Cevapcici um sieben

Jan 15, 2006 11:42 · 375 words · 2 minute read das rockt ereignisse leben menschen unterwegs

Freitag Abend, und mein Freund Thomas war im Lande. Er wollte sich allerdings mit einem Freund in Worms treffen, und nicht Heidelberg unsicher machen. Also ab nach Worms.

Dort mit Milos (ausgesprochen wie "Janosch") getroffen, einer Art lebendem Fooker, Serbe, cooler Typ, und Sylvester in einer Shisha-Bar gefeiert (Milosh ist russisch-orthodox, die sind mit der Zeitrechnung ein bisserl langsamer ...).

Morgens um vier hat die Bar dann zugemacht, wir hingen trotzdem noch dort rum. Milos kennt halt den (arabischen?) Besitzer, den türkischen Barkeeper und den tunesischen Shisha-Experten, und wir lernten dann auch noch Steffi kennen, die zugegebenermaßen extrem attraktive Kellnerin (allerdings auch extrem jung - frische 18 Jahre). Nach ca. 10 Havanna (Cocktail, nicht Zigarre) war Milos so langsam mal gut dabei, vermutlich aber auch nur, weil er um 12 Uhr mittags das letzte mal etwas gegessen hatte. Ich gebe ein wenig neidisch zu, dass ich niemals so trinkfest werden werde. Ehrlich.

Naja. Vier Uhr. Wir in Kneipe, und Thomas verschreckt erst mal Steffi durch philosophische Berufswahl-Ratschläge auf Thomas-typische Art. Anschließend sind wir, so gegen sieben, noch in einem 24h-Cafe frühstücken gegangen. Das Cafe war allerdings eher ein Döner-Laden, und ich hatte Cevapcici mit Salat und Pommes.

Vor dem C. ging es mir noch ganz gut (abgesehen von dem ständigen Wechsel zwischen halb-angetrunken und fast-voll-dabei, der auf Dauer doch recht anstrengend ist), und ich konnte langsam verstehen, warum Schlafentzug eine Folter ist. Nach dem Cevapcici ging es mir … nicht mehr ganz so gut. Mein Magen war mit der Kombination aus Alkohol und Fleischbällchen nicht so richtig einverstanden, und der Rest des Organismus reagierte mit Killermüdigkeit. Also ab Richtung Heimat.

Angekommen bei Milos (so gegen … 7.30h) erst die Isomatte ausgepackt (auspacken lassen :)), hingelegt, draufgefallen, eingeschlafen.

Danach … Dunkelheit.

Samstag war beinahe so erfolgreich. Ich war müde, wollte früh ins Bett (weil am nächsten Morgen Frühstück mit Mütterchen anstand), und Thomas kam nochmal vorbei. Wir gingen also ins Acht grad bei mir um die Ecke, und ich konnte erfolgreich der Versuchung der süßen kleinen Blonden vor mir widerstehen, die beim Tanzen ihren Hintern sehr stark in meine Richtung schwenkte (und als ich nicht reagierte tatsächlich noch Blicke hinterherwarf). Den bösen Kommentar von Thomas zu meiner (Un-)Fähigkeit auf der Heimfahrt wiederhole ich lieber nicht …