Rush No More, Herzinfarkt

Sep 12, 2018 01:21 · 241 words · 2 minute read dldfutds musik tod

Heute Mittag habe ich erfahren, dass der CEO meines neuen Projekts überraschend an einem Herzinfarkt gestorben ist.

Das erste macht mich traurig. Ich habe den Mann einmal getroffen, hatte damals absolut keine Ahnung wer er ist, und ich war danach ziemlich beeindruckt. Ein Menschenfreund, der auf dem Fundament wirtschaftlichen Arbeitens meinte, man müsse jetzt die Chance ergreifen und sehen wie man ab jetzt das Unternehmen und vor allem für die Mitarbeiter eine Verbesserung erreicht. Und es schien mir absolut authentisch. Das war eine Haltung die ich selten bis nie an einem C-Level-Manager persönlich erlebt habe. Außerdem war er mir persönlich sehr sympathisch, hatte mir noch geschrieben im unternehmenseigenen Chat-tool und mich willkommen geheißen. Ich hatte mich sehr darauf grefreut mit ihm zu arbeiten.

Gerade eben habe ich über Wikipedia erfahren, dass Rush sich anfang des Jahres aufgelöst haben.

Das macht mich auch traurig. Okay, 41 Jahre sind die ein oder andere Ewigkeit im Musik-Business - trotzdem. Die Band begleitet mich seitdem ich … 10? bin. A Show of Hands ist immer noch unangefochten eines meiner absoluten Lieblingsalben, und ich erinnere mich an viele Zeiten in meinem Leben in denen die Band mich begleitet hat. (Zum Beispiel als ich meinen Kreuzbandriss bekam - ich konnte eine ganze Nacht nicht schlafen weil mein Knie so dick war und weh tat, und in der Nacht habe ich glaube ich nur Roll the Bones gehört …).

Ein etwas trauriger Tag, in einer etwas seltsamen Zeit.