiter, diese Rückschläge seien halt bedauerlich.

    Während die größte zivil organisierte Hilfsflotte „ever“ in Deutschland nicht mal in den Medien vorkam. Auch nicht die Tatsache, dass sie völkerrechtswidrig auf offener See aufgebracht wurde. Bei Russland würde man von „Entführung“ sprechen, hier spricht man von … ach ne, man spricht ja nicht davon.

    #Gaza/Mindfuck I. Kurz darauf tweetet das Auswärtige Amt, man hätte ja jetzt einen gesuchten Kriminellen brav dem IStGh für die „weitere Verarbeitung“ übergeben. Zwei Tage später fährt Merz zu Netanjahu, einem international gesuchten Kriegsverbrecher und Genozid-Begeher, und versichert ihm unseren unerschütterlichen Beistand. Wer dafür Worte findet möge sie mir sagen, ich hab keine.

    #Gaza/Mindfuck II. Israel annektiert einfach mal halb Gaza, und der Spiegel faselt in vollkommener geistig-moralischer Selbstaufgabe irgendwas von „Landfläche verkleinern“. Schöne Zurschaustellung der herrschenden Doppelmoral auch hier zu finden.

    Finalmente, #Gaza/UN. Die UN Sonderermittlerin für das Thema wird nach eigenen Angaben von den USA sanktioniert (Quelle II), und wir schauen halt mal zu, was haben wir denn damit auch zu tun. (Parallelen zu #Assange, anyone?)

    Die #EU nimmt das allerdings dankend als Vorbild und sanktioniert einen ex-Nachrichtendienst-Analysten / ex-Oberst / Autor geopolitischer Bücher wegen „prorussischer Propaganda. Ohne komplett in den Details zu sein – so eine Sanktion wegen Propaganda einzuführen, auch noch in Russland getätigter prorussischer Propaganda … oh boy. Oh fuck no fuck really no way. Und warum? Die NZZ zitiert hierzu ihre eigene Sonntagsausagbe: „Laut der «NZZ am Sonntag» gibt es ein ausführliches Dokument, das die Verfehlungen des Ex-Spions auflistet, aber es ist streng geheim.“ – yup, genau richtig, die Richtung. Nicht.

    Deutschland kauft #Palantir, und CDU/SPD wollen die #DSGVO … „modernisieren“.

    Jens #Spahn ist entgegen aller normalen Erwartungen nicht nur noch im Amt, sondern wird auch fleißig weiter in Talkshows eingeladen. Wer sich mal an einer rhetorischen Analyse versuchen möchte kann sich mal Spahns „Was war ihr größter Fehler“-Interview ab 1m33s zu Gemüte führen (Trigger Warnung: Kann unfreiwilliges Zähneknirschen und spontane Wutanfälle auslösen). Spanien macht übrigens vor, wie es auch laufen könnte.

    Friedrich #Merz will das Verbrenner“verbot“ kippen, und faselt in einem Brief an die EU von #“höchsteffizienten Verbrennern“ (oder war es „hocheffizienten“?) Verbrennern, die ja total klima-toll sein könnten. Die Nachfrage in der BPK durch Thilo Jung, was das denn genau bedeute, könnte auch lustig sein. Man muss dazu nur komplett verdrängen, dass diese Menschen unsere Regierung sind, und mit solchen Aktionen die Weichen dafür stellen, wie schlimm der kommende Klimawandel wird.

    Ach ja, #Merz. Und #Brasilien. Mal ehrlich, was kann der Typ eigentlich? Hausmeister? Hamster züchten? Streichhölzer nach Größe sortieren?

    Und zu all dem rennt die #AfD von Höhenflug zu Höhenflug, und das Phänomen, dass ihre Wähler am wenigsten von AfD-Politik profitieren würden, nennt man inzwischen das „AfD Paradox“. (Ich persönlich würde es „Friedrich Merz“ nennen, aber jeder hat andere Namen dafür schätze ich).

    Dass unsere liebe Annalena #Baerbock sich dann eiskalt-dreist die UN unter den Nagel gerissen, und eine ca. 2734628 mal fähigere (und auch noch von den Grünen vorgeschlagene …) Frau in dem Prozess einfach rausgetreten hat, naja, druff geschissen, fällt dann auch nicht weiter auf. Ebenso wie der Verkauf von Direktkontakten in die Politik von diesem CDU Minister. Aufgedeckt ausgerechnet durch ein rechtes News-Portal.

    Derweil baut #Trump die Staaten auseinander, und die Tech Bros werden immer fordernder, was Überwachung betrifft.

    Last but not least – #AI. Alle glauben, dass wir auf einen Crash zulaufen, aber hängen sich trotzdem dran – Analysen, geltendem Recht und Studien zum Trotz. Und ich habe selten einen Menschen gesehen der so massiv Gänsehaut auslöst bei mir wie Sam Altman. Und der rennt vorneweg. „Visionär“. ’nuff said.

    Sagen wir abschließend, die großpolitische Lage trägt nicht zu meiner guten Verfassung bei. Ich darf über all das in der Tat nicht nachdenken, das macht mich sonst, unübertrieben, einfach fertig. Und das war nicht einmal alles, ich könnte noch. Aus Rücksicht auf meine geistige Gesundheit lasse ich aber.

    Einziges #Highlight: Schleswig-Holstein schmeißt endlich diesen Microsoft-Müll raus. Hoffen wir, wenigstens das macht Schule.

  • Bücher 2025

    Trend: Rückläufig++.

    Analyse: Social Media++. Idiotische Entscheidungen++.

    Wie schon gesagt – ein nicht gerade Bücherlastiges Jahr, der Trend suckt und muss sich ändern. Vorherige Jahre: 2024, 2023.

    Legen wir los, es wird ohnehin kurz.

    • Gateway, Frederik Pohl
      #scifi
    • The Locked Tomb Trilo Tetralogy, Tamsyn Muir
      #gothic-necromancer-magic-scifi #wtf???
      • Gideon the Ninth (The Locked Tomb #1)
      • Harrow the Ninth (The Locked Tomb #2)
    • Incerto Series, Nassim Nicholas Taleb
      #nonfiction #economy #society
      • Skin in the Game (Incerto #5)
      • The Black Swan (Incerto #2) | #abgebrochen
    • Der Unbesiegbare, Stanislav Lem
      #scifi #hörbuch

    Ein Paar Anmerkungen.

    Gateway ist ziemlich weird, und es schreit nach einem Sequel – es gibt aber keins. Man könnte allerdings denken, dass Interstellar sich bei Gateway bedient hat – Stichwort #Zeitdilatation. Ein seltsames Buch, hat mich allerdings auf schräge Weise in seinen Bann geholt.

    Die Locked Tomb Tetralogy (viertes Buch leider immer noch nur angekündigt, hrmpf!!) ist – und ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt möglich ist – ein Gothic-Necromancer-Science-Fiction-Zyklus. Und … irrerweise funktioniert es. Also ich mochte es schon ziemlich.

    Skin in the Game ist großartig, money quote (frei interpretiert): „Mittleres Management ist das Verderben unserer Gesellschaft“. Am Ende ist es ein Rant darüber, dass Entscheidungsträger nicht mehr von den Auswirkungen ihrer Entscheidungen betroffen sind.

    The Black Swan ist der Vorgänger von Skin in the Game, und bei weitem nicht so gut. Money quote (frei interpretiert): „With a non-zero risk of failure and enough time, the probability of failure equaly one“. Das klingt banal, ist aber … erstaunlich impactful. Ich habe also mein learning gehabt von dem Buch.

    (Update) Der Unbesiegbare ist ein Science Fiction Buch vom „Solaris“ Autor Stanislav Lem. Das hatte ich jetzt noch als Hörbuch über den Jahreswechsel (pünktlich fertig am 31.12. 😉 eingeschoben. Kann man gut machen, der Vorleser ist auch sehr angenehm. Ob ich es als Text lesen würde … weiß ich nicht. Das Hörbuch war die Zeit absolut wert.

    Auf dass es nächstes Jahr wieder DRASTISCH mehr werde. Scheiß social media.

  • Rückblick 2025

    Es werden gerade irgendwie inflationär viele „Jahres-rückwärts-vorwärts-Posts“. Hier die „Schwesterposts“:
    Bücher 2025, Welt 2025, Vorsätze 2026

    Ein Jahr wie ein … was war nochmal anfangs ganz OK und am Ende zu fett und ausgebrannt?

    Ah, ich.

    Naja, es war nicht ganz so schlimm. Angefangen hat es ja „so lala„, und und, wie soll ich sagen, das Jahr und ich haben uns quasi gleichzeitig unserem Ende genähert.

    The Bad

    Da so ein Jahr schon deutlich massiger ist als ich (das Jahr ist da recht phlegmatisch) kam ich dann doch früher ans Ziel, also „mein Ende“. Ursächlich war dafür eine weltklasse grandios bescheuerte Idee meinerseits: „Ich schreibe mal kurz eben die Software komplett um, wird so zwei Wochen dauern“. Ergebnis: Eine 4-Monate-pro-bono-Aktion, incl. kontrolliertem Burn-Out über die letzten 4 Woche hin.

    Was dabei eher nicht geholfen hat war der „Kalte Entzug“ meiner Psycho-Medis. Meine Psychiaterin meinte schon, das sei „nicht ganz einfach“, und ich hatte dann die grandiose Idee, das einfach mal kalt zu machen, nachdem ich ein Wochenende das Zeug einfach vergessen hatte. Das und die Kombination mit der völligen Überarbeitung … ohne Übertreibung, ich kann mich nicht erinnern, jemals so am Ende gewesen zu sein, mental. Wünsche ich keinem.

    Und da wir gerade beim „ned so doll“ sind bleiben wir doch da: Ein weiteres Aussortieren im Privaten, diesmal auch aufgrund von „Arbeit“: Ein Freund, für dessen Unternehmen ich als Freelancer tätig war, hatte beschlossen, bei einer Mobbing-Aktion eines angestellten Kollegen sich vollständig auf dessen Seite zu schlagen. Notable facts: Er ist CEO/CTO, und alle Aktionen des Kollegen waren dokumentiert – wurden ihm sogar von dem Kollegen angetragen als „ich komme zu dir weil ich aus Prinzip nicht mit dem reden möchte“. Ergebnis: Projekt weg, Freund weg. Beides nicht schade drum, nur wieder menschlich unterirdisch erbärmlich.

    In eine ähnliche Kerbe schlagen meine – zum Glück – Ex-mit-Bürobewohner, die meinten, mich aufgrund meiner Küchen-Putz-Aktivitäten bei unserem Vermieter als Kündigungsgrund nennen zu müssen. Ich glaube sogar, dass war in diesem Jahr das, was mich am meisten mitgenommen hat. Das tut ehrlicherweise weh, und noch ehrlichererweise: Ich bin so froh dass ihr weg seid, ihr strunzdummen, ekligen, widerlichen Menschen.

    Auch (wie man sich denken kann) war 2025 finanziell nicht das prickelndste Jahr, so alles in allem.

    Und witzigerweise hab ich dafür auch echt wenig gelesen – aber dazu gibts einen eigenen Post.

    The Good

    „Aber es war nicht alles schlecht“.

    Ehrlich gesagt, sogar ziemlich wenig. Das „Ein Freund weniger“ Debakel … unerfreulich, aber wie ich schon meiner Therapeutin sagte:

    „Ich bin absolut zufrieden mit meinem Umgang damit. Ob ich nochmal genauso hinwerfen würde – weiß ich nicht, aber sowohl mit Timing, als auch wie ich damit fertig werde, das ist besser als je zuvor“.

    Ich

    Außerdem war ich direkt darauf drei Wochen im Urlaub, in Vietnam und Thailand, mit einem Mini-Abstecher nach Kambodscha und Angkor Wat. Wahnsinnig gut. Mango Sticky Rice :))))))) . Und Phô, jede Menge Phô.

    Der vollkommen irrsinnige Jahres-Endspurt war eine Bestätigung, wie absolut nicht kompromissibereit ich bin, wieder in alte Trotts (Trotte? Trötte?) zurückzufallen. Ich weiß noch nicht, was „das Learning“ daraus ist, oder die Konseqzenzen die ich ziehe, trotzdem war es selbst gewählt, und trotz der massiven gesundheitlichen Kosten … eine getroffene Entscheidung, und zwar von mir getroffen.

    Auch das Thema Büro, Büro“ hat sich ins Gute gewandelt – die neuen Mitbewohner sind fantastisch, extrem sympathisch, und die Stimmung ist wirklich gut.

