Shit week

Dec 16, 2016 23:26 · 398 words · 2 minute read arbeit das nervt

Mal kurz auskotzen.

Montag ging scheiße los, und jeder. Einzelne. Fucking. Tag. Ging. So. Weiter.

Was war los? Jeden Tag wurde das Ergebnis meiner Arbeit instabiler, und ständig riefen Kunden an was denn los sei. Ich durfte diverse Dinge meinem Chef “schriftlich bestätigen”, was jetzt schlimmer klingt als es ist, aber es nervt.

Ich möchte nicht in technische Details gehen, aber ich bin eigentlich recht stolz auf das was ich so tue und halte mich gelegentlich für ganz OK in meinem Job, und diese Woche wurde mir das echt ranzig auf altem Brot zum Fressen serviert. Mit Ketchup obendrauf. (Ich hasse Ketchup).

Dazu kam dass ich mich bis Mittwoch echt mies gefühlt habe, entweder weil ich irgendwas Immun-abgewehrt habe, und/oder weil ich am Freitag vorher mit echt heftiger Migräne im Bett lag und das wohl noch nachwirkte.

Dazu kommt dass wir alle Montag morgen um 09:00h ein total absolut super wichtiges Meeting haben, und ich dieses WE in $HOMETOWN bin. Also Sonntag Abend wieder los muss, weil ich das sonst nicht schaffe, was das Wochenende auch nicht notwendigerweise weniger anstrengend macht.

Dazu kommt dass mein neuer Mitarbeiter in Brasilien festhängt, weil die Formalitäten einfach einen Monat länger gedauert haben als notwendig, weil die Bundsagentur für Arbeit selbst eher träge ist manchmal. Und das Visum jetzt durch ist, was uns auch nicht weiter bringt, weil - sind wir ehrlich - er 2016 auch nicht mehr kommen braucht. (Bonmot am Rande: Wenn man einen “Ausländer” ohne zB blue card Berechtigung einstellt, dann fragt das BAMF allen Ernstes nachdem man den Arbeitsvertrag schon ausgestellt hat und wirklich alles im Unternehmen über die Bühne ist, ob man - Zitat - “Bereit wäre, bevorrechtigte Personen stattdessen einzustellen”. Ich wusste darauf auch erst mal so keine Antwort).

Dazu kommt dass ein Team von uns ernsthaft am 30.12. Release hat, und ich daher ggf. zwischen den Jahren ernsthaft arbeiten muss. Und ich bin aktuell echt fertig, das Jahr war HART, und die paar Tage wären dann doch recht nett.

Jetzt sitze ich in einer Wohnung ohne Couch, trinke ein Glas Wein (könnten auch zwei sein, ich schenke immer mal nach), rauche eine wenigstens echt gute Zigarre, asche in ein Weinglas weil ich meinen Aschenbecher nicht finde, glotze sinnlose Action, und versuche mal runterzukommen.

Yay.

(Der nächste Post wird etwas positiver, denn es gibt auch ein paar schöne Dinge, aber das war jetzt mal echt notwendig).