If the cock does not work, it’s no fun

Oct 19, 2009 06:48 · 312 words · 2 minute read ereignisse musik unterwegs

Leider begriff ich erst am Tag des Konzerts, dass “Progressive Nation” nicht ein Dream Theater Konzert war, sondern eine Art “mini Festival”. Daher war ich auch nicht auf drei “Vorbands” vorbereitet.

Eins: Unexpect. Grauenhafte Mucke, aber geile Haar-Show. Vor allem, wenn alle synchron die Haare schwenkten.

Zwei: Bigelf. Äußerst strange, sehr retro, aber irgendwie geil. Werde mal nachhören.

Drei: Opeth. “If you don’t like Death Metal, fuck off!” … leider war ich ja für Nummer vier hier, aber sonst gerne. Die waren eindeutig aber die lustigsten, und musikalisch für Death Metal echt gut. Highlight:

I was talking so much fucking bullshit before that I forgot to switch the pedals. I am sorry. … It was my fault. Really. I am sorry. … I am very critical with me on stage, when I make an error. Really. The guitar is very important. It is like an extension of my cock … and if the cock does not work, … it’s no fun.

Oder, ein paar Songs später:

We have dry-rehearsed the next song in the dressing cabin. That means we were sitting around and … jerking off.

Dann - endlich - vier: Dream Theater.

Und die haben tatsächlich die Zugabe so gelegt, dass sie um 23:30h zu Ende war - zu der Uhrzeit, die als “voraussichtliches Ende” auf den Karten vermerkt war. Vorher allerdings natürlich Prog Rock vom Feinsten. Dennoch war mir beim Sänger zu viel Echo, die iPhone-Einlage von Jordan Ruddess war … seltsam (ich hoffe, es ist keine Werbung), ebenso wie das kleine Keyboard-Männchen, und das Elektrogefrickel mit den Keyboards nervt.

Nach dem Konzert wurde es dann wieder unfreiwillig witzig: Sie machten eine Video-Aufnahme mit einem iPhone vom Publikum. Ergebnis: Die Band filmt das Publikum, das mit seinen iPhones schon lange die Band filmt, die jetzt wiederum das Publikum … genau. Ja, Apple ist ganz eindeutig mitten in der Gesellschaft angekommen.