    Trip- und urlaubstechnisch war dieses Jahr weniger als letztes Jahr, aber ein paar haben wir schon gemacht:

    … und ich glaube das war’s weitestgehend.

    The Ugly

    … bin ich. Zwanzig Kilo zugenommen, seit drei Tagen bin ich gewichtstechnisch offiziell dreistellig. Ich habe in den letzten Wochen erst mal meine Unterhosen und T-Shirts neu gekauft (Primark sei dank ist das ziemlich günstig), damit ich nicht immer wie eine Presswurst aussehe bis ich das wieder los bin.

    The greater political arena (a.k.a. „the FUCKING UGLY“)

    Dafür gibts nen eigenen Post.

    Vorsätze

    Ja, hab ich. Dafür gibts aber auch einen eigenen Post 😉 .

  • Dachte ich etwa …

    … ich sei so irgendwie in etwa gerade mal vielleicht circa fertig?

    Hahahahahahahaha.

    Nie wieder.

  • Ziel heute

    mach diese gottverdammten scheiß letzten drei fucking tests grün.

  • For … sake.

    Still hier, ich bin gerade weit weit weit über meinem Limit, und bis das fertig ist (diese Woche?!?!?!?) passiert mal gar nichts.

    Danach gibts aber ein paar Learnings, weil das was ich die letzten paar Monate gemacht habe (continuous maximal (and above) effort, NO FUCKING PAY, RESULTS FUCKING UNDERWHELMING) kann nur eine einmalige Sache gewesen sein.

    Und einer meiner ersten Dinge hier wird sein, WordPress wieder rauszuschmeißen. Die „Backups“ enthalten meine Bilder nicht, und die hatte ich schon mal verloren. No way passiert das nochmal.

    Und irgendwie gehts mir auch auf die Nerven. Ich mag den Editor, aber es wird doch _EIN_ anderes System geben, was sich irgendwie frisch anfühlt und trotzdem einen netten „log in, write (in a nice editor and not effing markdown), publish“ workflow hat. (Und ja, ich hatte schon ein paar recherchiert, die werden dann mal getestet). (Und ja, ich möchte auch meine alten Posts wieder haben).

    Davon abgesehen gehts gesundheitlich gerade so überhaupt gar nicht nix gutt, was an vielen Themen (und an persönlicher Blödheit) liegen kann, aber auch das suckt hart.

    So – mainly for myself, weil soo viele Leser gibts ja nicht 🤣 : „Just a liiiiiitle bit longer, hang in there“.

  • Du siehst verbraucht aus

    Ja, das Wochenende war anstrengned, ich habe bei $FREUNDIN beim Renovieren der Kinderzimmer geholfen. Und man wird alt (bzw ist kollossal kaputt, so körperlich, einfach, gerade). Und ich habe echt besch…eiden geschlafen. Keine Ahnung warum.

    Ergebnis: Der erste Mensch, den ich heute morgen traf:

    Ey bist du grad aufgewacht? Siehst so aus …

    Erste Person

    Naja. (Ich hatte allerdings auf dem Fahrrad auch drei Werkzeugkisten ins neue Büro geschleppt, das war … anstregend, und etwas dämlich).

    Danach, zur Belohnung, einen Kaffee im Ernst. Ergebnis:

    Du siehst verbraucht aus – was kann ich für dich tun?

    Zweite Person.

    Danke, Tag, du fängst gut an.

  • Kaput.

    (Auch so ein deutsches Wort welches weltweit die Runde gemacht hat.)

    Todmüde heute. Wieder einmal war gestern einfach alles … „schwierig“. Ein kurzes Neu-organisieren des Repos dauerte dann von 16:00h bis, naja, um 00:07 war dann der _eigentliche_ Fehler behoben, dessentwegen ich mich um 16:00h hingesetzt hatte.

    Learning: Das skaliert nicht. Das „effiziert“ nicht mal.

    Jaja, is alles besser jetzt, und so, aber echt, schwierig grad. Wenn diese „zähe Phase“ nicht langsam mal aufhört dreh ich echt einfach durch.

    Heute mache ich Pause. Steuer wäre dran, Rechnungen auch, stapelweise Side-Projects warten. Und „Projekt II“, das auch einfach nicht funktionieren möchte, wartet auch.

    Aber ich bin immer noch happy mit der Art wie ich gerade existiere. Auch wenn ich mir langsam Gedanken um Einkommensquellen machen muss … 🤔 . Egal. Erst mal.

    Allerdings habe ich auch gestern mit meiner Psychiaterin beschlossen, von Venlafaxin runterzukommen, WEIL ICH FETT WERDE WIE EIN OTTER NACH DEM WINTERSCHLAF. Also wird das jetzt „langsam runtergefahren“, bin schon gespannt wie, hm, toll das wird.

    (Side note: Als ich gerade in der Apotheke war, um das Zeug nachzukaufen, war eine Firma nicht lieferbar. Ich meinte „aha, warum nicht?“, und die Antort war „weiß nicht, ist Herbst …“. Meine Interpretation: Depression hat Saison 😆).

  • Exhaustion & suffering

    Joa, nachdem ich letzten Mittwoch auf Donnerstag eine Nachtschicht eingelegt habe („ich stehe nicht auf bevor das nicht funktioniert“ …), habe ich das dann am Wochenende bitter bereut.

    Freitag lag ich brüllend vor Kopfschmerzen im Bett, Samstag hab ich zumindest das Brüllen etwas gelassen.

    Seitdem bekomme ich meinen Schlafrhythmus nicht mehr in den Griff.

    Das nimmt mich mental irgendwie mit gerade, und die Projekte humpeln alle auf Stumpen vor sich hin – macht aber eigentlich nix, da ja unbezahlt.

    (Was mache ich falsch? … einiges.)

    Aber als Ausgleich tut mein Knie dann auch immer mehr weh, irgendwie. Es bereitet sich wohl auf seine Spritze vor, die morgen das erste mal reingerammt wird.

    Joa. Hm.

    Ansonsten ist gestern bei einem regulären „apt-get upgrade“ mein Proxmox-„Homelab“ abgeschmiert, das hat ein Update nicht überlebt. Vllt sind die SSDs durch, wer weiß – das war ein „corrupted data“ Fehler. Das muss ich also auch reparieren, und da ich gerade nicht weiß, wie sehr mein Home Assistant „gebackuped“ wurde, darf ich ggf. alle meine Automations neu einrichten.

    Wo-ho, ja geil, danke.

    Dat Blog hier ist zwar besser auf WordPress, aber seitdem ich festgestellt habe, dass offenbar der Bilder-Export nicht funktioniert (ehrlich, WordPress?? „pristiner“ als das konnte ich das gar nicht installieren), und ich also entweder eine kostenpflichtige Backup-Lösung brauche, oder mich einfach mit „Bilder? Wer macht schon Backups von den Blog-Bildern?“ anfreunden muss … suche ich auch hier wieder nach Alternativen. Zurück zu Markdown will ich nicht, den Block editor finde ich ganz gut, also wird es vermutlich Ghost werden.

    Auch das nervt. Weil ich wieder mehr bloggen möchte.

    Und zu allem Überfluss gebe ich hunderte von Euro aus für ein selbstgebautes Sonnensegel auf meinem Balkon. Jede Iteration eine weitere Lektion in „hm, ja, ok, das funktioniert nicht so ganz, hättest du auch eigentlich wissen können, … ja, da müssen wir nochmal ran“.

    Ich meine, es sieht sehr schön aus, wenn es denn mal „richtig“ ist, an das Eintreten selbigen Zustands glaube ich aber selbst im Moment auch nur noch aus Sturheit.

    Merkt man dass ich genervt bin? Kaum, oder?

    Und, als wäre das alles nicht genug, macht mich die Politik fertig. Die grausame („Gaza? Wir schauen „sehr besorgt“ hin, aber dass die Deutsche festhalten … ist ja auch deren Schuld, und bei den Palästinensern glauben wir die Angaben der israelischen Armee, warum auch nicht?“) Stumpfheit („KÜRZEN! WIRSCHAFT! KÜRZEN!“) von Merz & co … schwer zu ertragen.

    (Anm. am Rande: Wer mal einen derb-krassen Neoliberalen hören möchte – hier das Video von dem Gespräch zwischen Melanie Amann und Ulf Poschard, was man – warum auch immer – nicht über die Suche „High Noon Poschardt Amann“ bei YouTube findet … sehr komisch). Sehr gruselig, der Typ.

    Ich muss dringend mal schlafen heute.

  • IRRE.

    Das hier sind jetzt so drei Wochen Arbeit.

    Vollzeit.

    UNBEZAHLT.

    Also, der eine kleine Mini-Piss-Haken da.

    Der Rest fehlt natürlich noch.

    Langsam verliere ich den Glauben daran – bzw. an alles: Mich, das Projekt, die Projetaussichten, etc.

    Mein anderes „Wird-vielleicht-was-Projekt“ ist gerade auch eher unwahrscheinlich geworden.

    Und mein drittes „Wird-viell…“ … ach was solls.

    Das ist alles der Wahnsinn.

    Ich bin müde.

  • Eine Frage weniger

    Neulich rante ich noch bei meiner Therapeutin, dass ich ja das Elvanse „überhaupt gar nicht spüre“.

    Heute hab ich das mal vergessen.

    Und oh boy, Konzentration ist … net so einfach.

    Ich fahr dann mal kurz nach Hause und hole das nach 🤣 .

  • Se Segel

    Ich kann ums Verrecken nicht schlafen. Stress, mentaler.

    Da nehme ich mir doch mal die Zeit, und schreibe über mein neues Sonnensegel. Ich habe nämlich endlich das getan, was ich seit (ohne Übertreibung) Jahren tun wollte: Ich habe mir auf dem Balkon ein Sonnensegel installiert. (Jedenfalls bis heute Abend, dazu später mehr).

    Erst mal: Hier isses, als ziemlich schiefes Foto.

    Was fällt auf? (abgesehen davon, wie unglaublich schön das ist)?

    Yup, es ist schief.

    Und ein klein bissl zu groß.

    Deshalb habe ich es heute Abend wieder abgebaut, ein neues, kleineres bestellt, und war im Baumarkt und habe mir Latten für eine Holzkonstruktion gekauft, so dass das alles schön gerade hängen kann.

    Über die Frage was das bisher gekostet hat breiten wir mal den Mantel des Schweigens, ich kann offenbar (egal wie sehr ich mich anstrenge) nicht „günstig“ einkaufen.

    Aber mal zur wichtigsten Frage – warum finde ich das so super super schön? (Davon abgesehen, dass es das ist? 🤣)

    Naja, ich habe seit … auch Jahren, tatsächlich, immer die Rollläden halb unten, weil die Sonne einfach reinknallt im Sommer, und es dadurch (a) zu hell, und (b) zu heiß wird. Und das sieht im Vergleich einfach unglaublich viel besser aus.

    Und außerdem – könnte ich so bald ggf. wieder auf dem Balkon sitzen, wenns ein klein wenig regnet, oder super super heiß ist. Vorher ging das nicht, weil wenn heiß, dann Balkon auch noch heiß wenn Sonne schon lange weg, und wenn Regen, dann … nass.

    Joa.

    Love it.

  • Jaaaa hahaha

    Erwähnte ich nicht meine angestrengte Pedanterie gerade eben?

    Joa.

    Hab über die Hälfte vergessen – den ganzen eigenen Ordner, den ich dafür angelegt hatte, mit allen Belegen und so.

    Einfach so vergessen.

    Ne.

    ::facepalm:: …

  • Amen Bierdeckel

    Jedesmal wenn ich Umsatzsteuer-Voranmeldung mache bekomme ich einen Hals. Ich bin so ein 110%iger, denn selbst wenn ich 110% genau bin findet meine Buchhalterin immer noch Lücken, fehlende Belege, falsche Mehrwertsteuersätze, etc.

    Und heute war es wieder soweit – Happy-Steuer-Day. Recht durchschnittlich mit 4h diesmal, für zwei Monate, weil ich einfach Juni aus schierer Faulheit nicht gemacht habe.

    Und jedesmal denke ich dasselbe: WAS IST DAS FÜR EIN SCHEISS???

    • Meine Bank darf mir irgendiwe gar nix schicken, jedenfalls tut sie es nicht.
    • Diverse Unternehmen schicken mir alle möglichen Rechnungen per eMail – mit allen möglichen Namen (zB so Klassiker wie 3746287356.pdf, oder SIEBEL_25_R326768.pdf).
    • Ein paar andere Unternehmen schicken mir eine eMail, dass ich doch jetzt meine Rechnung runterladen könne.

