Die kleine Cockringseite ❤️

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I’m everywhere. I’m inside each and every single one of you. Just look in and I will be there, wavin‘ out at ya‘ – naked, wearing only a cockring…

Dieses meinige momentane Lieblingszitat löste unter den zahlreichen Lesern dieser Seite einige heftige Reaktionen aus. Mir wurden abenteuerliche Dinge vorgeworfen. Unter anderem, dass ich nicht mit so etwas anfangen, dann aber nichts dazu schreiben könne. Also gut, dann werde ich eben die einzige mir bekannte Seite im Internet sein, die Informationen und Informationen über besagte Cockringe sammelt und hier zur Verfügung stellt. Kann der Bildung schließlich nicht schaden.

Fangen wir doch einfach mal mit einigen grundsätzlichen Dingen an…

Was ist ein Cockring eigentlich?

Nun, der Cockring, im Deutschen auch Penisring genannt, ist ein Ring, den sich der Mann vor dem Liebesspiel über den noch sich im erschlafften Zustand befindlichen Penis zieht. Es soll auch Personen geben, die einen solchen Ring ständig tragen, weil sie es als angenehm empfinden. Jedenfalls ist es bei korrekter Anwendung auf keinen Fall schädlich… 😉 . Und jetzt kommt ein kleines Detail, was ich bisher noch nicht ermitteln konnte, und mein guter Freund Daniel (seines Berufs Medizinstudent) war auch nicht in der Lage, mir unter Umständen weiterzuhelfen – ich weiss nicht, was der Cockring alles umschließt. Die beiden mir bekannten Varianten sind

  1. alles, also auch den Hodensack. Mann wurstet sozusagen sein gesamtes „Gehänge“ durch den Ring durch (fragt mich bitte nicht, wie das mit unflexiblen Ringen funktionieren soll, ich weiss es nicht…)
  2. nur den kleinen Willy, also etwa so wie ein Ring am Finger.
    Bisher bin ich der Ansicht, dass offenbar beide Varianten existieren. Eine EMail an Wahre Liebe (oder so) demnächst sollte das klären.

Bekommt der Mann nun seine Erektion fängt der Ring durch die Verdickung des Penis an, Druck auf denselben auszuüben. Dies bewirkt ein schlechteres Abfließen des Blutes, welches in die Penisschwellkörper gepumpt wurde, da der Ring den „Abflusskanal“ sozusagen zuschnürt. Das Ergebnis ist im günstigen Fall eine durchaus nicht unerheblich verlängerte Erektion, dadurch dass der Ring das Blut eben am Abfließen hindert, und ein gesteigertes Lustempfinden. Denn der Ring hält nicht nur die Erektion länger, er sorgt auch ganz nebenbei dafür, dass mehr Blut in den Schwellkörpern gehalten wird.

Er ist also das absolut ungeeignete Hilfsmittel für den kleinen Quickie zwischendurch („Zwanzig Minuten? – Das schaffen wir!“), allerdings ein eventuell brauchbarer Bundesgenosse für den Langstreckenläufer („Zwanzig Minuten? – Das schaffen wir!“)… . Je nachdem wie Frau eben gerade will. 😉

„… und weiter?“

All jenen, die jetzt denken, sie können einfach in den nächsten Baumarkt gehen, einen kleinen (oder auch grossen) Dichtungsring kaufen und sich den über den Pillermann ziehen, soll gesagt sein: Ja, ihr könnt in den nächsten Baumarkt gehen, euch einen passenden Dichtungsring kaufen und ihn euch über den Pillermann ziehen! Das funktioniert!

Jetzt bitte nicht erschrecken. Ich bin nicht dafür, dass ihr das tut. Ich sage nur, es funktioniert. Aber – Sex ist Spass für jedermann, und nicht zuletzt deswegen hat sich um selbigen ein nicht allzu kleiner Industriezweig entwickelt, der uns mit einer schier endlosen Vielfalt an Spielereien und Hilfsmitteln überschüttet. Und so ganz nebenbei produzieren diese Firmen auch Cockringe.

Penisringe gibt es also dank der kapitalistischen Vielfalt in verschiedensten Variationen. Es gibt sie aus Metall, Holz, Gummi, Plastik, Leder, oder aus Kombinationen von irgendwelchen anderen Stoffen. Es gibt die einfachen Varianten (Ring) in verschiedenen Farben, einige leuchten im Dunkeln, andere sind chrompoliert oder gesprenkelt. Die Verspielteren mögen vielleicht gelgefüllte Exemplare lieber, oder Ringe mir diversen stimulierenden Auswüchsen, oder vielleicht auch einen mit ein- oder angebauter Vibrationsvorrichtung.

