Neurologie

Aug 18, 2013 14:10 · 250 words · 2 minute read das nervt das rockt leben

Es gab bisher nicht viel Gutes, was ich über das Klinikum gehört habe. Daher war ich etwas verhalten, als mich der Onkel Doc mal für zwei Tage einweisen wollte - ausgerechnet auch in die Neuro, die einen besonders guten Ruf genoss. Im Nachhinein allerdings muss ich sagen: Ich kann das Gehörte nicht bestätigen. Es lief zwar nicht alles zu 100% rund, aber alle, wirklich alle Menschen mit denen ich Kontakt hatte, waren ehrlich freundlich deutlich über ein zu erwartendes professionelles Maß hinaus.

In Kurzfassung: Check-in, warten auf MRT, dann ohne MRT Transport zum EEG, von dort zurück zum MRT (der Transport war ein Irrtum), mehr warten, MRT, zurück zum EEG, ins Zimmer, warten auf Doc, warten auf Blutergebnisse, warten auf Doc, Lumbalpunktion, wach bleiben bis 02:00h, schlafen bis 06:00h, EEG (die 2.), warten auf Visite, nach Hause, warten auf Anruf mit endgültigen Ergebnissen, Anruf, schlafen.

Nebenbei bin ich begeistert vom Patienten-Transport in der Klinik. Die Transport-Jungs (und -Mädels) laufen alle mit iPhone + einer App durch die Gegend, über die sie ihre Transport-Aufträge bekommen. Und das System trackt so den Aufenthaltsort eines jeden Patienten, so dass auch nichts verloren geht. (Klingt lustig, ist meiner Oma allerdings passiert - man hatte die gute Frau tatsächlich … verlegt damals, und zwar nicht ihre Akte, sondern tatsächlcih sie selbst).

Fazit: Lumbalpunktion war extrem ekelhaft aber schmerzfrei, ich habe seitdem Kopfschmerzen, aber ich bin kerngesund. Jedenfalls neurologisch. Und ich habe einen riesigen blauen Fleck am Arm dank einer Assistenzärztin, die mir Blut abgenommen hat.