    Warum nervt mich das? Weil ich all diese PDFs in mein Buchhaltungs-System einpflegen muss. Via manuellem Hochladen. Und daher muss ich entweder jeden Monat für jeweils einen Beleg, oder einmal im Jahr für dann halt zwölf Belege, auf allen möglichen Webseiten rumhüpfen, um mir den sch… runterzuladen, umzubenennen, hochzuladen, OCR zu vervollständigen, und dann Zahlungen zuzuordnen.

    Bisher behelfe ich mir mit der Mutter aller RegEx-Rename-Kaskaden in Better Finder Rename, diversen Shortcuts, und einer halbwegs funktionierenden Verzeichnisstruktur.

    Und jedesmal kommt mir dann wieder der Gedanke: „Man könnte das ja auch automatisieren, ne?“

    Nuja, fast.

    Nur bei Zeug, was per eMail kommt, oder kein TOTP / MFA hat. Und schon gar nicht bei der Bank, weil die macht via Push-Bestätigung auf dem Handy eine Zulassungskontrolle … 🙄 .

    Aber der Rest, der ginge.

    Und ich werde jeden Monat motivierter, das einfach mal zu machen.

    Irgendwann.

    🤣

  • „You suck“

    Aus aktuellem Anlass malte ich heute das hier. Ich bin ja Künstler.

    „You“ bin natürlich ich. Vielleicht erzähle ich demnächst was los war, eigentlich nicht schlimm – „aber“. „Aber“ ist in dem Fall … ein weiterer Schlag in die Kerbe „du bist so anders und eckst an“.

  • Schwarzes Wasser

    … klingt total depri, der Titel.

    Aber eigentlich will ich nur meine neueste Erkenntnis teilen:

    Wenn das Putzwasser schon schwarz ist, bevor der Boden gewischt wurde, dann wars wohl … schon etwas länger Zeit.

    … aus aktuellem Anlass 😉

  • Schreibtisch!!

    Ich bin ja jetzt Künstler (hust …). Und dabei auch Teilzeit-Fotograf. Und da dachte ich – hey, meine Kustwerke sind so gut, die müssen auch mal so „richtig“ (lies: Fine Art Printing) ausgedruckt werden.

    Und da fand ich in Köln „in meiner Hood“, 100m von meinem Lieblingscafe entfernt, fine art digital. Da bin ich dann mal hin. Das ist so ein Hinterhof, total gemütlich, mit bestimmt 20 „Firmen“ die hier arbeiten, und ich dachte mir so „ach das ist ja total nett, sowas hätte ich auch gern“.

    Martin von fine art digital jedenfalls war super, und da lasse ich demnächst mal „was machen“.

    Beim Rausgehen allerdings … ich stand so im Innenhof und schaute mich ein bißchen um, und plötzlich hörte ich „Hallo? Kann ich Ihnen helfen? Suchen Sie einen Schreibtisch?“ … öh.

    Naja, long story short, jetzt Miete ich 100m entfernt von meinem Lieblingscafé, mitten in der Kölner Südstadt, einen Büroplatz. Und ich kann endlich endlichENDLICH meine Wohnung wieder langsam als „Freizeit“ empfinden, weil ich jetzt wieder einen klaren „Arbeitsplatz“ habe.

    Gerade habe ich mal alles rübergeschafft (den Mac Mini, und eigentlich den gesamten Schreibtischarbeitsplatz), und morgen werd ich das zum ersten mal so richtig testen.

    DAS IST SO GEIL!!

    … leider ist der Handy-Empfang hier drin „mäßig“ (0.5 Balken 5G, also quasi offline), daher lade ich das Foto entweder nachher hoch oder ich vergesse es einfach … .

    ICK FREU MICH :))

    Update: Ich freue mich über Menschen, die das WLAN-Kennwort der Fritz!Box nicht ändern 😆 … hier das Bild. Etwas einsam, da keiner mehr da. Verständlicherweise 🙂 .

  • … und dann das.

    Nach meinem letzten Post sehe ich dann ganz aktuell das hier in meiner Timeline:

    Israel macht in Iran die Drecksarbeit für uns.

    Ja. Richtig gelesen. „Die Drecksarbeit im Iran“.

    Hier ab 2m10s, nach einer eher absichtlich-zufällig wirkenden Vorlage der Moderatorin (ist aber egal, ändert nix ob oder ob nicht, macht nur die Moderatorin ekliger wenn sie von alleine darauf kam).

    Und Merz „bedankt“ sich und freut sich über den Begriff.

    Go fuck yourself, Merz, du entartete Simulation eines Menschen mit moralischer Integrität. (Bewusst gewählte Wortwahl).

    Passend dazu meldet sich zwei Tweets weiter unten Anonymous zu Wort, um eine „false flag operation“ anzukündigen. Klar, alles Vaporware, nur irgendwie ist es nach all den Fuckups der letzten Jahre nicht gerade weniger wahrscheinlich, dass das jemand planen könnte.

    Aber was red ich – die deuten ja an, das könne Israel sein. Würden die ja nie machen, niemals nicht, da haben wir ja Glück gehabt. Und die Amis sind ohnehin zweifelsohne über solche Manöver erhaben.

    Also alles gut.

    Fuck this, really.

    Ich brauch mal Pause von … allem.

  • Es gibt keine Sicherheiten mehr

    Ich hätte nie gedacht, dass ich mal komplett und uneingeschränkt mit etwas übereinstimme, was Donald Trump von sich gibt.

    Disclaimer: Ich konnte den original-Tweet nicht finden, ich habe es allerdings versucht. Ich konnte Twitters Suchfunktion nicht dazu bewegen, prä-2020-Tweets auszuspucken.

    Sollten allerdings dieser Tweet und/oder die Zahl authentisch sein (letztere ist in der Größenordnung zumindest realistisch) … nun, dann kann man sich ja mal den Spaß machen zu überlegen, wie die Welt (oder die USA) heute aussehen würden, hätte man besagte „EIGHT TRILLION“ Dollar in den Ausbau der amerikanischen Sozialsysteme, Infrastruktur, Verwaltung, Institutionen, Forschung, etc. gesteckt. Von mir aus auch in ein paar Golfplätze – denn man hätte nach ersterem vermutlich noch ein paar Trillionen übrig. Und ich schätze, die politische Lage in den relevanten Ländern wäre zumindest „nicht schlechter“, was in einigen Fällen auch kaum denkbar ist.

    Ein absolut irrer Gedanke.

    Aber zum Glück machen wir das ja ganz anders. Wir halten brav an der Schuldenbremse fest, lösen aber die Rüstung dort raus, und zielen auf 5% BIP. Die können wir jetzt fröhlich hochfahren, ohne jedes Ausgaben-Limit. Kindergrundsicherung und vergammelte Schulen werden nach wie vor gegen Rente, ÖPNV und Krankenversicherung aufgerechnet, damit Linnemann & Konsorten weiter fröhlich ihr „WIR MÜSSEN MEHR ARBEITEN!!! WEIL DIE MIGRANTEN!!!“-Geschrei fortführen können.

    Nur damit das klar ist – wir reden hier nicht von „5% der Steuergelder„, sondern von „5% des BIP“ – dafür wären „bereits 2023 etwa 209 Milliarden Euro notwendig gewesen, also knapp 45 Prozent des Bundeshaushalts“ (Betonung: ich, Quelle: FR, gern rechtere Quellen suchen bei Bedarf, das sind einfach prüfbare Zahlen).

    Und da drin ist noch nicht die Überlegung, dass Frankreich ein im Schnitt geringeres Militär-Budget hat (oder in etwa gleich viel) wie Deutschland, demgegenüber allerdings deutlich verteidigungsfähiger ist. Ups? (Hatte mal eine schöne Quelle, finde die aber nicht auf die Schnelle. Hier ein paar Ersätze: Wikipedia, Global Firepower).

    Und jetzt überlege man, wie würden jährlich diesen Betrag statt in Panzer …

    Ein irrer Gedanke.

    Disclaimer II: Ich bin nicht gegen Aufrüstung, ich bin nur gegen so einseitiges raushauen von Geld, das am besten dann sinnlos ausgegeben wurde – ein gekaufter Panzer ist dann am allersinnvollsten, wenn er sich nach Übergabe nie-nie-niemals bewegen muss. Klar, oder? Wir können das ja gern tun, nur sollten wir dann parallel dazu ebenfalls in Dinge investieren, die auch einen „ROI“ haben, wie der MBA’ler so schön sagt.

    Intellektuell genauso schwer zu verarbeiten ist es, dass Putin sich gerade in Bezug auf den israelischen Amoklauf, Kapitel „Iran“, sinnvoller positioniert als zB (oder: insbesondere) Deutschland. Da fehlen mir auch einfach die Worte.

    Disclaimer III: Das macht natürlich weder irgendetwas wett noch besser. Es legt nur noch schonungsloser offen, wie verrottet und hohl unsere ach-so-oft erwähnten „Menschenrechte“ doch im Kern oder auf der ganz großen Bühne effektiv sind, wenn „ein Putin“ im Kontext eines fortlaufenden Kriegsverbrechens (um das G-Wort zu vermeiden) eine bessere Figur macht als, again, wir. Wir hätten da ja schon eine gewisse Verantwortung, eigentlich.

    Update: Es gibt sogar eine Wikipedia-Seite, welche die israelischen Kriegsverbrechen über die Zeit hinweg detailliert auflistet. Irre.

    Und auch der „beheaded Baby Hoax“ hat es auf Wikipedia geschafft.

    Wie soll man das noch irgendwie sinnvoll verarbeiten??? Frage für einen Freund …

  • Digg masaaaage

    Passend zum heutigen Tag eine kleine Story aus Thailand.

    Am vorletzten Tag gingen wir nochmal zur Thai-Massage. Im Laufe der ganzen Massagen wurde ich ein ziemlicher Freund von den Öl-Massagen dort, vllt werde ich ja „alt und verweichlicht“ 😆 .

    Jedenfalls wollten wir dann eine eben solche auch dort. Also los: Ausziehen bis auf die Unterhose, Zeug in eine Box, warten bis die Lady kommt.

    Die Lady kam. „Off!! This – off!!“

    Sie meine meine Unterhose. Hm. Das war neu. Aber gut, why not.

    Die Massage war gut, incl. der meines Hinterns. Das ging natürlich mit Hose nicht (Öl und so), also … nice :)) . Auch kam sie an meinen Beinen schon … well, sehr hoch. Aber hey 🤷🏼‍♂️ .

    Die kleine Überraschung kam dann gegen Ende. Ein „Tipptipptipptipp“ auf, well, Mr. Mini – mit einem geflüsterten „Digg massaaaage??“.

    Okay. Ich wusste doch, dass hier etwas anders war als sonst 🤣 .

  • Haben Sie ein Loch im Trommelfell?

    Alter, es reicht, ehrlich. Ich gehe zum Kind meines Vertrauens, um meine verlorengegangenen Ohrstöpsel neu herstellen zu lassen. Der Prozess ist recht einfach: Ohrabdruck nehmen, zwei Wochen warten, abholen. Das hat auch spontan geklappt, das war super.

    Aber.

    KIND: „Ich schau nochmal kurz in Ihre Ohren“
    ICH: „Kein Problem“
    KIND: […]
    KIND: „Haben Sie ein Loch im Trommelfell?“
    ICH: „Äh, nein?“
    KIND: „Aber das sieht komisch aus.“
    ICH: „OK, was heißt denn das?“
    KIND: „Weiß ich auch nicht … komisch halt.“
    ICH: „Aha. Und nu?!“
    KIND: „Naja vielleicht ist es ja nix. Aber vielleicht sollten Sie das mal von einem HNO abklären lassen …“ […kuckstocherhmmmh…] „ja, machen Sie das am besten mal. Das sieht etwas komisch aus.“
    ICH: „Was ist denn so komisch??“
    KIND: „Naja, das Trommelfell ist normalerweise so perlmuttfarben, und man sieht eine Struktur, hinter der das Hämmerchen sitzt. Bei ihnen ist eine kleine Fläche … etwas durchscheinender als der Rest. Sehr stark durchscheinend, und scharf abgegrenzt. Komisch halt.“

    Da mussten wir beide ziemlich lachen. 🙂

    Jedenfalls mache ich jetzt morgen früh einen Termin beim HNO, praktischerweise bei mir ums Eck. Hoffen wir, dass die magischen Worte „Privatpatient“ wieder mal ihre erhoffte Wirkung zeigen.

