Screening Schatten

Mar 4, 2012 18:46 · 367 words · 2 minute read arbeit das rockt fliegen

Im Hotel. Nervös. Sehr nervös. Dieser Bewerbungsprozess … nimmt mich mit 🙂 . Mich erwarten durchgelegene Betten und stickige Luft. Vielleicht das nächste mal ein anderes. Dafür war das Personal richtig nett.

In der LFT Caféteria. Beschissen geschlafen dank schaler Luft, durchgelegenem Bett und quasi nicht vorhandenem Kissen. Es gibt Automatenkaffee und -wasser kostenlos. Nett. Stinkt nach Rauch durch den danebengelegenen Raucherraum. Warten auf den Instructor.

Im Briefingraum. Mirko ist wirklich sehr nett, berlinert ein wenig, und macht einen sehr ruhigen Eindruck. Erklärt im Schweinsgalopp den Flieger, weil eine Stunde schon recht knapp bemessen ist für die Vorbereitung. Fazit: Der CRJ ist ein “Männerflieger”.

Im Flieger. Rechte Seite. NERVÖS. In Großbuchstaben. Vorbereitung, Briefing, nichts vergessen? Settings, nichts vergessen? Alles komisch. Nichts vergessen? Lieber alles nochmal. Der große Moment kommt. Takeoff. Aaaaah.

Im Flieger. Ich fliege. Es ist herrlich. Mirko ist ein klasse Instructor. Die CRJ ist fickelig, aber ein irgendwie toller Flieger. Ich mag ihn. Die Anflüge könnten besser in den Limits sein. Vor allem der NDB.

Im Briefingraum. Das war ein guter Flug. Ich bin recht zufriden mit mir, Mirko auch. Nervosität hält sich zurück.

Im Bett. Der Wecker ist ein Arsch, vor allem um 3:00h nachts. Nach wenig, wenig Schlaf dank Bett, Luft und Kopf. Und die Kopfschmerzen vom Abend davor waren auch noch da. Die hatten allerdings offenbar gut geschlafen und sich erholt. Vielleicht das nächste mal ein anderes Hotel. Und Kopfschmerzpillen mitnehmen.

In der LFT Caféteria. Halb vier. Kopf aua.

Im Flieger. Kopf aua. Nervös ok. Konzentrieren fällt schwer. Die Anflüge sind besser als gestern. Nur der sch… Gleitpfad … nun, sagen wir, das klappt mit der Piper noch besser 😉 . Und es war wieder einfach toll.

In der LFT Caféteria. Kurzer informeller Debrief. Kopf richtig, richtig, richtig aua. Mirko meint, “Locker machen, natürlich sein, das Beste geben” - dann klappts auch. Vorfliegen sei “Ehrensache”.

Kurzes Frühstück. Mir ist schlecht. Kurz auschecken. Zum Flughafen laufen. Der stinkt nach Kanal. “Das ist immer so” - Frage an die Information. Und es gibt keine Apotheke. “Berlin International” - die Interpretation von “Arm, aber sexy”?

Am Bahnhof. Warten. Aktiv entspannen.

Im Zug. Füße hoch. Musik. Es wird langsam besser. Langsam. Und es war richtig gut.