Für alle diejenigen, die schon den Motor für die Fahrt in den nächstgelegenen Baumarkt warmlaufen lassen, denen kann ich nur sagen: „Haltet ein!“. Denn bevor ihr euch das Jaherssortiment Dichtungsringe Marke „Klempnerfreund“ über den Lümmel schiebt, so lasst mich noch die eine oder andere Sache anmerken …

Aber … wo ist der Haken?

Nun, zuerst einmal eine Warnung: Es könnte peinlich werden. Im Internet als unermüdliche Quelle sinnloser Informationen fand ich auch gleich ein peinliches Erlebnis mit dem Titel Das Ding mit dem Cockring.

Nein, aber nun Spaß beiseite, denn es gibt ein kleines Risiko. Es ist nämlich nicht ganz unwichtig, die passende Größe für seinen kleinen Freund zu finden.

Denn: Der Penisring hindert das Blut am Abfließen aus den im Penis vorhandenen Schwellkörpern, darf also nicht zu weit sein, denn sonst hat er keinen Effekt oder verschwindet beim Sex still und heimlich (über das wohin will ich jetzt nicht philosophieren), obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie er da wieder von alleine loskommt. Vielleicht stört er auch einfach nur. Hat er also genau die richtige Größe, so erfüllt er seine Funktion und der Mann kann länger, besser, und was sonst noch alles.

Interessant wird es, ist der Ring zu eng. Das ist eine sehr unangenehme Sache, denn nun landet man nach der ersten Erektion über kurz oder lang mit einem Priapismus (=krankhafte Dauererektion, die zu ziemlich häßlichen und vor allem dauerhaften Schäden am Gewebe führen kann) beim Arzt, der den Übeltäter dann schnellstens entfernen muss. Als Faustregel kann man sagen, alles über drei Stunden ist schädlich. In solch einem unangenehmen Fall können sich diejenigen glücklich schätzen, die einen Cockring mit Knopf oder mit Schlaufe oder einen anderen mit variabler Größe ihr Eigen nennen dürfen. Ein Ring aus einem schneidbaren Material (z.B. Leder) ist auch noch mit Hausmitteln entfernbar.

Eine Tabelle z. B. zum Herausfinden der passenden Größe ist eine Möglichkeit, eine andere ist die „kompetente Beratung im gutinformierten Fachhandel“. Ich selbst habe noch keinen solchen gefunden (nicht, dass ich besonders danach gesucht hätte ;), und eine Tabelle ist mir leider auch nocht nicht begegnet. Ich weiss aber von deren Existenz, und wenn ich eine finde, dann kommt sie auch hierher. Ansonsten glaube ich mich erinnern zu können, dass der durchmesser des kleinen Lurchs in schlafendem Zustand ein guter Maßstab für den Ring ist. (Nicht mich darauf festnageln, bitte!!)

Neugierig geworden? Na klar doch, die einzige Frage in eurem Hirn ist ab jetzt bestimmt nur noch…

Wo kann ich sowas bekommen?

Cockringe gibt es in allen möglichen Varianten. Erhältlich sind sie im guten Sex-Shop von nebenan, über den Versandhandel und natürlich auch über den Versandhandel im Internet. Hier nur einige Startpunkte:
Die Links habe ich rausgenommen, die waren alle nicht mehr aktuell. Falls ich über neue falle, setze ich sie hier rein.

Die Geschichte der Cockringe

Kenne ich leider nicht. Aber ich werde natürlich Ausschau halten, sonst ist das ja nur eine halbe Seite… ;))


Dieser Text befand sich vor UR-zeiten (Archiv-Datum 5.9.2001!) auf einer der allerallerersten Versionen dieses Blogs, verloren geglaubt durch einen entweder einen Backup-Fehler bei einem der zahlreichen Wechsel (am Anfang schrieb ich noch HTML per Hand … !!), oder durch einen Hacker-Unfall. Und durch puren Zufall hat mir gerade der eklig klugscheißerische mit offenbar wesentlich besseren Such-Fertigkeiten ausgestattete Maschinist nach elfeinhalb Sekunden suchen den Link zur dem Ding in der Wayback-Machine geschickt, den ich in über Jahre hinweg nicht in der Lage war zu finden – denn ich hatte selbst auch schon geschaut, und das nicht nur einmal.

(Lies: Dankedankedankedanke ❤️❤️❤️😍😍😍 …)