  • Eiche? Ahorn? Egal, hauptsache Balkon.

    Mein Balkon ist ein wundersames Wesen – er ist sozusagen mein „grüner Daumen“. In diesem Balkon wächst einfach alles: Gras, Sträucher, Unmengen an Löwenzahn, Moos, Unkraut, … und: Offenbar Bäume.

    Und Bäume scheinen Osten zu bevorzugen – denn nur auf dem Balkon wachsen die. Ich glaube, ich habe jetzt …

    • zwei Eichen,
    • einen Ahorn, und
    • noch einen den ich nicht identifizieren kann, …

    … die gerade fröhlich ihre Wurzeln in Richtung der Boden-Bausubstanz ausstrecken. (Den Ahorn habe ich schon mal in einen Blumentopf gesetzt … den sieht man hier also nicht … und ich hoffe, es ist überhaupt einer :).

    Wie groß das werden kann (wenn man extren, monstermäßig, unglaublich faul und ein klein wenig pervers neugierig ist) kann man an dem Bild unten sehen. Da hatte ich es einfach mal abgewartet, und am Ende musste ich mit Hammer und Holzmeißel die Wurzeln aus dem Balkonkies rausarbeiten. Nu ja.

    ein mindestens zwei Meter großer Schmetterlingsflieder, der aus dem Balkonboden herauswächst
    The Godfather (still sad he’s gone …)
  • It’s tricky

    Dieser Dialog spielte sich im Selfridges in London ab:

    ICH: <setze mich auf einen Sessel, der dort zum Verkauf steht>
    Verkäufer: Sorry, this is only for display
    I: Oh I’m sorry. But how do I know whether this is actually comfy?
    V: Yes … it’s tricky …

    Ich fand das lustig. 🙂

    (und comfy? geht so … nicht schlecht, nicht gut – und bei den Selfridges-Preisen wäre das dann wohl ein klarer „fail“ in meinen Augen)

  • Medikamente absetzen

    Well, neulich hatte ich wieder mal einen Termin bei Madame Psychi(ater). Und ich jammerte ein wenig so rum, dass ich die Medis einfach loswerden möchte – zumindest mittelfristig. Weil „das einfach nicht mit meinem Selbstbild übereinstimmt“, so dauerhaft Medikamente zu fressen.

    Wir haben dann die Dosis erst einmal erhöht.

    Ah ja. 🤣

  • „Time Blindness“ reprise

    Am 7. sind wir gelandet.

    Natürlich muss ich für April noch Steuer machen und Rechnungen schreiben.

    Bis heute (Stand: 18:06h) ist das nicht passiert.

    Chronik eines Verschleppens:

    • 1 Tag JetLag (der 7.)
    • 1 Tag „das kann mich alles mal und hat noch Zeit“ (der 8.)
    • 3 Tage Schei*erei (warum auch immer, 9.-11.)
    • 1 Tag Papierkram, aber halt keine Steuer, keine Rechnungen (der 12.)
    • Heute.

    Ich setz mich „jetzt sofort dran, unbedingt!“.

    Aber erst mal nach Hause fahren.

  • Chemische Schwierigkeiten, pt. II

    Neulich war ich ja etwas kryptisch unterwegs 🙂 . Hier kommt die wohl notwendige Erklärung für alle, die sich wunderten … 😉 .

    Prinzipiell ging es einfach nur um meine Urlaubs-Postkarten. (Ich hoffe, jetzt sind alle angekommen …). Wie immer nutze ich hierfür meine Shots, die ich dann irgendwo entwickeln lasse, und klatsche eine Briefmarke drauf.

    In diesem Fall allerdings war der von mir gekaufte Fineliner … leider ungeeignet – der trocknete einfach nicht: Nach stundenlanger Bescheinung durch Thai-Sonne schmierte der immer noch durch die leiseste Berührung.

    Also erinnerte ich mich an meine gerade startende Künstlerkarriere 😆 : Haarspray konnte man doch als Fixateur verwenden?? Und ja, das geht natürlich. Allerdings konnte ich nur ein Hand-Pump-Haarspray kaufen, dass sich ums verrecken nicht dünn auftragen ließ, und dann dick und klebrig auf der Textseite rumsifferte – und zu allem Überfluss mit dem Kleben einfach nicht so ganz aufhören wollte.

    Nü.

    Nachdem das nochmal getrocknet (stundenlang in die Thai-Sonne legen …) und anschließend eine Nacht lang mit Klopapier oben drauf (zum Verringern der Klebigkeit durch … wasweißich welchen Effekt) gelagert wurde, schien es „unklebig“ genug, um dann vielleicht doch verschickt zu werden.

    Also weg damit.

  • Verstörend

    (ups, dieser Post schimmelte in den „Drafts“ – raus damit)

    Neulich in Frankfurt – Ausstellung „Das Anwedende des Abwesenden“ des Frankfurter Kunstvereins.

    Und … naja, schaut selbst. Das ist etwas creepy, really.

    Der Künstler legt die Körper der toten Wesen auf Messingoberflächen. Er ordnet sie behutsam an. Es sind die Leiber, die den Bildträger verändern. Es ist die zu Tage tretende Substanz, aus der alles Lebende besteht. Sie korrodiert und oxidiert das Metall. Wie ein Alchemist hat Toivonen die gegenseitigen Reaktionen von Körpern und Metall studiert und erprobt. Seine Kunst entsteht in Wochen des Wartens und Beobachtens, in denen der Kreislauf der Natur seinen Lauf nimmt und der Zyklus von Werden und Vergehen sich in das Metall verewigt. Was entsteht, sind monumentale Bilder, figürlich oder abstrakt. Sie sind Zeichen einer Inkarnation, vergegenwärtigen sie doch mehr als Andeutungen allein.

    (Quelle)

  • „v1 – go!“

    (Leider nur im übertragenen Sinne …).

    Die vorläufige Endkontrolle des Resultats aus dem letzten Post gab Hoffnung auf grundlegende Funktionserfüllung, wenn auch bei weitem nicht mit dem normalerweise erreichen Qualitätsstandard. Außerdem führte die „Nachbesserung“ zu einem weiteren, nicht gänzlich unerheblichen Restrisiko.

    Im Sinne der Aufwandsvermeidung (lies: aus Faulheit, was etwas … oxymoronisch ist in diesem Fall) beschloss ich, beides in Kauf zu nehmen. Die mangelnde Qualität ist in diesem Fall auch nicht von entscheidender Bedeutung, sondern nur einfach unschön.

    Die anschließende Applikation der noch fehlenden Komponenten verlief hingegen problemlos – zum Glück, ich hatte die Befürchtung, dass die „Nachbesserung“ hier noch eine unerwartete Schwierigkeit eingeführt haben könnte.

    Wer sich fragt, was „v1 – go“ bedeutet: In der Fliegerei gibt es beim Starten den Punkt, ab dem man den Start eines Flugzeugs nicht mehr abbricht. Dieser Punkt ist identisch mit dem Erreichen der Geschwindigkeit „v1“ (siehe Wikipedia).

    Der Hintergrund ist einfach: Ein Flugzeug braucht zum Beschleunigen (a) Strecke, und (b) baut dabei natürlich kinetische Energie auf. Irgendwann ist ein Startabbruch dadurch mit erheblichem verbunden – die verbleibende Bahn könnte schlicht nicht ausreichen.

    Selbst wenn ein kritischer Fehler nach v1 auftreten sollte, wird der Start durchgeführt, und endet – im schlimmsten Fall – mit einer direkt anschließenden Landung auf demselben Flughafen. Eine kontrollierte Landung mit defektem Flugzeug ist immer besser als ein unkontrollierter Startabbruch mit nicht ausreichender Landebahn.

    Das nur am Rande, weil ich die Fliegerei einfach immer noch vermisse. Und ja, das Beispiel hinkt etwas.

  • Von chemischen Schwierigkeiten

    Chemie ist allgegenwärtig musste ich gerade wieder mal feststellen. Im konkreten Fall durch die unzureichende Verfügbarkeit von Werkzeugen korrekter stofflicher Zusammensetzung, sowie eines gleichzeitigen Mangels von durch mich interpretierbarer Dokumentation.

    Das führte dazu, dass die Kombination mehrer physischer Stofflichkeiten verschiedener Aggregatzustände (wenigstens die Applikatoren passten, aber hier war auch ehrlich gesagt kein Irrtum möglich) zu einem Endergebnis mit für den intendierten Gebrauch unzureichenden Eigenschaften führte.

    Das Nachbessern durch die Applikation einer weiteren chemischen Hilfssubtanz gestaltete sich logistisch und durch eine nicht gänzlich passende Applikationsmethode widerum lästig (hier gab es dann mehrere theoretische Möglichkeiten – in der Praxis muss man damit auskommen, was man käuflich erwerben kann), und das finale Urteil über die Eignung für den ultimativen Bestimmungszweck steht noch aus.

    Da allerdings der Stromausfall vorbei ist kann ich wieder duschen, und werde das nun tun.

    Danach erfolgt die finale Bewertung. Sollte diese „negativ“ ausfallen … wird aufwand fällig, in nicht unerheblicher Höhe.

    Aber im Thailand-Urlaub hat man ja sonst nix zu tun. 😆

  • Chaos & Überforderung

    Es gäbe so viel zu erzählen im Moment, allerdings schwimme ich in einem Strom aus innerem Chaos und Überforderung.

    Seit ein paar Tagen habe ich offiziell wieder eine Freundin. Das erste mal seit … lassen wir das. Auch wenn sich das schon länger anbahnte, alleine das Aussprechen verändert … alles.

    Dann Projekte. Wieder mal scheitern Dinge, und wieder mal bin ich derjenige, der den Verlust und die Arbeit hat. Es fucking suckt, ABER ich kann damit überraschend gut umgehen. Therapie sei Dank?

    Dann Urlaub. Ich fliege morgen nach Thailand, mit Freunden (nein, nicht Freundin), und irgendwie hab ich auch Panik davor. Es ist verrückt. Meine letzten Urlaube waren wohl doch nicht soo gut.

    Das Wirre an speziell diesem Post ist, dass ich mich just in diesem Moment absolut schrecklich fühle (Kopfschmerzen sind jetzt auch noch ein Thema, gerade), sich zum ersten mal seit Jahren allerdings grundlegende Dinge … „bewegen“. Und in die richtige Richtung.

    Es bleibt verrückt.

  • „Eitel oder nicht eitel …“

    … das ist hier die Frage.

    Kurz – ein Projekt ging wieder mal zu Ende, wieder mal auf eine eher hässliche Art. Und ich „kündigte“ dann über eine öffentliche Slack-Nachricht.

    Das klingt schlimmer, als es ist, ich finde das immer noch angemessen. Vielleicht schreibe ich mal einen (sehr langen) Post mit der ganzen Geschichte, darum soll es hier nicht gehen.

    Jedenfalls ruft mich dann F. plötzlich an, ein ehemaliger Chef. Und erzählt mir, dass sich ehemalige gemeinsame Kollegen gemeldet hätten – allerdings Kollegen, die in der Zusammenarbeit wirklich zur Kategorie „meiden um jeden Preis“ gehören.

    Und ich meinte „du bist da ja auch komplett schmerzfrei“.

    Und er meinte „nein, bin ich nicht – ich stelle nur meine Eitelkeit hinten an“.

    Und seitdem denke ich darüber nach, wo „Selbstschutz“ aufhört, und „Eitelkeit“ anfängt.

    Und selbst in diesem Licht ist die Art der Kündigung in diesem Fall … immer noch angemessen und richtig. Oder fühlt sich so an. Eine interessante Frage.

  • … Facebook II

    Ich wundere mich die ganze Zeit, warum ich ständig Facebook Freundschaftsvorschläge bekomme. Ich hielt das immer für Spam.

    Stellt sich raus – ne! Ich hatte noch eins – ich hatte im MBA für den Entrepreneurship Kurs ein neues Konto angelegt.

    Da ich mit diesem Konzern so wenig wie möglich zu tun haben möchte ist das jetzt auch weg.

    Fein 🙂

  • 4h für shit

    Allergietest auf Penicillin, letzter Termin in der Uniklinik. Morgens hin, mehr als 4h warten, und dann war der Arzt frei.

    Sinngemäß passierte das:

    Arzt: Sie sind bisher bei allen Tests negativ. Wir bieten Ihnen jetzt eine stationären Expositionstest an.

    Me: Sehr gern würde ich das tun, allerdings ist drei Tage stationär einfach nicht drin – geht das irgendwie anders?

