Hancock

Jul 6, 2008 10:04 · 204 words · 1 minute read film kino kultur

(lost image of hancock movie) Ich fand ihn gut. Alleine schon die Idee eines einsamen, besoffenen, sehr unbeliebten, rüpelhaften Superhelden-Penners ist ziemlich geil. Will Smith macht daraus dann noch einen Charakter, und schon ist ein ziemlich guter Actionfilm entstanden.

Zuerst aber das Schlechte: Das Ende. Grauenhaft. Da hat der Regisseur / Drehbuchautor / werauchimmer die Disney-Paste mit ner groben Mauerkelle aufgetragen. Würg. Spirou & Fantasio lassen grüßen, nebenbei. Aber das sind nur die letzten … zwei Minuten. Ansonsten könnte man noch, so man denn Perfektionist ist, erwähnen, daß der gute PR Mensch doch etwas zu naiv angelegt ist, und die Bösewichte eigentlich nur Füllmaterial sind.

Jetzt aber genug.

Das Gute siegt schließlich immer. Höhö. Daß Will Smith wirklich ein Charakter ist hatte ich ja schon. Ebenfalls schön ist die Story, die (ein wenig) erklärt, wo Hancock eigentlich herkommt. Und dabei flüchten sie sich zur Abwechslung mal nicht in die aus Start Trek gewohnte und jede Story zerstörende “Fluktuierende Tachyonenfelder mit Medichlorianeranteil im Blut aufgrund von spontanen Quanten-Bindungseffekten”-Sprache. Es bleibt einfach bei einer netten Hintergrund-Story, die eigentlich auch gar nicht so wichtig ist.

Alles in allem also ein solider Action-Film mit einem neuen Superhelden-Ansatz. Und Charlize Theron ist einfach … naja, Charlize halt 🙂 .