Rückblick 2025

Es werden gerade irgendwie inflationär viele „Jahres-rückwärts-vorwärts-Posts“. Hier die „Schwesterposts“:
Bücher 2025, Welt 2025, Vorsätze 2026

Ein Jahr wie ein … was war nochmal anfangs ganz OK und am Ende zu fett und ausgebrannt?

Ah, ich.

Naja, es war nicht ganz so schlimm. Angefangen hat es ja „so lala„, und und, wie soll ich sagen, das Jahr und ich haben uns quasi gleichzeitig unserem Ende genähert.

The Bad

Da so ein Jahr schon deutlich massiger ist als ich (das Jahr ist da recht phlegmatisch) kam ich dann doch früher ans Ziel, also „mein Ende“. Ursächlich war dafür eine weltklasse grandios bescheuerte Idee meinerseits: „Ich schreibe mal kurz eben die Software komplett um, wird so zwei Wochen dauern“. Ergebnis: Eine 4-Monate-pro-bono-Aktion, incl. kontrolliertem Burn-Out über die letzten 4 Woche hin.

Was dabei eher nicht geholfen hat war der „Kalte Entzug“ meiner Psycho-Medis. Meine Psychiaterin meinte schon, das sei „nicht ganz einfach“, und ich hatte dann die grandiose Idee, das einfach mal kalt zu machen, nachdem ich ein Wochenende das Zeug einfach vergessen hatte. Das und die Kombination mit der völligen Überarbeitung … ohne Übertreibung, ich kann mich nicht erinnern, jemals so am Ende gewesen zu sein, mental. Wünsche ich keinem.

Und da wir gerade beim „ned so doll“ sind bleiben wir doch da: Ein weiteres Aussortieren im Privaten, diesmal auch aufgrund von „Arbeit“: Ein Freund, für dessen Unternehmen ich als Freelancer tätig war, hatte beschlossen, bei einer Mobbing-Aktion eines angestellten Kollegen sich vollständig auf dessen Seite zu schlagen. Notable facts: Er ist CEO/CTO, und alle Aktionen des Kollegen waren dokumentiert – wurden ihm sogar von dem Kollegen angetragen als „ich komme zu dir weil ich aus Prinzip nicht mit dem reden möchte“. Ergebnis: Projekt weg, Freund weg. Beides nicht schade drum, nur wieder menschlich unterirdisch erbärmlich.

In eine ähnliche Kerbe schlagen meine – zum Glück – Ex-mit-Bürobewohner, die meinten, mich aufgrund meiner Küchen-Putz-Aktivitäten bei unserem Vermieter als Kündigungsgrund nennen zu müssen. Ich glaube sogar, dass war in diesem Jahr das, was mich am meisten mitgenommen hat. Das tut ehrlicherweise weh, und noch ehrlichererweise: Ich bin so froh dass ihr weg seid, ihr strunzdummen, ekligen, widerlichen Menschen.

Auch (wie man sich denken kann) war 2025 finanziell nicht das prickelndste Jahr, so alles in allem.

Und witzigerweise hab ich dafür auch echt wenig gelesen – aber dazu gibts einen eigenen Post.

The Good

„Aber es war nicht alles schlecht“.

Ehrlich gesagt, sogar ziemlich wenig. Das „Ein Freund weniger“ Debakel … unerfreulich, aber wie ich schon meiner Therapeutin sagte:

„Ich bin absolut zufrieden mit meinem Umgang damit. Ob ich nochmal genauso hinwerfen würde – weiß ich nicht, aber sowohl mit Timing, als auch wie ich damit fertig werde, das ist besser als je zuvor“.

Ich

Außerdem war ich direkt darauf drei Wochen im Urlaub, in Vietnam und Thailand, mit einem Mini-Abstecher nach Kambodscha und Angkor Wat. Wahnsinnig gut. Mango Sticky Rice :))))))) . Und Phô, jede Menge Phô.

Der vollkommen irrsinnige Jahres-Endspurt war eine Bestätigung, wie absolut nicht kompromissibereit ich bin, wieder in alte Trotts (Trotte? Trötte?) zurückzufallen. Ich weiß noch nicht, was „das Learning“ daraus ist, oder die Konseqzenzen die ich ziehe, trotzdem war es selbst gewählt, und trotz der massiven gesundheitlichen Kosten … eine getroffene Entscheidung, und zwar von mir getroffen.

Auch das Thema Büro, Büro“ hat sich ins Gute gewandelt – die neuen Mitbewohner sind fantastisch, extrem sympathisch, und die Stimmung ist wirklich gut.

Trip- und urlaubstechnisch war dieses Jahr weniger als letztes Jahr, aber ein paar haben wir schon gemacht:

… und ich glaube das war’s weitestgehend.

The Ugly

… bin ich. Zwanzig Kilo zugenommen, seit drei Tagen bin ich gewichtstechnisch offiziell dreistellig. Ich habe in den letzten Wochen erst mal meine Unterhosen und T-Shirts neu gekauft (Primark sei dank ist das ziemlich günstig), damit ich nicht immer wie eine Presswurst aussehe bis ich das wieder los bin.

The greater political arena (a.k.a. „the FUCKING UGLY“)

Dafür gibts nen eigenen Post.

Vorsätze

Ja, hab ich. Dafür gibts aber auch einen eigenen Post 😉 .