    Arzt: Nein.

    Me/Arzt/Me/Arzt: …

    Ende.

    Und das regt mich schon ziemlich auf, aus ziemlich vielen Gründen:

    • Der Typ hatte von vorneherein so eine „ich bin Gott, holt mich hier raus“-Aura. Sehr unsympathisch (und da hatten wir noch kein Wort miteinander gesprochen). Währenddessen wurde er nicht weniger unsympathisch, wie man sich vorstellen kann – eher so im Gegegnteil.
    • Nichts davon wusste ich noch nicht. Vollkommen erkenntnisfreier Termin.
    • Flexibel wie eine keramische Kloschüssel, dieser Betrieb – und so lebensnah wie der Mond. (Wer hat schon Zeit und Lust, sich mal eben drei Tage (!!) auf Station zu legen, damit ein bisher vollkommen negativer Test nochmal gemacht werden kann??)
      • Und ja, ich hatte diverse Angebote gemacht (morgens & abends kommen, stundenlang dort bleiben, etc. – alles nix).
    • Und als er meinte „soll ich Ihnen zeigen, wo das steht?“ und ich tatsächlich „ja“ sagte (den Fehler macht der auch nicht mehr) – stand da halt nix von „wir machen das nicht anders“.
      • Ebenso seine Antwort „ich entscheide das“ (auf meine vorherige Frage) – weil meine Entgegnung war schlicht „na dann machen Sie halt mal!“.

    Scheißverein, ehrlich.

  • „Ich muss nicht mit A4 anfangen“

    … ist eines der bahnbrechendsten Erkenntnisse diesen Jahres.

    Was war passiert?

    Ich bin in den letzten zwei Wochen ein paarmal gefragt worden, „Wie gehts dir?“ – und ich antworte zum allerersten mal nicht mit „Es ist kompliziert“. Ich antworte mit – „gut“. Und das ist ernst gemeint, und das ist sehr, sehr neu.

    Was hat das jetzt mit A4 zu tun?

    Well. Ich hatte ja den Plan, ein Atelier zu suchen, um ein bissl „Kunst zu machen“. Das mit dem Atelier hatte sich leider zerschlagen, trotzdem hatte ich dann irgendwann schon das ein oder andere „Kunst-mach-Zeug“ eingekauft, und inzwischen ist „Abends ein Bild malen“ dann doch recht fester Bestandteil meiner Routine.

    Jedenfalls, ganz am Anfang, beim ersten Krakel-Versuch, da saß ich auf meiner Couch, den A4-Block vor mir, und war … überfordert von der Größe. Und nach irgendwas zwischen einer und fünfzehn Minuten hatte ich eine Eingebung: „Du musst ja nicht mit A4 anfangen …“.

    Das war sehr, sehr weird – und so langsam arbeite ich mich von A6 über A5 wieder dahin – das ein oder andere A4 … „Bild“ hat schon das Licht der Welt erblickt. Ob diese allerdings so glücklich darüber ist wie ich – zweifelhaft. Aber wie sagt man so schön? Gewisse Kinder können eben nur von den eigenen Eltern geliebt werden 😉

  • Hab COVID, brauch Kaffee

    Tja, die unangenehme Nachricht ist – ich hab wieder mal COVID. Also hoffentlich nur noch bis heute, gestern allerdings war der Strich noch rot.

    Leider geschah gleichzeitig ein Drama – mein Kaffee ging aus. Nur: ich möchte irgendwie nicht (auch nicht mit Maske) in mein Lieblingscafé reinlaufen, dort alles vollatmen, nur für eine Packung Bohnen.

    Was tue ich also?

    Ich helfe mir selbst 🙂

  • Being me (TikTok edition)

    Nicht der Post, den ich dachte als nächstes zu schreiben, aber trotzdem auf der Liste 😉 .

    ADHS – neue Diagnose, neues Glück. (naja … „neu“ … geht so). Jedenfalls haben Instagram & TikTok gelernt, dass ADHS content „gut ankommt“, und fluten mich damit. Und, das ist tatsächlich eine Überraschung, vieles davon beschreibt mich wirklich, wirklich gut. Und ich bookmarke den ganzen Kram auch noch.

    Hier also … being me, durch die Augen von TikTok & Instagram.

    TikTok – @mentalivres.gesundheit (Fotos): 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27

    TikTok – andere (Videos): @adhd_chatter_podcast, @adhdrivencommunity, @aleysabrina, @arabella_psy, @birkenbilhclips, @bran__flakezz, @call_me_atoussa, @christian_durstewitz, @connormgreeneadhdcoach, @davenorton (1), @davenorton (2), @diepsychotherapeutin, @doac.clips, @einfachyu, @extracelestiallife, @feingefuehl_ (1), @feingefuehl_ (2), @franzi.breezy, @jessica.woelfel (1), @jessica.woelfel (2), @juliaknoernschild, @kellybaums (1), @kellybaums (2), @kellybaums (3), @leonsmentalhealthjournal, @loonaghs_diary, @miriamoments, @selfexperimenting, @squishysnorlax, @steven, @thecorporatekindergarten, @themrimpulsive, @therapytothepoint, @wildly_shy

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  • Erster Eindruck 2025

    Ja, danke, next.

    Zwei unglaublich stressige Tage, Software-Fehler in meinem Faktura-Projekt, und heute sitze ich mit brutalen Kopfschmerzen hier rum und versuche, deswegen nicht durchzudrehen.

    Bin also bisher kein Fan.

    Drehen wir das positiv: Kann nur besser werden. 🙄

  • Rückblick 2024

    Ein spannendes Jahr, was mit ziemlichen Brechern begann. Zuerst die hässliche, hässliche Story mit dem gelben Projekt, das mich in der Tat Monate beschäftigt hat.

    Dann mein Thesis-Partner, der zumindest nicht Grund, allerdings durchaus Auslöser für einen kleinen Zusammenbruch war. An dieser Stelle einmal, ganz laut, aus tiefstem Herzen: DU BLÖDES STÜCK SCHEISSE, selten habe ich jemandem so sehr wirklich INS GESICHT SCHLAGEN WOLLEN wie dir. Und damit ist das Thema jetzt auch ein für alle Mal beendet.

    Das war dann der Auslöser für Medikamente (aktuell: Venlafaxin 225mg, Lisdexamfetamindimesilat a.k.a. Elvanse 30mg), und Psychotherapie. Hilft beides, von ersterem will ich dringend wieder runter, weil ich einfach fett werde und mich nicht mehr wohl fühle.

    Es wurde dann allerdings besser – Therapie und Medikamente helfen, ich freunde mich sehr mit ADHS an, und beginne zu begreifen, dass mich das wirklich anders macht offenbar in einigen Bereichen.

    Im September dann allerdings starb Lenni … ein Ereignis, das mich seltsam kalt lässt, weil wir uns so selten gesehen haben, und trotzdem unterschwellig massiv beschäftigt, was ich allerdings nicht so sehr in Worte fassen kann. Es ist allerdings sehr, sehr traurig – er starb zwei Monate nach Renteneintritt.

    Gerade habe ich schon wieder Stress mit einem Arbeitskollegen, es nervt, allerdings bin ich sehr viel entspannter im Umgang damit. Ich hatte tatsächlich ein paar Erlebnisse in dieser Art, die ich nicht mal blogwürdig erachtete, was an und für sich schon ein gigantischer Fortschritt ist.

    Außerdem führe ich eine Art Tagebuch mit Anytype – was dabei hilft, mich überhaupt daran zu erinnern, was in der vergangenen Zeit passiert ist.

    November dann war die ganz offizielle Abschlussfeier meines brandneuen MBA-Abschlusses. „Fertig“ waren wir ja schon Ende März, nach unserer Thesis-Verteidigung. Das war sehr schön, und ich muss gestehen, dass ich ehrlich gesagt froh bin, das gemacht zu haben. Auch wenn es – bisher – finanziell „nicht unbedingt“ eine Erfolgsstory ist 😆 .

    Außerdem habe ich angefangen, ein Atelier zu suchen – ich möchte einen Ausgleich haben für die ganze Bildschirm-Starrerei. Und ich mag Kunst. Und ich dachte total oft: „Das kann ich auch“. Das ist nicht viel, das könnte ein Anfang sein.

    Gegen Ende wurde ich noch an der Schulter operiert, und übertreibe es mit dem Arm aktuell massiv. Die ist jedenfalls super gelaufen denke ich.

    Großweltpolitisch sage ich nur: Gaza. Und der „Deutsche Umgang“ damit … beschäftigt mich viel, viel mehr, als ich möchte. Ich kann inzwischen den immensen Effekt, den solche Ereignisse auf Menschen haben können, verstehen. Denn „Gaza“ trug maßgeblich dazu bei, dass ich mal ein paar Pillen wollte – so seltsam das klingt, und ich weiß imer noch nicht so ganz, wie ich damit umgehen soll.

    Da fällt FDP, Cum-Ex-Olaf, AfD, Trump, und der rest dieser Serie an WTF-welche-Simulation-ist-das-denn??-Nachrichten gar nicht mehr so sehr ins Gewicht. Naja, fast.

    Ich bin also optimistisch, wenn auch immer noch unzufrieden mit ein paar Themen – „Job“ natürlich wie immer vorneweg.

  • Bücher 2024

    Trend: Rückläufig.

    Analyse: Social Media. Bildschirmsucht.

    Kommen wir zur Liste:

    • The Final Architecture series, Adrian Tchaikovsky
      #scifi
      • Lords of Uncreation (#3)
      • Eyes of the Void (#2)
      • Shards of Earth (#1)
    • How to Kill a Rock Star, Tiffanie DeBartolo
      #fiction, May 20, 2024
    • Crucial Conversations: Tools for Talking When Stakes are High, Kerry Patterson
      #nonfiction, #selfhelp, Feb 29, 2024
    • Du darfst nicht alles glauben, was du denkst, Kurt Krömer
      #nonfiction, #selfhelp, Feb 20, 2024
    • Legends & Lattes, Travis Baldree
      #fantasy, Feb 06, 2024
    • The Basic Laws of Human Stupidity, Carlo M. Cipolla
      #nonfiction, Jan 31, 2024

    Ein paar Anmerkungen:

    Highlight der Bücher war ganz klar „Basic Laws of Human Stupidity“, was schlicht … weise ist. Irgendwie 40 großgeschriebene Seiten, liest man enstspannt auf dem Klo durch, aber vergisst es nie wieder. Takeaway: The percentage of stupid people is constant.

    Crucial Conversations wurde mir witzigerweise von meinem MBA-Thesispartner empfohlen, für den ich das dann auch zuallererst anwenden musste. Wir werden allerdings wohl (zum Glück) nie wieder miteinander reden. Er war einer der treibenden Faktoren, derentwegen ich vollkommen fertig vor meiner jetzigen Psychiaterin saß und meinte „Mach mal“.

    Du darfst nicht alles glauben, was du denkst war wirklich gut. Ein Buch über Depression, von dem Menschen hinter Kurt Krömer (ich wusste auch nicht, dass das ein Künstlername ist). Da ich jetzt in Psychotherapie bin kann man sich vorstellen, dass ich nicht gar keine Anknüpfungspunkte gefunden habe.

    Legends and Lattes hatte von der Story her Potential, war am Ende allerdings unterdurchschnittlich. Diese Rezension beschreibt das sehr treffend.

    How to kill a Rock Star ist ein bissl depressiv, aber ganz nett.

    The final Architecture … würde ich nicht empfehlen. Seine Children of Time waren drastisch besser.

  • AUF KEINEN FALL OHNE!!

    Gemeint ist: Meine super toll hübsche Armschiene.

    Fakt ist: Wenn ich meinen Arm konstant an meinen Körper presse, so als ob er sonst abfallen würde, dann kann ich geradezu wunderbar ohne dieses blöde Teil rumlaufen. Jedenfalls zu Hause.

    Arbeiten geht auch schon ziemlich gut.

    Jetzt nicht übermütig werden (diese Reflex-Bewegungen sind wirklich … trügerisch – die sind allerdings auch mit Schiene kaum zu unterdrücken), und dann wird es vllt gar nicht soo schlimm die nächsten 5 Wochen.

  • Brüste & Schulter

    Und zwar meine.

    Was mit denen ist? Ei, ich muss sagen, wenn ich ein Mädel mit „meinen“ aktuellen Brüsten hätte – ich wäre ziemlich happy. Die fühlen sich rasiert schon ziemlich gut an 🤣 .

    „Äh??“ mag sich der eine oder andere jetzt fragen.

