30-Kilometer-Brötchen

May 16, 2005 20:45 · 278 words · 2 minute read ich depp leben lustig

Es begab sich, dass ich eines schönen Pfingstmontagmorgens Brötchen holen wollte. Nachdem ich acht Uhr für ein wenig früh hielt ging ich um halb zehn auf den Weg. Zu Bormuth am Marktplatz. Leider hatte der zu - erst ab halb elf geöffnet. Schade, aber die guten Menschen dort möchten ja auch ihren Schlaf.

Also ging es weiter zu Bormuth in der Nähe des Bauhauses, aber auch dort gab es noch keine Brötchen.

Wieder zu hause beschloss ich nach einer kleinen Konferenz mit meiner Mutter, den Bäcker Müller aufzusuchen, der wohl sonntags auch Brötchen hat. Dort allerdings gab es keine Wasserbrötchen mehr, und die Vollkornbrötchen waren ein wenig mohnlastig. Weiter zu Bäcker Betz in der Dieburger Str,. der sonst Sonntags auch grundsätzlich offen hat; leider mochte aber auch dieser Pfingstmontag nicht arbeiten. Ebensowenig offen war dann das Hauptgeschäft der Bäckerei Müller, oder die Filiale der Bäckerei Bader in Bessungen, oder mein Stammbäcker im gleichen Bessungen (der wird ja auch von Bormuth beliefert).

Also wieder nach Hause, und mit Warten abgefunden. Pünktlich um halb elf dann fuhr ich los in die Innenstadt zu meiner Festung Bormuth. Die Festung allerdings wurde heute nur halb in Betrieb genommen: Das Café ja, der Bäcker nein (und nein, Brötchen gibts daher heute keine). Na gut, dann eben der am Bauhaus - aber der hatte heute auch ganz zu, ich hatte nur nicht genau auf die Zettel in der Tür geschaut. Na super.

Also holte ich Brötchen an der Tankstelle (Entfernung: 300m, Öffnungszeiten: 247), diese wenigstens frisch aus dem Ofen. Nebenbei informierte mich der Bordcomputer dann darüber, dass ich insgesamt ca. 50 Minuten fuhr und 30 Kilometer zurückgelegt hatte auf der Jagd nach den Montagsbrötchen.