Nächste Schritte und Bewerbungen

Das Ende naht, und ich werde immer häufiger gefragt “ob ich schon sagen darf wo es hingeht”.

Nirgends, tatsächlich.

Ich bin immer noch joblos. (Also, was den nächsten Schritt betrifft - ich arbeite ja noch bis Mitte Juni, dann Resturlaub).

Das macht mich sehr, sehr dankbar auf der einen Seite. Im Moment ist der IT-Job-Markt so überhitzt dass es für mich sehr simpel wäre “einfach einen Job zu finden” der auch noch gut bezahlt wird. Im Kontext einer globalen Pandemie, ausgebrannten Innenstädten und Ausgangssperren ist das schon fast pervers. Eine Situation über die ich immer dankbarer bin je länger ich darüber nachdenke.

Was im Übrigen auch schön ist dass ich sehr viel positives Feedback von vielen Kollegen bekomme, die alle glaubhaft bedauern dass ich gehe. Das hatte ich in dieser Form auch noch nicht, auch ein schönes neues Gefühl.

Auf der anderen Seite möchte ich auch etwas weniger naiv in meine nächste “Unternehmung” starten. Und im Moment wird es wohl kein Arbeitsvertrag werden.

Ich führe zwar von Zeit zu Zeit ein Gespräch, die meisten liefen bisher gut bis sehr gut (für mich auch eine sehr neue Erfahrung - ich war darin nie besonders toll), allerdings mehr um mich umzuschauen. Ich werde es aber wohl lassen demnächst. Aktuell ist nämlich ein Unternehmen dabei mir eine Position anzubieten die wirklich wirklich nice wäre - wenn ich denn einen Arbeitsvertrag unterschreiben wollen würde.

Ach ja, und ich würde immer noch gern im Healthcare Umfeld bleiben, weil ich denke hier kann man einfach super viel bewegen und es ist dringend notwendig. Ich habe ein paar Weltherrschafts-Phantasien entwickelt was den Sektor betrifft, vllt lohnt es sich sogar die auch mal anzugehen. Ich bin jedenfalls dabei hier ein paar Optionen auszuloten und immer mehr überzeugt davon dass ein Vorstoß hier nicht schaden kann.

Es bleibt spannend, und ich bleibe distanziert. Was neu und gut ist.