    Nuja, am Montag wurde ich mal eben an der Schulter operiert. Und dazu musste halt bissl was vorn rasiert werden. Und da ich auch gerade hauchdünn unter meiner bisher fettesten „Fett-Pummel-Phase“ bin ist da halt auch was dran … .

    Jedenfalls ist heute der 2. Tag postoperativ, ich habe keine Schmerzen (Ibu 600, Novalgin, und Tilidin – ungetestet – sei Dank), und alles verlief ziemlich gut.

    Die OP war auch geplant, weil ich keine Lust mehr auf einen entzündeten Arm hatte. Diesmal nicht bei meinen (vollkommen ernst gemeinten) Freunden in der MediaPark-Klinik, sondern bei Sporthomedic – einfach weil um die Ecke, und Dr. Kreuz auch einen sehr guten Eindruck gemacht hat.

    Etwas blöd nur, dass ich jetzt 5 Wochen eine Armschlinge tragen „darf“.

    Hier ein paar Links: Eins, zwei, drei (der erste witzigerweise zur MediaPark-Klinik …).

    Und So siehts aus …

  • Sechser im Verwaltungslotto

    Durch Zufall am kölner Bürgeramt vorbeigefahren.

    Dachte mir „hey, mach doch mal einen Termin, um deinen verlorenen Führerschein neu zu beantragen“.

    Ging rein. Bekam direkt ne Wartemarke. Ging in den Warteraum im anderen Gebäudeteil. Meine Nummer stand schon dran. Ich ging zum Schalter. Überraschung!!! Ich war bei Frau Speckmann (und jetzt bedaure ich, dass die alten Geschichten weg sind). Sie erinnerte sich nicht mehr. Es war total nett. Ich machte Foto, und raus war ich.

    Time Check: 15 min.

    Manchmal muss man Glück haben 🙂

  • Double-Fuck

    Zu oft gedacht „nimmst dir Zeit und schreibst wieder was, aber halt nicht so zwischendrin“ – fuck this.

    Zwischendrin it is.

    Diese Woche brach das Internet offenbar in Darmstadt zusammen – und ich konnte das mit Mütterchen am Telefon nicht reparieren (normalerweise ist das: Ach das ist aus? Schalt mal ein … okay … geht wieder? Super !:).

    Da an dem Sch…ding zwei Mieter dranhängen – spontaner Besuch zu Hause also. Und was soll ich sagen? Alle Komponenten … funktionierten, aber trotzdem ging nix?? Ergo: Alles, aber auch alles, zurücksetzen.

    Und heute erst brutale Kopf-, dann Rückenschmerzen.

    Nuja.

    Aber hauptsache hier steht wieder was 😉

  • Donald Trump v2.0

    Well, ich hatte ein paar Posts in der Pipeline und konnte mich irgendwie nicht aufraffen – leider schießt das hier den Vogel ab.

    Ohne Worte, und ich befürchte, das wird ein historischer Tag.

    Ach fuck.

  • ADHS is „time-blindness“

    … sagte so ein „Professor“ aus einem Instagram-Video. Und … ja. Ja. JA. JAAA.

    Die Zeit sickert so ins Universum, und ich sickere mit, und … well.

    High level mimimi, weil grad dunkel und Herbst und Kalt, und meine fucking Heizung geht nicht, und deswegen habe ich auch vorhin eine etwas verschnupfte mail geschrieben, und jetzt hab ich Hunger.

    Außerdem bin ich wieder von Ritalin auf Elvanse umgestiegen, weil Versuch II, und irgendwie ist das schon geiler 😆 …

    Achwasweißich.

    Irgendein Quiz irgendeiner App die ein Abo von mir möchte. ADHS ist die neue Fitness-App anscheinend.

  • Im Trend

    Toll, ich bin „early adopter“ eines sich im Kommen befindlichen Trends 🤣 … . Passt heute auch super ins Bild – wieder mal brutale Kopfschmerzen, hab also ohnehin fantastische Laune. (Ausschnitt aus dem fantastischen Newsletter der Krautreporter).

    Tatsächlich allerdings ist das viel besser geworden – entweder helfen die Medikamente dann doch, oder es ist einfach „reden hilft“ … . Aber jetzt lese ich auf den Rechnungen immer „[…] Depression […]“, und das ist schon irgendwie hart seltsam.

    Btw assoziiert man (in dem Fall: ich, bisher) Depression irgendwie immer mit suizidal, oder „vollkommen zerstört, kaum noch lebensfähig“ – und so langsam verstehe ich was gemeint ist, wenn „man so“ liest, dass wir damit anders umgehen müssen, und aufklären. Ich habe mich nie so gefühlt, wie ich mir „depressive Menschen“ (alleine das ist schon total vorbelastet) immer so vorgestellt habe.

    Nuja. Ich hasse mal weiter diesen Tag, und warte auf Besserung der Kopfschmerzen.

  • iKratzer

    Was leider wohl auch in Mitleidenschaft gezogen wurde bei meinem kleinen Unfall neulich ist meine Apple Watch. Die hat jetzt ein verkratztes Display.

  • Wolt crash

    Auf dem Fahrrad, gute Laune, Kopfhörer drin (jaaaa 😆). Bin entspannt links rausgezogen …

    (… ohne richtig zu schauen …)

    … und lag dann auf dem Boden. Seite tat etwas weh. Neben mir ein irritiert/genervt/müde aussehender Wolt Fahrer.

    Leute kamen angerannt, wir sind erst einmal auf die Seite, er sprach kaum Deutsch – nur Arabisch und Türkisch. Also erst mal zum Döner gelaufen, und dort einen türkischsprechenden Mitarbeiter angeschleppt, damit wir uns verständigen konnten.

    Er wollte keinen Arzt, setzte sich irgendwann aufs Fahrrad, und war dann einfach weg.

    Da das genau vor meinem lieblings-Eisladen passierte hab ich mir erst mal ein solches geholt, und meinen Helfern eins ausgegeben.

    Heute schöner blauer Fleck, schön auf dem viel zu viel vorhandenen Speck.

  • Lenni

    „Ohne Worte“ war der Kommentar einer Freundin in einer eMail, die sie mir weiterleitete.

    mit großer Trauer und Bestürzung müssen wir Euch/Ihnen heute die Nachricht überbringen, dass unser lieber Kollege Michael Lengsfeld am letzten Donnerstag vollkommen unerwartet, aus gedachter völliger Gesundheit, von uns gegangen ist.

    Herr Lengsfeld war über 30 Jahre am HC tätig und ging im Juli 24 in den Ruhestand.

    Seit Jahren verpeile ich es immer wieder, mal wieder ein Treffen zu organisieren. Und jetzt … fehlt einer. Einer der wichtig war.

    „Lenni“ begleitete mich von Klasse … 8? 9? bis ins Abi, teils als Klassenlehrer, immer in Mathe, teils auch in Deutsch – seine beiden Fächer. „‚Herr Lengsfeld, sie sind ein Arschloch‘ – das ist nicht OK. Ich möchte hören ‚Herr Lengsfeld, Sie sind ein Arschloch, weil …’“ – so fing es an, in seiner ersten Stunde mit uns, an seinem ersten Jahr im HC.

    Er war mit uns in der 10 auf Klassenfahrt. Danach war er war der einzige, der dumm genug war, zu versuchen, einen Mathe-LK anzubieten. Oft kam er rein und machte sich erst einmal ein paar Minuten Luft über die Trottel (meine Worte, seine Meinung) aus den Grundkursen („DIE KÖNNEN NICHT MAL BRUCHRECHNEN!! IN DER ZWÖLF!!“), um dann uns Trottel auf höherem Niveau zu unterrichten.

    Für uns paar LK-Hansel (wir waren zu sechst) machte er auf unserer Abi-Feier eine persönliche Verabschiedung. Jeder bekam einen Spitznamen – ich war „der Nervige“.

    Danach gründeten er und der erfolglose LK den losen „2. Januar Club“, an dem wir uns regelmäßig treffen wollten – und es ab und an auch taten. Bis, ich glaube, vor COVID.

    Ich hatte tatsächlich oft in letzter Zeit daran gedacht, das jetzt wieder „unbedingt“ anzuleiern.

    Das ist sehr bitter gerade.

    „Ohne Worte“ ist … treffend.

  • Leer cont’d

    Kurzes update:

    • Bin genervt, gerade, irgendwie.
    • Manchmal auch nicht so gut drauf.
    • Aktuelle Medikation: 20mg Ritalin, 225mg Venlafaxin
      • Ja, ich „wieder zurück auf“ Venlafaxin, und habe neulich mal eben meine Dosis selbständig erhöht … „viel hilft viel“ 😆
      • Ja, ne, ihr wisst schon.
    • Komische Erkenntnis aus letzter Woche (Psycho…therapie? No idea, jedenfalls habe ich jetzt eine Psychologin, schon seit einer Weile)
      • Das hilft schon ganz gut, irgendwie.
      • Ich habe den Begriff „Erkenntnisplappern“ geprägt, das fand sie lustig.
    • ICH. BIN. GENERVT.
    • Portwein ist schon geil.
    • Und weil ich davon jetzt genug hatte geh ich mal schlafen.

    Joa. Soweit.

  • Die Polizei, …

    … die kleinen Pisser.

    Schon länger her, daher fasse ich mich kurz.

    • Ganz plötzlich Stau auf der Autobahn. Alles steht. Leute steigen aus, rauchen.
    • Ich stehe ca. 20-50m „nach“ einer Ausfahrt – also 50m vorher hätte ich abfahren können. (So in etwa sechs Autolängen)
    • Ein paar andere realisieren das auch, und fahren halt zurück – es ging ja absolut nix. Das war ein Parkplatz.
    • Wir fahren ab, wer steht da? Ein Arschl… äh, Polizist. „Mal zu meiner Kollegin da hinten bitte“. (Aha?)

    Tja. 200+ EUR, 2 Punkte, für „rückwärts fahren auf der Autobahn“.

    Ich würd ja nix sagen – wären da nicht die beiden folgenden Fakten:

    • Erstens, da ging absolut gar nix. Da standen alle draußen und rauchten und schauten.
    • Zweitens, die versteckten sich da und warteten, nur um abzukassieren. Hätten auch einfach beim Abfahren unterstützen können, stattdessen. Aber warum den Leuten was Gutes tun, wenn man sie auch abzocken kann.

    Erbärmlich.

  • Mimik

    Es gibt ja ein paar Blog Posts in der Pipeline, aber der muss grad mal raus.

    Dass meine Mimik ein „Thema“ ist … naja, das ist nicht neu. Ein sehr prägendes Erlebnis war, als ich in einem Meeting, in dem mich niemand kannte, und ich auch eigentlich nur als Zuhörer war, die Stirn runzelte. Ein Online-Meeting.

    Der Sprecher unterbrach sich. „Sie schauen so kritisch – ist alles in Ordnung?“

    Tja, nun. In meinem MBA Kurs war meine Mimik auch schon Thema. Gleiche Gründe.

    Und nu bin ich in Therapie. Und was passierte?

    Meine Therapeutin sah mich irgendwann an, und fragte, ob ich sie auslachen würde.

    Mimik. So hilfreich.

  • Leer

    Der letzte Post war ja eher positiv, seitdem … ist alles „meh“. Die Medikamente (aktuell 20mg Escitalopram tägl & Ritalin bei Bedarf) sorgen irgendwie dafürk, dass ich komplett Dopamin-leer bin (alle Insta-memes die sich mit Dopamin beschäftigen treffen ca. 110% auf mich zu). Ich fresse wie ein Idiot, und bin ständig … leer.

    Komische Zeit.

  • 20-Gramm-Tage

    20-Gramm-Tage

    Ich mache gern morgens einen Kaffee. („Gern“ ist in etwa die Untertreibung des Jahrhunderts). Und ich wiege die Bohnen ab. Mit einer Feinwaage natürlich. 20g, auf 300ml Wasser.

    Und an manchen Tagen geht das genau auf – ich habe exakt 20g Kaffeebohnen in der Waagschale.

    Das sind „20-Gramm-Tage“. Die fangen … irgendwie sympathisch an. (Leider kann man daraus absolut nichts ableiten).

    Das bringt mich zu einem anderen Thema. Meine Psychologin (die ist neu) hatte mich letzte Woche gebeten, mal „aufzuschreiben“ (hat natürlich nicht geklappt), was ich so „gut gemacht“ habe jeden Tag. Ja, fucking Klischee, aber … naja, ich hatte es halt im Hinterkopf. Und ich wollte dann halt auch ein paar Sachen „gut machen“.

