Ich habs gelesen.

Nov 28, 2007 19:48 · 272 words · 2 minute read lesen nachgedacht

Das Eva-Prinzip. Und ich kann nur eines sagen: Danke, Eva Herman. Ich bin wirklich froh, es gelesen zu haben, denn Eva Herman beschreibt aus einem komplett anderen Hintergrund Dinge, die ich auch schon bemerkt zu haben glaube.

Beispiele? Ok.

Feminismus ist Mist. Entschuldigung, aber die aggressiven Attacken von Alice Schwarzer gegen alles Männliche fand ich schon immer untragbar, und wenn auch nur eine einziges Zitat von Schwarzer aus dem Buch stimmt, dann ordne ich Frau Schwarzer zukünfig nicht mehr als Idiotin, sondern als psychotische und gemeingefährliche Irre ein (gefährlich wegen der Öffentlichkeitswirkung, ansonsten würde “vollkommen gaga” ausreichen). Wenn Alice Schwarzer also für Feminismus steht, dann bin ich eben anti-Feminist. Mit Vergnügen sogar. Eva Herman beleuchtet den Feminismus allerdings mit mehr Beispielen, etwas differenzierter, und aus mehreren Perspektiven als ich hier, kommt aber zum gleichen Schluss. Das feministische Grundprinzip “praktizierter Männerhass” gepaart mit “wir können genauso (gut) sein” passt einfach nicht zusammen, und ist eben … Mist.

Die geschlechtlichen Rollenbilder weichen auf. Was ist eigentlich eine Frau? Was ist ein Mann? Was macht beide aus? Was ist ihr “typischer” Platz in der Gesellschaft? Warum ist es nicht schlecht, von “typischen” Eigenschaften zu sprechen? Warum ist es - im Gegenteil - dumm, dümmer, noch dümmer, absolut idiotisch dämlich, diese Eigenschaften zwanghaft zu ignorieren?

Das sind in etwa die beiden Hauptthemen, die von mehreren Seiten mit vielen Beispielen dargelegt werden, und deren Auswirkungen hauptsächlich auf Kinder, die Gesellschaft, unser allgemeines Beziehungsleben, Kindererziehung, Politik, etc. etc. analysiert werden.

Auch wenn ich mit einigen ihrer Schlussfolgerungen oder Forderungen wirklich nicht einverstanden bin. Aber das mindert den Wert ihrer Beobachtungen nicht. Ich bin froh, es gelesen zu haben.