Schritt?

Mar 26, 2016 21:18 · 328 words · 2 minute read arbeit hmmm veraenderung

Nachdem ich in 2012 beschlossen hatte, niemals nicht wieder auch nur in Erwägung zu ziehen in ein Angestelltenverhältnis einzutreten, könnte nun genau das wieder passieren.

Nun. Mein aktuelles Projekt bei cognotekt läuft so richtig gut. Ich kann mehr oder weniger machen was ich möchte (ich bin das Team), der Inhaber ist ein kreativer Kopf mit sehr spannenden Ideen, und wir verstehen uns sehr gut. Und er möchte mich unbedingt haben.

Das alleine wäre noch nicht so spannend. Was es so spannend macht ist das Gesamtpaket.

Da wäre erst einmal Köln - eine Stadt in der ich mich ziemlich wohl fühle. Notwendige Voraussetzung, allerdings nicht ausschlaggebend.

Dann ist da die Firma. Ich mag die Leute sehr. Auch notwendig, aber nicht ausschlaggebend.

Finanziell natürlich. Ohne in Details zu gehen ist das Angebot ziemlich gut und stellt mich nicht unbedingt schlechter als jetzt. Notwendig aber auch nicht ausschlaggebend.

Schließlich, die Arbeit. Wenn die Firma loslegt (noch ist sie recht klein), dann würde hier viel Arbeit entstehen, die ich maßgeblich prägen dürfte. Das ist schon … spannend. Freie Hand in Wahl der Technologien, und sich mal nicht an Kritik, sondern am besser machen versuchen, das ist eine echte Herausforderung. Die - und das wäre das letzte - auch noch mit Führungsverantwortung kommt, letztlich. Wenn das mal keine Herausforderung ist für mich.

Jedes einzelne alleine würde mich nicht notwendigerweise wieder in eine Anstellung bewegen. Alles zusammen allerdings …

Natürlich gibt es da auch noch den ein oder anderen, hm, “Nachteil”.

Rente - ich habe kaum in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Dann müsste ich wieder, und wenn ich nicht plane, die nächsten 30 Jahre als Angestellter zu verbringen (was ich absolut nicht tue), dann ist das jetzt schon für mich verlorenes Geld.

Steuern - mehr. Und ich bekomme alles abgezogen, und muss dann Rückfordern, anstatt mit der Erklärung zu zahlen (so in etwa). Verliere also Flexibilität.

Und - Angestellter. Mein Kopf mag das nicht wirklich.

Aber wie sage ich immer? Veränderung ist gut.

Hmm.