    Und so bin ich mal …

    • … früh ins Bett,
    • … habe nach der „richtigen“ Menge Alk aufgehört, zu trinken,
    • … habe auch mal aufgehört, zu arbeiten,
    • … und insgesamt mal versucht, entspannt zu sein.

    Das hat ziemlich gut funktioniert, und das war sehr schön, tatsächlich. Ausgeschlafen sein insbesondere ist einfach ein komplett anderes Leben, und ich meine das wörtlich.

    Und das sind jetzt meine neuen „20-Gramm-Tage“ – Tage, an denen einfach mal ein paar Dinge gut laufen, und der Rest … „nicht beschissen“.

  • 4-fucking-6

    Wie ich bei meinem ersten Termin zu meiner designierten Psychologin sagte: „Das älter werden und ich … wir sind keine Freunde“.

    Es passierte trotzdem.

    The Good: Mütterchen kam zu Besuch, ich habe sie hier bei mir ein quartiert, und ich habe im Wohnzimmer geschlafen. Mütterchen und Dackel gefiel das prächtig. Wir waren zweimal richtig „nice“ essen, einmal Maison Blue (zusammen mit L., einer sehr guten Freundin), danach Pottkind.

    The Bad: Ich war leider berufstechnisch arg im Stress.

    The Ugly: Freitag erst Sch…erei, und irgedwann hing ich dann auch mit dem Kopf über der Schüssel. Heute zwar beides weg, dafür Kopf- und Bauchschmerzen, und fühle mich einfach mies. (Ich spekuliere ganz leicht auf die 10g Kaviar im Pottkind-Menü, das einzige was wir nicht gemeinsam hatten …).

    Es nervt schon sehr, dennoch waren es zwei sehr schöne Tage. Trotz des Anlasses.

  • Nebenwirkungen

    Ritalin (Methyphenidat) … wirkt ähnlich „gut“ wie Elvanse, also beide „wirkt“ schon sehr, allerdings nicht so wie ich mir das wünschen würde.

    Ich nehme das gerade am WE durch, weil ich (1) ein Gefühl dafür bekommen möchte, und (2) weil ich arbeiten muss.

    Tatsächlich ist das wie eine Art „Betäubungsmittel“ habe ich den Eindruck. „Dasitzen und Fokus“ – yup. Ohne das „crazy bzzzzzzt“ von Elvanse. Konzentrierter? No idea.

    Leider allerdings glaube ich, dass speziell diese Nebenwirkungen (Häufigkeit: (10 <= x <= 1) von 100) doch sehr auftreten. Ich kann mich nicht erinnern, mich ohne Medikament dauerhaft so „schlecht“ gefühlt zu haben. Und damit meine ich, dass ich hier sitze, und vor mich hin heule.

    Ängstlichkeit, Depression, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit

    Gelbe Liste

    Inzwischen kann ich auch nachfühlen, wie das ist, sich langsam zu fragen, was eigentlich „los“ ist, und ob man noch ganz knusprig ist eigentlich. Denn „objektiv“ lebe ich so gut wie entspannt 95% der restlichen Menschheit nicht, und wie der Rest der Menschheit die letzten x tausend Jahre nicht.

    Und „ich fühle mich nicht gut“. Nicht „oh toller Splitterbruch im Schienbein den du da hast“ oder so. Nein. Einfach „mental nicht gut“. Der Gedanke, sich „einfach mal zusammenzureißen“ liegt da schon sehr sehr nah.

    Und er ist falsch.

  • Schlaf. Happiness. ‚Vanse. Archiv.

    Elvanse hat gekickt gestern – bis 06:00h wach gelegen, und vorher so 16h durchgearbeitet (oder mehr? naja …).

    Das nervt, Laune entsprechend. Wichtigste Frage: Nehme ich das Zeug heute wieder, weil es kickt ja – und macht wirklich wirklich WACH dann … mit dem Risiko, dass es heute Abend wieder zu ähnlichen Ergebnissen führt?

    Oder wird der Tag heute vollkommen für den Ar…? 😆

    Davon abgesehen gestern laufen gewesen, und wieder die halbe nacht gehustet. Das irritiert mich auch deutlich mehr als ich mir eingestehen möchte.

    Davon widerum abgesehen bin ich genervt von WordPress, und genervt von Hugo – man sieht aber absolut eindeutig, was für mich besser funktioniert, da gibts glaube ich keinen Zweifel, post-count-technisch.

    Dennoch – vllt bringe ich demnächst das alte Blog wieder online, auf einer archiv-Domain … so als Referenz.

    Jetzt duschen.

  • Elvanse, Status

    Was es gut macht: Ich bin WACH danach (Amphetamine halt …). Das ist sogar sehr gut, weil Schlaf ist gerade nicht so erholsam (oder auch: gar nicht). Es hilft also sehr gut bei der Symptombekämpfung.

    Konzentration ist kaum besser – ich würde allerdings sagen, ich bin „fokussierter unkonzentriert“. Ergibt keinen Sinn, fühlt sich aber so an.

    Schlafen ist kaum besser. Einschlafen geht schon sehr gut, trotz Amphetaminen, ich bin allerdings total bzzzzzzzzzzt den ganzen Tag über (Amphetamine halt …), und komme gedanklich generell einfach nicht runter. Da hilft es auch überhaupt nicht, irgendwie.

    Stimmung ist unverändert (heißt: „net so doll“), auch hier – keinen Effekt.

    Wir werden das wohl diese Woche absetzen befürchte ich. Die positiven Effekte (das Wach-Sein ist schon ziemlich nice 🙂 sind leider rein symptomatisch, und diese „positiven Symptome“ würde ich mir auch von anderen Meds erwarten.

    Es ist übrigens KRASS MEGA SELTSAM hier über Medikation zu schreiben. Hätte mir das vor Jahren mal jemand gesagt („naja, warte mal bis du über deine Medikamente hier berichtest“) – ich hätte laut gelacht.

  • 18°, Regen, Husten, Essen, Stimmung

    Da begibt man sich auf einen Spontantrip nach Griechenland mit Freunden.

    Man packt seinen Koffer mehr oder weniger schwitzend bei ca. 26° in Deutschland. Man denkt „Ich fliege nach Griechenland, also kälter wirds da nicht“, und packt wirklich nur die leichtesten langen Hosen ein die gibt, und keine Jacke.

    Und Griechenland denkt sich „hehehehehehe“ und … regnet bei 18°.

    (Fairerweise erst heute, nur warm war es jetzt bisher nicht ganz. So 3-5 Grad mehr dürften es gern sein 😉 …

    Und was dazu kommt – mein Husten geht nicht weg. So gar nicht. Das nervt hart.

    „Positiv nervt“ allerdings das Essen. Davon gibts hier – ganz Klischee – einfach zu viel, und das meiste ist richtig gut. Leider kam ich schon ziemlich fett hierher, und jetzt wirds langsam knapp mit den Klamotten. Also nicht mit der Anzahl, sondern dem Volumen … . Das geht so nicht weiter, allerdings liegt meine Hoffnung in den Amphis, oder ggf. der Zusatz-Medikation (man muss auch das Gute in Dingen erkennen können).

    Weil, und das ist wieder nicht so schön, die Stimmung … mag nicht so richtig. Das ist etwas weird – ich nehme das Elvanse Zeug nicht, weil ich denke „Hey, wofür brauche ich das denn gerade?!“ und keine Antwort finde (ich will ja nicht arbeiten hier …), aber dann kann es halt auch nicht wirken. Ha-hm. Ich muss da noch einen Modus finden.

  • Husten, reloaded

    Da denke ich mir „Na, scheiß auf Husten“, und mache mir eine Zigarre an.

    So weit – so …

    ne.

    ziemlich genau 2h 36min später (um 02:10h nachts) stehe ich beim Apothekennotdienst, um mir Wick Hustensaft zu holen.

    Weil ich mich dusselig huste. Und sehr, sehr heiser.

    Ich könnte gerade so kotzen. Knapp über eine Stunde Schlaf, und ich hab keinen Plan, wo das herkommt.

    Na, ab zum Flughafen 🤦🏼‍♂️ …

  • Husten

    Was mich auch gerade echt abfuckt ist mein Husten.

    Ich habe Husten.

    Seit Wochen.

    Geht nicht weg.

    Ist „smooth“, also nicht rauh, kommt nix mit, total glatt – aber halt immer so unterschwellig da.

    Und langsam nervt es nicht nur, langsam mache ich mir auch irgendwie … ich weiß nicht. Es fühlt sich echt einfach fucking falsch an.

    Vllt doch mal Arzt … fuck this. Really. Es reicht langsam. Es nervt. Es ist nicht ok.

    ES IST ECHT NICHT SO VIEL OK GERADE.

    FUCK.

  • Gewicht hoch – Stimmung runter

    Gerade eben die Dosis von Elvanse erhöht, um das doppelte. Bisher war der Effekt eher „macht mich hibbelig“ – Konzentration war nicht so sehr positiv beeinflusst.

    Außerdem gerade von einem richtig ekelhaften Traum aufgewacht. Keiner der Sorte „Zombies wollen mich fressen“, sondern einer von der Sorte „negative Gedanken“. Die Stimmung ist leider dementsprechend besonders schlecht – ich zweifle immer noch, ob Elvanse alleine ohne zusätzliche Happy Pills da reicht. Es wird nämlich so ganz tendenziell nicht besser.

    Und die Waage zeigt eine Zahl an, die nicht mehr konsensfähig ist.

    Die Woche fängt nicht gut an.

    Sie hat allerdings Potential: Morgen sehr sehr sehr früh gehts auf einen Kurztrip nach Griechenland, mit Freunden, bis Samstag, dann auf einen Geburtstag zweier anderer Freunde, bis … Sonntag oder Montag.

  • Elvanse schwanse

    Die Apple Show läuft auf YouTube. „Here’s John to tell you more“ … irgendwie wirds auch langweilig so glattgelutscht wie das ist.

    Dafür war ich heute beim Psychi. Es gab kein Anti-Depri, aber ELVANSE – Amphetamine. Gleich mal genommen (ziemlich genau um 14:00h). Start: 30mg.

    „Was bisher geschah“:

    • Keine deutliche Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
    • Eher ziemlich … „aufgekratzt“, aber auf die „Sandpapier-Art“. Fühlt sich eher stressig an. (Vorhin M. zu mir: „Bist du irgendwie … aufgeregt?“ – well. Scheint zu wirken).
    • Etwas klarer aber jetzt, ein paar Stunden nach der Einnahme
    • Bissl mehr Motivation, und … ja, Stimmung geht auch nach oben.

    Dieser Psycho-Scheiß ist schon … „heißer Scheiß“.

    Allerdings ist das Zeug auch rotzteuer: 83€ für 30Stck. Fuck. Allerdings läuft auch lt. Wikipedia das Patent für das Medikament „2024“ aus 🙂 . (Ich und meine saublöde 2.000€ Selbstbeteiligung bei der PKV). Hoffen wir mal …

    Am Rande: „Langsam“ soll ich mit Kaffee machen, da wäre wohl schon mal jemand „in der Notaufnahme“ gelandet. Aber da „Alkohl auch nicht“ schon das 2. Glas Wernersbacher Riesling ausgehalten hat … bin ich optimistisch.

  • Dopamin, Bilder, Blog

    Dopamin, Bilder, Blog

    Aktuell stelle ich noch etwas an mir fest: Ich fresse nicht aus Hunger, sondern aus Dopamin. Schokolade, Burger, Gyros, einen Ben & Jerry Eimer in 20 Minuten, Döner-Tagesgericht, Marzipanschnecken, mehr Schokolade, Wein, Cocktails (gerade Whisky:Wermut 1:2), etc.

    Ich brauche echt diese „Shots“, es „fehlt“ was wenn die nicht kommen. Das ist so weird, ich hab echt krasse cravings dann. Ich hoffe jedenfalls, dass das nächste Woche, wenn ich extrem hoffentlich wieder auf Medis umsteige, besser wird. Ich werde fett ohne Ende so.

    Um das wenigstens ein klein wenig zu kompensieren laufe ich inzwischen auch wieder die 8km, mehr schlecht als recht, und jetzt erst mal mit Pause, weil ich ne fette Blase habe wieder. So kann ich wenigstens hoffen, mein aktuell zu hohes Gewicht zu halten, statt mich aufzuplustern wie einen Luftballon.

