Glenkill und andere

Jun 18, 2006 15:58 · 211 words · 1 minute read lesen

Hatte wieder mal Kulturbedarf, und kaufte daher einige Bücher.

Glennkill von Leonie Swann - das Highlight zuerst. Trotz meines kleinen Vorurteils gegen deutsche Buchautoren war die Geschichte einfach zu süß, als daß ich wiederstehen konnte - eine Schafsherde will den Mord an ihrem Schäfer aufklären … . Und um es kurz zu machen: Wer das nicht gelesen hat, der hat einfach wahnsinnig viel verpasst. Das Buch ist wirklich einzigartig, und genial, und witzig, und spannend, und neu, und … und … und … 🙂

So machst du dir Freunde von Dale Carnegie. Kurz: Alter Wein in alten Schläuchen. Vieles davon ist altbekannt, viel mehr davon ist … überholt. Lohnt sich nicht. Habe nach einem Drittel aufgehört. Größter Kritikpunkt: Das Buch ist mehr eine Beispielsammlung, weniger eine Anleitung (Person X tut Y und ist glücklich, Person Z, A, B, C auch, und die sinds auch, also mach es nach). (Ich hatte das Buch eigentlich nur gekauft, weil ich neugierig war - es wurde 1937 erstmalig aufgelegt, und ist von dem gleichen Autor wie Sorge dich nicht - lebe!, das ich übrigens selbst nie gelesen habe. Aber es lohnt einfach nicht).

Ausweitung der Kampfzone von Michel Houellebecq. Kurz: Dröges, gewolltes Buch über einen neurotischen IT Angestellten. Schon ziemlich schlecht, trotz der interessanten Beschreibung.