    Was allerdings wirklich gut funktioniert hat war der wieder-Wechsel auf WordPress. Ich finde mich – wie man sieht – dann doch recht häufig hier am schreiben, einfach weil’s so einfach geworden ist. Keine pull-edit-commit-push Schritte mehr, kein ekliges Markdown-Editing mir irgendeinem Editor, einfach hier im Broser „tmp“ (Abkürzung für „the-me post“) Eingeben und ready, go! So muss das sein.

    Das mit den Bildern ist … auch nicht ganz schlecht, wenn ich ehrlich bin. Hm.

    Apropos Bilder – ich habe jetzt wieder meine Fuji dabei, und mache ein paar Bilder. Das ist anders als mit dem Handy, und irgendwie auch weniger praktisch, und irgendwie reicht das Handy ja auch – aber ich mag’s. Aber 😉 …

    Das einzige, was ich wieder gern hätte, ist das Backup in einer Form, dass mir die Posts nicht verloren gehen, wenn WordPress wieder mal Bits kotzt und digitale Krätze bekommt. Da … geht noch was, I’m sure.

  • Alles wird gut.

    Alles wird gut.

    Gibt es etwas geileres als nach zwei richtig guten Cocktails (richtig gut -> eine von Deutschlands vermutlich besten Bars) dann erst mal ein Midnight-Dönerbude-Tagesmenü zu futtern, um danach laut singend heim zu fahren?

    Wenig.

    Und zum ersten mal seit langer Zeit stimmt das Feeling.

    Alles wird gut.

    Und erst die Toten Hosen und dann Emilie Autumn sind bei mir – „KORK BIER SCHNAPS UND WEIN UND WIR HÖREN UNSERE LEBER SCHREI’N UND WENN EINMAL DER ABSCHIED NAHT SAGEN ALLE DAS HAB ICH SCHON IMMER GEAHHHHHHHHNT UND DIE JAHRE ZIEHEN INS LAND UND WIR TRINKEN IMMER NOCH OHNE VERSTAND / MISERY LOVES COMPANY, AND COMPANY LOVES MORE / YOU’RE SO EASY TO READ BUT THE BOOK IS BORING ME“

    Erinnerungen an ganz ganz ganz früher (well, Hosen … Emilie kam später), und ich hoffe ich war nicht allzu off-tune, weil die armen Bewohner meines Heimwegs 🤣 …

    Das musste ich nochmal grad loswerden, bevor ich wieder nüchtern bin.

  • 15 Sekunden sauer

    Also, diese 15 Sekunden habe ich mir dann doch gerade mal gegönnt. Gerade mit einer Freundin ge-video-whatsapped. Und während des Gesprächs war das irgendwie … Dauer-Angriff.

    (Leider bin ich mir sehr bewusst, dass ich früher auch durchaus mal so sein konnte … ich hoffe sehr, dass ich das hinter mir gelassen habe. Das nervt).

    Die Stelle, an der ich dann ausgestiegen bin, war sinngemäß folgende: Alles, was ich gerade so unternehme, um mental wieder etwas hochzukommen (weil, hey, war nicht so gut, ne?), dauert ja eh „Jahre“ – bringt also für jetzt mal gar nix, und ich soll „einfach mal machen“.

    Als ich also etwas sauer geworden bin, weil das brauch ich einfach grad gar nicht (und selbst wenn es stimmen sollte wären ein paar konstruktive Tips dann doch irgendwie besser) – „naja, willst du jetzt hier in Denial bleiben oder wie?“

    Da war dann für mich erst mal Schluss.

    Das ist schon irgendwie verletzend, und deprimierend.

    Witzigerweise habe ich mich dann wirklich an Vera erinnert (die Dame in dem Video – Vera Birkenbihl, ich bin ein ziemlicher Fan von ihr als Person, wenn auch nicht notwendigerweise von absolut allem, was sie so gesagt hat), und mir gedacht: Ok, 15 Sekunden, danach ist dann Schluss.

    Und das hat wirklich ganz gut funktioniert.

    Vllt geht ja doch was etwas schneller als in „Jahren“ … 😉

  • Metagram

    Also ich habe jetzt einen zweiten Insta-Account, und … ich kann keine Bilder hochladen. Irgendwas mit „CORS“.

    Nebenbei: μBlock origin hat 169 (!!!) Tracker blockiert auf Instagram. (Okay)

    Also, for now, der Account bleibt tot. Pfft.

    Aus moralischem Protest habe ich ein zweites Bild auf Pixelfed hochgeladen.

  • Pixelfed

    Pixelfed

    … oder: „Fed up with Meta“. Scheißkonzern. Wenn man schon spezielle Plugins installiert hat, mit denen man die Websiten eines Konzerns „in Quarantäne“ schieben kann, weil der einfach so scheiß toxisch ist … well, dann it’s time to go elsewhere.

    Was also ist Pixelfed? Das ist sowas wie „Instagram für’s Fediverse“.

    Da ich aktuell einen zweiten Instagram-Account machen möchte, um mal ein paar Bilderchen zu hosten, hatte ich überlegt, doch hauptsächlich woanders zu hosten, und dann vielleicht (!) auch noch einen zweiten Account bei Insta zu machen.

    Warum eigentlich einen zweiten?

    Nuja, weil mein Hauptaccount einfach seit Jahren genau drei Bilder hat, und ich irgendwie religiöse Anwandlungen bekomme („SAKRILEG!! SCHÄNDUNG!!“) wenn ich daran denke, den jetzt wieder aufleben zu lassen … .

    Daher also: Hallo Pixelfed, und vielleicht kommt noch ein zweiter Insta account für all die meta-hörigen Schafe (scheiß network effect, ehrlich).

  • Fuck Blood Pressure

    Es sieht so aus als wäre der „ohnehin zu hoch“ und nicht durch irgendwelche Nebenwirkungen.

    Fuck.

    Ich habe da so ein essentielles Problem damit … als ich klein war haben immer die ganz, ganz alten Männer „Blutdruck“ gehabt, und dafür Medis genommen.

    Damit komme ich jetzt so halbgut zurecht.

  • Slightly energetic food tapping

    Ecstatic Dance by Beyond … einmal war ich schon da, und das war schon sehr, sehr, sehr geil (lassen wir den „Singkreis“-Teil mal außen vor bei dieser Rezension, bei dem ich immer so ungefähr das Gegenteil von entspannt werde, warum auch immer …).

    Einen wesentlichen Anteil an dieser „Geilheit“ hatte auf jeden Fall DJ Justice, der für die musikalische Begleitung zuständig war – und es einfach über drei Stunden schaffte, eine richtig schöne Steigerung der Intensität durchzuziehen.

    Ich war sehr geschwitzt 🙂 .

    Gestern war dann das „mega event“ – 300 Leute, in einem Raum (nicht besonders viel größer als der vom letzten Mal … ?!), und geplant war eine fette fette Party.

    Ja lass mal machen 🙂 !

    … nuja.

    Diesmal war der gute Justice leider … „meeeeeeeh“. Ich brauche zum Tanzen einen Beat.

    Was ich bekam war ein drei-Stunden-Edging, so to say. Immer wenns auch nur ein ganz klein bißchen losging, und ich mal in den Rhythmus kam, war – der Beat weg, und es kam eine ämmöööaiiiaaääöööllluuuuiiiingggg Einlage. Also so musikalische eso-Einlagen, kein Beat, viel schräge eso-Instrumente, Tanz-Feeling „off“.

    Nuja.

    Insofern kann von „Ecstatic Dance“ auch keine Rede gewesen sein gestern, zumindest nicht bei mir – hence the title. (Anscheinend war das für andere allerdings total ausreichend … naja, anders sein suckt halt manchmal)

    Ich habs ihm danach gesagt, mindestens einmal gehe ich noch hin (weil es das letzte mal halt einfach soooooo geil war), und die Chance hat er noch 😉 . Falls dann auch nix kommt – eija, dann vllt stattdessen Bootshaus?

  • (almost) MBA.

    (almost) MBA.

    Defense ist durch, Thesis muss noch benotet werden.

    Und das beste – sie waren „begeistert“. Ich versteh das gerade nicht, aber hey – ich nehm’s :)) .

    A. war handzahm, ich persönlich fand seine Präsi nicht besonders, auch die Inhalte nicht – aber solange die Profs happy ware bin ich es auch.

    Persönliches Schmankerl am Ende: Man fragte ihn nach seinem „Market Share“, bei dem er 75% postuliert hatte. Er hatte diese Zahl natürlich weder unterfüttert, noch hergeleitet, noch reflektiert. Und konnte daher auf diese Frage nicht antworten. Sein Versuch einer Rettung: „Would you like to say something?“ – sure, A., let me save you:

    „Well, there is no other product which does the same thing, so if it stays like this, we have – by definition – 100% market share. We basically expect to have competition at some point, and so we set a goal for ourselves to keep 75% of the market for us; it’s arbitrary, but we wanted to formulate a goal here“

    Der Prof mochte die Antwort sehr, und alle waren glücklich – auch ich, weil ich ihm den Moment der Panik einfach gegönnt habe, und halt auch weiß dass er weiß dass ich hier seinen Hintern ein wenig gerettet habe.

    Kleinlich? Ja.

    Allerdings schrieb ich gestern noch, wie ich annehme, dass wir die Präsi durchziehen – natürlich keine Antwort. Ich wusste also bis heute morgen 09:00h nicht, ob das klappt, oder ob wir wieder peinliche Diskussionen haben werden.

    Danach schrieb ich ihm noch „That went better than i feared. Good job, both of us. Thank you“. Ich fand, einfach so gar nix wäre kein guter Schluss, und ich wollte dann auch einfach für mich nochmal einen neutralen „.“ setzen. Guess what – keine Antwort.

    Also ja, ich nehm kleinlich 😉 . Auch wenn es schade ist, dass mich dieses Thema so beschäftigt (hat), und dass ich mich über so etwas dann freue. Das ist irgendwie billig, trotzdem ist es so, und ich stehe dazu.

    Als Feedback bekamen wir …

    • das war kein Investoren-Pitch (stimmt, ich hatte das auch gezielt nicht so gemacht, weil ich einfach mit A. niemals pitchen würde)
    • Durchdacht, gut recherchiert, rund, Motivation sehr erkennbar
    • Meine Einführung war total unstrukturiert (well … ja, kann durchaus sein 😄)

    … und noch ein paar Punkte, die ich ggf. aktualisieren werde. Sitze im Café und „feiere“ 🙂

  • Countdown: 1 day to thesis

    Morgen ist Verteidigung. Ich bin irgendwas zwischen total nervös, und vollkommen gleichgültig.

    Aber hey, eine Stunde, dann sind wir durch, und das Thema ist – hoffentlich – abgeschlossen.

  • Oink on, Pigcasso!

    Pigcasso ist gestorben. Ich mochte den Wein, und als ich erfuhr, wie das Etikett entstanden ist, wurde ich zum Fan.

    Ein klein bißchen traurig macht mich das, so etwas macht unsere Welt einfach ein bißchen schöner.

  • Countdown: 3 days to thesis

    Unser Prof schrieb eine email, „emphasis mine“:

    Dear A., dear A.,

    I hope you are both doing well.

    Ahead of the thesis defense on Thursday, I have decided to share a few “rules of the game” – such that the defense will run in a smooth and coordinated fashion.

    As you know, you have 30 minutes for your presentation. My understanding is that you have already split the presentation into (about) equally-sized parts. Please try to stick to your time. Also, everyone will be presenting uninterrupted (i.e., neither the other nor Arie or me will ask questions).

    Following the presentation, there will be 20 minutes for Q&A. Given the special situation, me and A. will try to direct questions explicitly at the person that we think should answer it (potentially asking the same question twice). Please focus on answering the questions directed at you.

    After the presentation, we will provide feedback – either separately or together (to be decided later).

    Now, keep in mind that this is the last step of your MBA and that it is a team effort!

    Looking forward to Thursday. Best, A.

    „Special situation“, no shit 😆 . Allerdings angemessen, ich bin froh darüber.

  • Haarausfall

    „Oh du hast Haarausfall“. Sätze die man hören möchte, danke 😬 …

  • Countdown: 6 days to thesis

    Nächsten Donnerstag ist Thesis-Verteidigung. Wenn ich mal raten sollte: A. ist gerade frenetisch damit beschäftigt vorzubereiten, zu lernen, zu recherchieren – damit er in der Verteidigung besonders (und vermutlich sehr gern bzw. schon geplant auf meine Kosten) glänzen kann. Aber vermutlich irre ich mich auch, es würde nur komplett ins Muster passen.

    Ich habe jede Motivation verloren und werde da mehr oder weniger unvorbereitet reingehen.